Nexus Magazin AugustSeptember 2017


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Liebe Leser,
mein letztes Editorial hat mir eini
ge Schmähbriefe eingebracht, deren
Schreiber mich wohl als Verräter an der
gemeinsamen Sache sehen, weil ich mir
erlaube, meine Erkrankung jetzt durch
Schulmedizin behandeln zu lassen, an
statt weiterhin mit₄bewährten“ Mitteln
wie Petroleum zu versuchen, meinen
Krebs zu therapieren (diese Strategie
hätte mich in der Vergangenheit fast um
gebracht). In der Tat bin ich inzwischen
auch anderweitig zu einem Abweichler
der Truther-Szene geworden, und zwar
nicht, weil ich meine Ansichten geändert
hte (ich glaube immer noch, dass die
Elite sich mit unzähligen Verschwörun
gen gegenüber uns, dem Volk, schuldig
macht), sondern weil ich inzwischen
sehe, wie sehr man sich mit dieser
Weltsicht von allen anderen Dingen ab
schneiden kann, obwohl diese vielleicht
genauso wahr und wichtig wären.
Lesen Sie bitte unbedingt den Artikel,
den die Tochter des Betreibers des
„Schall und Rauch“-Blogs⃼ber ihren
Vater, der sic栠„Freeman錠nennt, in
Vice
geschrieben hat.
Sie wirft ihrem Vater
vor, so von seinen Verschwörungsthe
orien vereinnahmt zu sein, dass man
sich mit ihm über nichts anderes mehr
unterhalten kann. Ich selbe爠2nde Free
mans Artikel meist gut, aber ich kann
auch den Standpunkt seiner Tochter
nachvollziehen. Und ich würde mich
ärgern, wenn jemand irgendwann⃼ber
mich dasselbe sagen würde. Mir wird
die Szene der Versch矶rungstheoreti
ker gedanklich einfach zu eng. Daher
möchte ich versuchen, in meiner Arbeit
für
NEXUS
nie den Kontakt mit dem Rest
der Welt zu verlieren und mich selbst
immer wieder auch mit ganz anderen
Themen beschäftigen. Auch wenn einige
unserer Befürchtungen⃼ber kommende
Umbrüche unserer Gesellschaft sich als
zutreffend erweisen sollten, möchte ich
https://broadly.vice.com/de/article/
gyxὡq/mein-vater-der-bekannte-ver
schwoerungstheoretiker
Lesen Sie bitte auch Freemans Stel
ungnahme dazu: http://alles-schal
lundrauch.blogspot.de/1074/7ᴯ
vice-die-fake-news-seite-fur-die-jugend.
html
trotzdem gerne noch weiter mitmischen
in dieser neuen Welt, anstatt sie nur
kopfschüttelnd vom Altenteil aus zu
betrachten. Meine eigene Fortbildung
zählt daher derzeit nach wie vor zu
meinen Top-Prioriten, vor allem auch
in Dingen, die ganz stark mit Technik zu
tun haben. Meine derzeitige Spielwiese
ist Elektronische Musik, und ich stecke
gerade mitten in einer Art Studium,
dessen Lehrplan ich mir selbst abstecke.
Das Internet ist glücklicherweise voll mit
Akademien und Tutorials zu beinahe
jedem Thema und ic栠2nde es herrlich,
meiner Neugier freien Lauf zu lassen
und mal wieder ganz neues Wissen mei
nen Kopf durchlüften zu lassen.
Die letzten sechs Wochen musste ich in
einer Klinik verbringen, um von dort
täglich zur Protonentherapie gefahren
zu werdenₖ einem ultra-modernen
Hightech-Verfahren, das scheinbar
besser und präziser funktioniert als
alles andere. Das Behandllungszentrum
ist eine technische Meisterleistung, die
mich allein schon von dieser Seite her
extrem beeindruckt. Und die Therapie
scheint endlich auch zu helfen! Ich bin
begeistert. Die langen Tage in meinem
kleinen Zimmer allerdings konnte ich
nu爠überstehen, indem ich parallel zur
Therapie so konzentriert neues Wissen
in mich hineingeschaufelt habe, als sei
ich noch in jungen Jahren und wieder in
der Ausbildung. Ich 2nde, für eine Fri
schzellen-Kur im Kopf ist es nie zu sp,
und ich hoffe, dass diese Einstellung mir
helfen wird,
NEXUS
thematisch auch
zukünftig aktuell zu halten und weiter
hin immer wieder außergewöhnliche
Beiträge für Sie aufzuspüren. Unsere
generelle Ausrichtung werden wir na
türlich beibehalten, kritisch und mög
lichst unge2ltert auf die Entwicklungen
unserer Zeit zu blicken und dabei nach
Möglichkeit auch viele nicht-deutsche
Autoren zu Wort kommen zu lassen.
Ich hoffe, unser neues Heft ist für Sie
wieder ein Gewinn!
Ihr
Thomas Kirschner

Anfang de爠7104er Jahre verfass
te Dr. William Kaufman ein Buch
über den Mangel an Niacinamid,
einer speziellen Form von Vita
min B
. Bei dessen Verabreichung
hatte er bei Arthrosepatienten
erstaunliche Beobachtungen ge
macht, die er später a渠05ᨠPa
tienten mit objektiven Methoden
belegen konnte: Die regelmäßige
Gabe von Niacinamid lindert nicht
nur Arthroseschmerzen, sondern
kann betroffene Gelenke messbar
beweglicher machen.
An diese Studie von Dr. Kaufman
erinnert sich der Leiter der Taho
ma Clinic Dr. Jonathan Wright, als
eines Tages ein Mann mit starken
Arthroseschmerzen im Knie bei
ihm auftaucht. Ein Fallbeispiel.
Es gibt eine Welt, in der die For
schungen John von Neumanns
und Hugh Everetts, Oskar Heils
und Manfred von Ardennes, Den
nis Gábors und Heinz Schlickes,
die Magick Aleister Crowleys, das
Manhattan- und Montauk-Projekt
und die „Glocke錠der Nazis zusam
menlaufen. Eine Welt, in der die
Atombomben über Hiroshima und
Nagasaki nur mithilfe deutscher
Infrarotzünder losgingen. Eine, in
der die beim Montauk-Projekt in
der Zukunft entdeckte Pferdesta
tue vor dem Denver Airport als
„Satans Ross錠mit feurigen Augen
auf hakenförmige Startbahnen
blickt. Und eine, in der Peter Pan
9iegen kann.
In welcher davon leben wir?
Worum es bei der Nordkorea-„Kri
ler wollen künstliche
DNS herstellen
Darmbakterien diktieren
P�anzen
„lauscSen“ nacS Wasserquellen
Molekulare
City of London ihre Kronjuwelen verlieren?
David Rockefellers schauriges Ver
rum es zurückkehrt
Fehler in der Keimtheorie?
NEXUS 72

Archaische Erinnerungen
Die erst kürzlich entdeckte DNS
des Denisova-Menschen, eines
bisher unbekannten archaischen
Menschenzweigs, gibt Anlass zu
der Spekulation, dass sich die
Menschheit viel früher als bisher
angenomme渠über die Kontinente
ausgebreitet hat. Doch nicht nur
die physischen Befunde nähren
diese Annahme, auch in den My
then der alten Vker‗nden sich
aufschlussreiche Hinweise.
Im Mittelpunkt der Spekulation
steht der Mytho猠über das Ster
nensystem der Plejaden, der zwar
in vielen Fällen stark variiertₖ
in einigen aber⃼berraschende,
wenn nicht zwingende Parallelen
aufweist, die einen gemeinsamen
Ursprung nahelegen.
Vorsicht, 5G!
Erich von Däniken hat es auf seine
einmalige und publikumswirksa
me Art geschafft, der Menschheit
den Gedanken näherzubringen,
dass einst Außerirdische unseren
Planeten besucht und eventuell
in unsere Evolution eingegriffen
haben. Seine Werke wurden i渠68
Sprache渠übersetzt, einige davon
zu internationalen Bestsellern.
Im Anfang 47ᔠgeführten Inter
view mit dem chilenischen Histo
riker R. V. Eissmann spricht der
Paläo-SETI-Guru über sein Le
benswerk und seine Hauptthese,
die für ihn zur Gewissheit gewor
den ist: Die Außerirdischen haben
uns geschaffen – und sie beobach
ten noch heute den Ausgang ihres
Experiments.
Die Schere zwischen Arm und
Reich klappt immer weiter au映–
ein Wahnsinn mit Methode. Ging
es früher nur darum, möglichst
billig einzukaufen und teuer zu
verkaufen, kamen mit dem Ak
tienmarkt ganz neue Strategien
ins Spiel, etwa da猠Überzeichnen
von Aktien. Die jüngsten Finanz
spielereien wie₄Optionen“ und
„Derivate“ sind nichts anderes,
nur dass ihre Besitzer globalen
Ein9uss haben: Sie knen damit
dem Wirtschaftskreislauf in gro
ßem Stil Geld entziehen – und uns
das Ganze al猠„Konjunktur9aute“
verkaufen.
Hinter dem Derivatemarkt steht
die Großbank Goldman Sachs, die
in einer unheiligen Allianz mit
Staatsinstitutionen an der nächs
ten großen Krise bäckt.
Bionische Regeneration
Die nationale Option
www.nexus-magazin.de
Der Kampf gegen WLAN
ielen Dank für die beiden Artikel
über „Die EMF-Seuche“. Hier in
British Columbia gibt es ebenfalls
eine Gruppe, die aktiv gegen WLAN
in Schulen eintritt. Solche Informa
tionen sind dort höchst willkom
men. Donna Fishers schnkelloser
Schreibstil macht Freude beim Lesen.
Wir befassen uns schon lange
leidenschaftlich mit diesem Thema,
und Artikel wie diese erreichen auch
Menschen, die damit noch nicht in
Berührung gekommen sind.
Sharon Noble, Leiterin der Coalition
NASA a洠13.01.1076; http://tinyurl.
om/znuatoh
SpaceX a洠16.01.1076; http://tinyurl.
com/hbrjwᵢ
Büro des Generalinspekteurs der
NASA: Bericht Nr. IG-74-01ᤠvom
07.08.1074, S⸠73; http://tinyurl.com/
zfzoeqo
US Government Accountability
Of2ce: Bericht GAO-76-7�ᘠvom Feb
ruar 1076, S⸠1�; http://tinyurl.com/
k攗qygd
Mit freundlichen Grüßen
Phil Kouts, Neuseeland (Autor der in
NEXUS 55, 59 und 66 erschienenen
Artikel)
Hilfe bei geheimnisvoller Krankheit
it Begeisterung habe ich den
Artikel von Anthony William
über das Epstein-Barr-Virus und
seine geheimnisvollen Folgeerkran
kungen gelesen. Seit Jahren bin ich
eine eifrige Leserin Ihres Magazins
und seit zehn Monaten lebe ich auch
nach Anthony Williams Buch. Im Mo
ment lese ich sein zweites Buch und
kann gar nicht ausdrücken, wie sehr
mir seine Leitsätze geholfen haben.
Vor zehn Monaten konnte ich
kaum laufen, hatte Probleme mit
der
Aponeurosis plantaris
sowie Ge
lenkschmerzen. Meine Vertigo stei
gerte sich auf mindestens fünf heftige
Schwindelanfälle pro Tag. Ich hatte
ein Taubheitsgefühl in Fingern und
Zehen und eine Menge anderer Sym
ptome. Ich kann Anthony William gar
nicht genug Loblieder singen. Danke
für Ihren Bericht darüber.
Wendy S., NSW, Australien

Pilotstudie⃼ber Grund
einkommen in Ontario
ie Regierung der kana
dischen Provinz Onta
rio bereitet eine drei櫤hrige
Studie für ein garantiertes
Grundeinkommen vor, die
in drei Regionen Ontarios
durchgeführt wird. Für
die Studie werde渠�.000
Einzelpersonen im Alter
zwische渠7ᤠun搠4ᜠJahren
ausgewählt, die entweder
einer Kontroll- oder einer
Experimentalgruppe zuge
teilt werden. Für diejenigen
in der Experimentalgruppe
sind folgende Geldleistun
gen vorgesehen:
bis z甠74.89ᠠKanadische
Dollar pro Jahr für eine
Einzelperson (reduziert
u洠3ᰠProzent der Sum
me, die zum Leistungs
bezug dazuverdient
wird);
bis z甠1�.01ᘠKanadisch
Dollar pro Jahr für ein
Ehepaar (reduziert um
die Hälfte der Summe,
die zum Leistungsbezug
dazuverdient wird);
bi
s zu 4.00ᰠKanadische
Dollar zusätzlich pro
Jahr für eine Person mit
einer Behinderung.
Ontarios Pläne für eine
Pilotstudie zum Grund
einkommen wurden zu
sammen mit dem Etat im
Februar”074 angekündigt.
Der Projektberater Hugh
Segal, ein ehemaliger Se
nator, hatte im November
107ᬠden Berich琠„Einen
besseren Weg‟nden: ein
Pilotprojekt zum Grund
einkommen für Ontario“
öffentlicht, der als
Grundlage für die von der
Regierung durchgeführten
öffentlichen Anhörungen
diente. Die Ergebnisse der
Anhörungen wurden im
Mär稠107ᘠveröffentlicht.
Quelle:
BasicIncome.org
13.ᰔ.1076, http://tinyurl.
com/kzprwfm
Worum es bei der
Nordkorea-„Krise“
wirklich geht
ie₄Krise錠um Nord
korea ist eine Insze
nierung Washingtons.
Nordkorea war zuletzt im
Krieg vo渠783ᰠbi猠783�
und hat i渠4ᐠJahren we
der ein anderes Land an
gegriffen noch überfallen.
Nordkorea verfügt nicht
über die militärische Stär
ke, ein anderes Land wie
Südkorea oder Japan an
zugreifen, das von den USA
beschﱴzt wird. Außerdem
würde China es Nordkorea
nicht erlauben, einen Krieg
anzufangen.
Worum geht es also bei
der Dämonisierung Nord
koreas durch die Main
stream-Medien und die
Trump-Regierung?
Es ist das Gleiche wie
bei der Dämonisierung
des Irans. Die inszenierte
„Bedrohung錠durch den
Iran wurde als Deckmantel
genutzt, um Stützpunkte
für die US-Raketenabwehr
an Russlands Grenzen zu
errichten. Ein Raketenab
wehr- bzw. ABM-System
dient dazu, atomar bewaff
nete Interkontinentalra

atomaren Präventivschlag
gegen sie vorbereitet, um
die zwei Hemmnisse gegen
die eigene Unilateralität zu
beseitigen, still sitzen blei
ben und auf den Angriff
warten?
Quelle: Paul Craig Roberts,
PaulCraigRoberts.org
0�.03.1076, http://tinyurl.
com/l9fjqcq
Zuverlässigkeit von
Krebsstudien⃼berprüft
n den letzten Jahren sa
hen sich Wissenschaftler
mit Bedenken hinsichtlich
der Reproduzierbarkeit ih
rer Forschungsergebnisse
konfrontiert. Die Krise
beruhte auf dem Verdacht,
dass viele Veröffentlichun
gen fehlerhaft sein könn
ten.
Psychologen haben sich
bereits intensiv mit dem
Problem auseinander
gesetzt – man versuchte,
dessen Tragweite einzu
schätzen und Lösungen
dafür zu‟nden. Indessen
deuten zwei Berichte phar
mazeutischer Unterneh
men darauf hin, dass sich
auch Krebsforscher diesen
Fragen stellen müssen.
So gab etwa Bayer He
althCare im Jahr”077
bekannt, dass di攠2rmen
internen Wissenschaft
ler lediglic栠1ᜠProzent
Grundlagenstudien
zu Krebs und anderen
Krankheiten validieren
konnten. (Arzneimittelher
steller führen routinemä
ßig solche⃜berprüfungen
durch, um die Daten als
Ausgangspunkt für die
Entwicklung neuer Medi
kamente zu nutzen.)
Ein Jahr später verlaut
barten Dr. med. Glenn Be
gley und Dr. med. Lee Ellis
vom Biotechnologieunter
nehmen Amgen, dass das
Unternehmen nur sechs
Forschungsergebnisse
aus‗� Referenzstudien zu
Krebs bestätigen konnt攠–
also lediglich elf Prozent.
Sie schrieben, dass dies
vielleicht erklären könne,
warum si攠„nu爠äußerst
selten in der Lage sind,
Krebsforschung in klini
sche Erfolge umzumün
zen錮
Aus Vertraulichkeits
gründen gaben jedoch
weder die Arbeitsgruppen
von Bayer noch die von
Amgen die Liste der un
tersuchten Studien frei;
veröffentlicht blieben
zudem ihre Methoden und
Ergebnisse. Ironischer
weise gab es ohne diese
ten keine Möglichkeit
z甠überprüfen, ob ihre
Aussagen⃼ber mangelnde
Reproduzierbarkeit selbst
reproduzierbar waren.
„Die Berichte waren
schockierend, wirkten aber
auch wie Schuldzuweisun
gen“, so Dr. Tim Errington,
ein Zellbiologe am Center
for Open Science (COS) in
Virginia, USA.
Dr. Elizabeth Iorns hat
te den gleichen Gedanken
und fand einen Weg, es
besser zu machen und
transparenter zu gestalten.
Iorns gründete ein Start-up
namens Science Exchange,
das mithilfe eines großen
Netzwerks aus Auftragsla
bors Wissenschaftler bei
ihren Forschungen unter
stützt – und in manchen
Fällen deren Arbeit auch
überprüfen kann.
Dr. Iorns kontaktierte
das COS, und gemeinsam
startete man das „Repro
ducibility Project: Cancer
Biology錠阠eine Initiative,
bei der die Labors von
Science Exchange dazu
genutzt wurden, die wich
tigsten Ergebnisse de爠30
am häufigsten zitierten
Arbeiten zur Krebsbiolo
gie zu reproduzieren, die
zwische渠107ᰠun搠1071
verfentlicht wurden.
Die Ergebnisse der
ersten fünf dieser Repro
duktionsversuche wurden
a洠79. Janua爠107ᘠver
öffentlichtₖ und lieferten
keine eindeutige Antwort.
Zwei bestätigten weitge
hend (jedoch nicht unein
geschränkt) die Schlüsse
der ursprünglichen Stu
dien. Bei einer gelang das
nicht. Die anderen beiden
waren infolge technischer
Gründe nicht aussagekräf
tig: Die Mausstämme bzw.
Krebszelllinien, die in den
ursprünglichen Studien
verwendet wurden, ver
hielten sich beim zweiten
Durchlauf anders.
Diese Ungewissheiten
bedeuten, dass es sehr
schwer zu sagen ist, ob je
der Versuch einer Repro
duktio渠„gelang錠oder ob
die ursprﱮgliche Studie
überhaupt reproduzierbar
war.
Quelle:
TheAtlantic.com
79.ᰞ.1ᰞ6, http://tinyurl.
com/lx13wap
Wissenschaftler
wollen künstliche
DNS herstellen
issenschaftler verfol
gen einen ehrgeizi
gen und umstrittenen Plan,
der ihren Aussagen zufol
ge schon in vier bis fünf
Jahren umgesetzt werden
毶nnte: Sie wollen das
menschliche Erbgut von
Grund auf neu schreiben,
kﱮstliche DNS herstellen
und diese in Säugetier- und
sogar menschliche Zellen
einbinden.
Fast”00 führende Gene
tik- und Biotechnikforscher
trafen sich a洠8. un搠70.
Mai 107ᘠin New York City,
um die nächsten Schritte
im sogenannten₄Geno
me Project-write“-Plan

(GP-write) zu erörtern.
GP-write ist ein Hun
dert-Millionen-Dollar-Pro
jekt zur Erforschung
lebender Systeme von Mo
dellorganismen, innerhalb
dessen auch das mensch
liche Erbgut nachgebaut
und getestet werden soll.
Das Projekt ist als Fortset
zung des bahnbrechenden
Humangenomprojekts an
gelegt, das”00�ₖ nach
7ᔠJahren Forschung – in
der kompletten Entschlüs
selung des genetischen
Codes des Menschen
gipfelte. GP-write wurde
nun als der nächste logi
sche Schritt angekündigt:
Wissenschaftler wollen
anhand des Projekts we
niger aufwendige Wege zur
kﱮstlichen Herstellung
von p5anzlicher, tierischer
und letztendlich menschli
cher DN匠2nden.
Während die beteiligten
Personen bemüht sind,
das Projekt als offene, in
ternationale Zusammen
arbeit darzustellen, löste
GP-write nach dem ersten
großen Treffen im Ma椠1074
eine erhebliche Kontrover
se aus, da dort nur eine
auserlesene Gruppe von
Experten eingeladen war,
die sich praktisch hinter
verschlossenen Türen un
terhalten hatte.
„Angesichts der Tatsa
che, dass die künstliche
stellung des mensch
lichen Erbguts den Kern
sen, was die gesamte
heutige Menschheit aus
macht und als Spezies
verbindet, neu de2nieren
毶nnte, sind wir der An
sicht, dass Gespräche zur
Umsetzung solcher Kapazi
täten […] nicht statt2nden
sollten, ohne zuvor offen
abzuwägen, ob es mo
ralisch richtig ist, damit
tzufahren“, schrieben
Dr. Drew Endy und Profes
sor Laurie Zoloth in Cos
mos. Dr. Endy arbeitet im
Fachbereich synthetische
Biologie an der Stanford
University, Professor Zo
loth ist Medizinethikerin
an der Northwestern Uni
versity.
lle:
ScienceAlert.com
0�.03.1076, http://tinyurl.
com/l1cyxtu
Darmbakterien diktieren
Nahrungsgewohnheiten
eurowissenschaftler
haben in einer Studie,
die in der Fachzeitschrift
PLOS Biology
veröffentlicht
wurde, erstmals nachge
wiesen, dass Darmbak
terien die Nahrungswahl
von Tieren beein5ussen,
indem sie zu deren Ge
hir渠„sprechen“. Bei der
Untersuchung, die von Dr.
Carlos Ribeiro und Kolle
gen der biomedizinischen
Forschungsgemeinschaft
Fundaç Champalimaud
in Lissabon, Portugal, so
wie der Monash University
in Melbourne, Australien,
durchgefﱨrt wurde, iden
ti2zierte man zwei Bakte
rienarten, die sich auf die
Ernährungsentscheidun
gen auswirken.
Es ist unbestritten, dass
sich Nährstoffe und das
Mikrobiom – die Gemein
schaft der Bakterien, die
den Darm besiedeln – auf
die Gesundheit auswirken.
So werden etwa Krank
heiten wie Adipositas mit
der Zusammensetzung
der Nahrung und des Mi
krobioms in Verbindung
gebracht. Dass Mikroben
auch das Verhalten beein
flussen könnten, ist ein
gewagter konzeptueller
Sprun朠– die neue Studie
lässt jedoch genau das er
kennen.
Die Experimente wur
den mit der Frucht5iege
sophila melanogaster
durchgeführt. Dieser Mo
dellorganismus erlaubte
den Wissenschaftlern,
das komplexe Zusammen
spiel von Ernährung und
Mikroben sowie dessen
Auswirkung auf Nahrungs
vorlieben zu analysieren.
Dabei stellte man fest,
dass die Darmbakterien
„eine Veränderung des
Stoffwechsels anzuregen
scheinen, die direkt auf
das Gehirn und den Kör
per einwirkt, was einen
Zustand der Eiweißsätti
gung imitiert“.
Die Studie beweist,
dass Darmbakterien auf
das Gehirn einwirken, um
die Nahrungsgewohnheit
eines Tieres zu verändern.
Darüber hinaus zeigt sie,
dass die bakterielle Beein
5ussung möglicherweise
durch einen neuen, un
bekannten Mechanismus
erfolgt.
Quelle:
Phys.org
13.ᰔ.1076, http://tinyurl.
com/氖4oqsf
P�anzen „lauscSen“
nacS Wasserquellen
n einer von der Univer
sity of Western Australia

der School of Animal Bio
logy der UWA, sagte, die
Wasserversorgung sei ein
Grundbedürfnis der P5an
ze und sichere ih爠Überle
ben, und die Studie zeige,
dass Schall eine wichtige
Rolle spiele, P5anzen dabei
zu helfen, dieses Bedürfnis
zu befriedigen:
„Als Modell für unsere
Studie verwendeten wir
die gewöhnliche Garte
nerbse (
isum sativum
Wir setzten sie in ein Ge
fäß, an dessen Boden sich
zwei Röhren befanden.
Die Pflanze hatte somit
die Wahl zwischen zwei
Richtungen, in die sie ihre
Wurzeln wachsen lassen
konnte. Dann setzten wir
sie einer Reihe von Geräu
schen aus und untersuch
ten ihr Verhalten. Zu den
Geräuschen, die an jeder

höherer Schulabschluss
notwendig sein wird, um
einen Job im Fertigungs
bereich ausführen zu kön
nen, künstliche Intelligenz
(KI) administrativ tätige
Arbeitnehmer ersetzt,
automatisierte Kioske Ar
beitnehmer im Bereich der
Gastronomie verdrängen
und selbstfahrende Fahr
zeuge den Lebensunterhalt
von bis zu zehn Millionen
Amerikanern bedrohen,
die zum Lenkrad greifen,
um davon zu leben.
Die Rede ist von einer
„Industri攠�.0錠阠einer
Wirtschaft, in der Ama
zons Verteilungszentren in
Luftschiffe渠über den Städ
ten schweben, von wo aus
Drohnen mühelos Waren
anliefern, die von Robotern
oder―D-Druckern oder von
beiden hergestellt wurden.
Offen gesagt leben wir
bereits mitten im Ama
zon-Dschungel. Der Plan,
den Lebensmittel-Einzel
handel mit fast menschen
leeren Geschäften₄zum
Erliegen zu bringen“, ist
nur die nächste Phase von
Amazons andauernder
„Handels-Apokalypse“,
die mit Menschen ausge
stattete, konventionelle
Geschäfte ausradieren soll.
Amazon beherrscht mit
seinem selbstlernenden,
verdächtig gespenstischen
persönlichen Assistenten
namens Alexa ebenfalls
den Markt für KI-unter
stützte Systeme, und nun
steht Amazon auch im Be
griff, seine immer stärker
tomatisierten Lagerhal
len mit dem Vorhaben zu
verknüpfen, führend bei
den künftig selbstfahren
den Lkws und Transport
fahrzeugen zu werden.
Auch niedrig bezahlte
landwirtschaftliche Ern
tekrte auf amerikani
schen und europäischen
ldern könnten durch
geschickt agierende Obst
pflück-Roboter komplett
ersetzt werden. Roboter
ersetzen bereits schlecht
bezahlte Wanderarbeiter,
die durch einwanderungs
feindliche Bestimmungen
ausgeschlossen sind. Mit
Robotern ausgestattete
Fabriken produzieren
modulare Fertighäuser,
während Maurer-Roboter
im Baugewerbe wohl das
anrichten werden, was die
Automatisierung im Berg
bau getan hat.
Im Jah爠107 konnte
die Oxford Martin School
in Zusammenarbeit mit
Citi GPS ein vollständige
res Bild von der globalen
Arbeitsplatzbedrohung
entwerfen. Laut dem ge
meinsam veröffentlichten
Zukunftsbericht₄Techno
logy at Work錠fanden die
beteiligten Forscher her
aus, das猠6ᜠProzent der
weltweit eingesetzten Ro
boter in nur fünf Ländern
„geogra2sch konzentriert“
sind: China, Deutschland,
Japan, Korea und den USA.
Dabei ist es nicht etwa
nur die Automatisierung,
die etwa in China im
mer schneller vollzogen
rd, sondern auch die
�D-Drucktechnologie, die
unsere Herstellungsver
fahren revolutionieren
wird. Während wir gerade
damit beginnen, uns eine
Zukunft vorzustellen, in
der Waffen mi琠�D-Dru
ckern hergestellt werden,
bewegen sich Forscher
bereits weiter in Richtung
�D-Drucktechniken, die
aus sich weiterentwickeln
den Materialien bestehen,
die sich selbst montieren,
reparieren und nach Belie
ben erneuern können.
Das eindrücklichste
Beispiel aber ist wohl,
dass inzwischen auch
Hochschulabsolventen
in nicht-handwerklichen
Berufen, von denen man
bisher dachte, sie könn
ten nicht automatisiert
den, von künstlicher
Intelligenz ersetzt werden.
Hier sind einige Beispiele
für gehobene Tätigkeiten,
die der Roboter-Apokalyp
se zum Opfer gefallen sind:
Goldman Sach猠„be
schäftigt錠Marcus, eine
voll automatisierte
Plattform, die Teil einer
industrieweiten Run
derneuerung durch KI
ist und menschliche Ar
beitsplätze im Verkauf,
Handel und Forschung
Die Fukoku Mutual Life
Insurance Company
verwendet bei der Aus
schüttungspolitik den
Supercomputer Watson
von IBM, de爠4.00ᰠFir
menkunden bedient, von
Hilton Hotel猠über Whirl
pool bis hin zu Visa.
Der Global Senior Digital
Director von Coca-Cola
plant, dass KI-Roboter
am laufenden Band Wer
beanzeigen mit₄automa
tisch generierten Texten“
erstellen. Kﱮstliche
Intelligenzen erschaffen
bereits kommerzielle
Musik und Jingles.
Der Smart Tissue Au
tonomous Robot (STAR)
„übertraf錠im letzten
Jahr einen menschlichen
Chirurgen in einem Ge
schicklichkeitstest. Die
ser Durchbruch verheißt
für die nahe Zukunft
eine Welt, in der Roboter
bei verschiedenen chir
urgischen Verfahren as
sistieren bzw. diese auch
selbst durchfﱨren.
So wie es gerade andern
orts geschieht, werden me
dizinische Roboter letztlich
beweisen, dass sie ihre
Aufgaben schneller, ef2zi
enter und ohne menschli
ches Burn-out ausführen
毶nnen. Der hohe Lohn
fü爠Ärzte wird gegenüber
den Kosten für Roboter
abgewogen werden, die
bei tausenden von Opera
tionen ohne Beschwerden
und Fehler funktionieren,
besonders seit di攠„selbst
lernende“ künstliche In
telligenz den Menschen
der Vorhersage von
Herzinfarkten und bei der
Diagnose von Hautkrebs
übertrifft. So wie im Fer
tigungsbereich 毶nnte dies
eine umfassende Revoluti
on im Gesundheitswesen
zur Folge haben, die die
Kosten senkt und mehr
Menschen mit hoch spezi
alisierten Behandlungen
versorgen kann.
Es ist eine unerbittli
che,₄Terminator“ⷤhn
liche Effizienz, mit der
mtliche bestehenden
Wirtschaftsmodelle außer
Kraft gesetzt werdenₖ von
Einzelhande氠über Restau
rants bis hin zu Bildung
und Kriegsfﱨrung.
Quelle:
Truth-Out.org
06.03.1076, http://tinyurl.
com/mb�nyao
Wird die City of Lon-
don ihre Kronjuwe
len verlieren?
ohin werden die fast
eine Billion Euro
pro
Tag
für Euro-Clearing
geschäfte fl楥ßen? Diese
waltet derzeit noch
das höchst攠„Gut錠der bri
tischen Wirtschaft, die gi
gantische Finanzindustrie

der City of London, deren
Zukunft bei den bevorste
henden Verhandlungen
über den Brexit einer der
wichtigsten Tagesord
nungspunkte ist. Für die
britische Premierminis
terin Theresa May geht es
vor allem darum, die Ge
schäfte der City of London
zu sichern, für die Unter
händler der Europäischen
Union allerdings sind sie
nicht nur ein wertvoller
Vermögenswert, der Be
gehrlichkeiten weckt, son
dern auch ein Druckmittel
bei den Verhandlungen.
Ein Bereich der Aktivitä
ten, den die europäischen
Behörden sowohl politisch
als auch monetär um jeden
Preis in die Hände bekom
men möchten, sind die
umfangreichen Clearing
geschäfte der City.
Das Vereinigte König
reich wickelt s捨ätzungs
weis攠6ᜠProzent aller auf
Euro lautenden Derivat
geschäfte ab, was einem
ndelswert von 8�0
Milliarden Euro pro Tag
entspricht; hinzu kom
men etw愠8ᰠProzent der
in泤ndischen Zinsswaps
fﱲ US-Dollar.
Für die City ist das
Clearing ein bedeutender
Geschäftsbereich, denn
in ihr hat das weltgrößte
Clearing-Unternehmen für
Zinsswaps, LCH, seinen
Sitz, das mehrheitlich im
Besitz der London Stock
Exchange Group (LSE)
ist. Sie funktioniert als
Vermittler, sammelt Kre
ditsicherheiten und steht
zwischen Derivat- und
Swap-Händlern, um zu
verhindern, dass Zah
lungsverzüge außer Kont
rolle geraten und zu einer
Abwtsspirale führen.
Wie Bloomberg berichtet,
haben sich Clearing-Un
ternehmen wie LCH im
reich des globalen Fi
nanzsystems seit der Fi
nanzkrise im Jah爠1009
und der unaufhaltsamen
Expansion des Handels mit
Derivaten immer stärker
www.nexus-magazin.de
nannten. Tatshlich wird
es sogar keine europäische
Stadt sein. Anstatt ihre Ar
beitskräfte
en masse
⃼ber
de渠Ärmelkanal zu senden,
sind die Banken viel eher
dabei, ganze Abteilungen,
eingeschlossen derer, die
sich mit global ausgerich
teten Aufgabenstellungen
im Zusammenhang mit Fu
sionsberatungen, Handel,
Backofὣe-Technologie und
Finanzen beschäftigen,
über den Atlantik zu schi
cken, da sie von fast jeder
Zeitzone aus operieren
können.
„Es gibt in der EU kein
einziges Zentrum, das die
Infrastruktur oder die Ver
waltungsinfrastruktur auf
weist, um es mit London
aufzunehmen“, besonders
auf dem Kapitalmarkt, sag
te John Nelson, Vorsitzen
der von Lloyd’s in London.
s gibt nur eine Stadt auf
der Welt, die das kann, und
das ist New York.“
Quelle:
WolfStreet.com
ᰝ.0ᜮ1076, http://tinyurl.
com/lkgearj
David Rockefellers
schauriges Vermächtnis
F. William Engdahl
ber den Tod David
Rockefellers, des
De-facto-Patriarchen des
US-Establishments, der im
Mär稠107ᘠmi琠70ḠJahren
verstarb, berichteten vie
le Mainstream-Medien
und priesen dabei seine
angebliche Philanthropie.
Hier betrachte ich einige
Beispiele von Rockefel
lers Verbrechen gegen die
Menschlichkeit.
„Kontrolliere die
Menschen …“
Wenn eine philanthro
pische Einstellung von der
Liebe zu unseren Mitmen
schen geprägt sein sollte,
so kann man die von der
Rockefeller-Stiftung ver
gebenen Stipendien wohl
kaum als philanthropisch
bezeichnen. Nehmen wir
den Bereich der medi
zinischen Forschungen.
Während der Zeit bis„8�8
und während des Zweiten
Weltkrieges‟nanzierte die
Rockefeller-Stiftung biolo
gische Forschungen am
Kaiser-Wilhelm-Institut in
Berlin. Es handelte sich um
Nazi-Eugenik: Wie züchtet
man eine höhere Rasse und
wie tötet und sterilisiert
man diejenigen, die von
ihr als₄minderwertig“
angesehen werden? Die
Rockefellers‟nanzierten
also die Eugenikforschun
gen der Nazis.
ßerdem verletzte das
Rockefeller-Unternehmen
Standard Oil US-Recht, in
dem es während des Krie
ges heimlich die deutsche
Luftwaffe mit knappem
Treibstoff versorgte.
Nach dem Krieg sorg
ten die Rockefeller-Brü
der dafür, dass führende
Nazi-Wissenschaftler, die
an den schrecklichen Men
schenexperimenten betei
ligt waren, mit falschen
Identitäten in die USA
oder nach Kanada gebracht
wurden, um dort ihre eu
genischen Forschungen

gang gezeigt hat, war es
seit jeher das Ziel, mithilfe
von genetisch veränder
ten Organismen (GVO) die
menschliche und tierische

(Unterkunft, Essen) oder
Gutscheinen. Es ist ein
garantiertes Einkommen;
niemand kann weniger
verdienen als diese Sum
me.
Fragen stellen sich vor
allem in Zusammenhang
mit der praktischen Umset
zung dieser Politik. Ist ein
Grundeinkommen steuer
p5ichtig? Wer sind eigent
lic栠„alle Menschen“? Steht
ein Grundeinkommen nur
den Bürgern des jeweiligen
Staates zu?
Die Idee, der Staat solle
das Einkommen aller Men
schen absichern, tauchte in
den vergangenen zweihun
dert Jahren wiederholt auf
–s
ei es als Bürgerdividen
de, Sozialkredit, nationale
Dividende,₄demogrant“
bzw.₄Bürgergabe“, nega
tive Einkommenssteuer,
Mindesteinkommen oder
in irgendeiner anderen
Variante.
Gegenwärtig ist die Vor
stellung eines Grundein
kommens wieder einmal
hr populär, wobei die
Befürworter von diversen
ideologischen Standpunk
ten aus höchst unterschied
lich argumentieren. Das
ist wenig⃼berraschend,
wenn man die verworrene
Herkunft des Grundein
kommens betrachtet. Ver
einfacht gesagt betrachten
es die Befürworter aus dem
linken Lager als Mittel
gegen Armut und soziale
Unterschiede; der rechte
Flügel hingegen sieht sei
ne Vorteile eher in einer
gesteigerten Ef2zienz des
Wohlfahrtsstaates.
Dabei spalten die Dif
ferenzen unter den Refor
mern selbst sowohl das
linke als auch das recht
Lager noch weiter: Einige
wollen das Grundeinkom
men in Anbetracht gegen
wärtiger Probleme sofort
umsetzen, die Futuristen
hingegen die Gesellschaft
als solches radikal refor
mierenₖ oder sie vor ei
ner radikalen Umwälzung
durch die Automatisierung
bewahren.
Ein paar der führenden
䯶pfe des Silicon Valley
unterstützen das Grund
einkommen als Gegen
gewicht zu der von ihren
Branchen verursachten
Automatisierung. Zu die
sen zählt Elon Musk, der
künstliche Intelligenz als
„unsere größte Existenz
bedrohung“ bezeichnet.
Sam Altman, Präsident
der Start-up-Schmiede Y
Combinator, kündigte eine
„große Langzeitstudie“ in
Oakland, KalifornienⰠüber
die Auswirkungen des
Grundeinkommens an.
Daron Acemoglu (MIT)
und Pascual Restrepo (Bos
ton University) kamen in
einer Studie vom März
1076 zu dem Schluss,
dass jeder Roboter durch
schnittlich‛,1 Menschen
arbeitslos macht.
Und die Situation ver
schlechtert sich wahr
scheinlich weiter. Carl Frey
und Michael Osborne aus
Oxford sahen in einer wis
senschaftlichen Arbeit im
Jah爠107ᔠ�ᘠProzent der
US-amerikanischen Ar
beitsplätze durch die Digi

Grundeinkommen könnte
den Prozess vorantreiben.
Sie haben Visionen von
kreativen Menschen, die
keiner ungeliebten Tä
tigkeit mehr nachgehen
ssen und somit zur
künstlerischen, unterneh
merischen und spirituellen
Vitalität der Gesellschaft
beitragen. Ebenfalls se
hen sie eineₖ wenn auch
impliziteₖ Anerkennung
der großteils unbezahlten
sozialen Arbeit der Frauen
voraus.
Kann ein Grundeinkommen
funktionieren?
Nicht alle sind von die
ser Ide攠überzeugt. Bill Ga
tes etwa sagte im Februar
während einer Fragestun
de auf der Onlineplattform
Reddit:
„Selbst die USA sind
nicht reich genug, um ihren
Bürgern ein arbeitsfreies
Leben verschaffen zu kön
nen. Eines Tages werden
sie das sein, doch bis da
hin steigern Dinge wie der
Earned Income Tax Credit
[Anm. d⸠Übers.: eine Lohn
aufstockung für Geringver
diener] die Nachfrage nach
Arbeitskräften.“ Seine
Aussage fasst die beiden
größten Kritikpunkte am
Grundeinkommen zusam
men: dass es exorbitante
Kosten verursachen und
die Anreize, arbeiten zu
gehen, reduzieren oder
wegfallen lassen 矼rde.
Die Befürworter bestreiten
beide Aspekte, doch da em
pirische Studie渠über die
Auswirkungen des Grund
einkommens fehlen, bleibt
die Debatte rein spekulativ.
Ob sich ein beliebiges
Land die Zahlung eines
Grundeinkommens leis
ten kann, ist abhängig
vom gezahlten Betrag, der
Gestaltung der M懟nahme
–o
b beispielsweise ande
re Sozialleistungen oder
Unterstützungen dadurch
ersetzt werden – und dem
Finanzhaushalt des Lan
des.
Schätzungen darüber,
was sich die Regierungen
derzeit leisten könnten,
weisen auf ein ziemlich
niedriges realistisches
Grundeinkommen hin.
The Economist hat fü爠��
OECD-Staaten di攠2ktive
Höhe der Zahlung be
rechnet, sofern alle nicht
gesundheitsbezogenen
Beihilfen gestrichen wer
den. Die großzügigste hy
pothetische Leistung gibt
es dabei in Luxemburg: Mit
einem Pro-Kopf-BIP von
700.�00 US-Dollar könnte
sich das Land eine jähr
liche Zahlung vo渠76.900
US-Dollar leisten. An zwei
ter Stelle folgt Dänemark.
Dank Steuereinnahmen in
Höhe vo渠�8,ᬠProzent des
BIP könnten hier jährlich
70.80ᰠUS-Dollar ausge
zahlt werden. In den USA
betrüge die Zahlung bei
den derzeitigen Steuer
sätzen 4.�0ᰠUS-Dollar.
Um jährlic栠71.00ᰠDollar
zahlen zu können (4ᰠDol
lar unter der of2ziellen Ar
mutsgrenze), müssten die
Steuereinnahmen um zehn
Prozent des BIP steigen.
Im Jun椠107ᬠfand in
der Schweiz eine Volks
abstimmung⃼ber einen
Antrag für ein Grundein
kommen statt, der nur von
1�,7 Prozent befürwortet
wurde. Einer der Gründe
für die Ablehnung war,
dass die Maßnahme als
unbezahlbar wahrge
nommen wurde. Auf dem
Stimmzettel stand kein ge

Stadt Dauphin, war die
sogenannte „Durchdrin
gungsgruppe“, in der jeder
mann eine Zahlung erhielt.
Politiker störten sich zwar
massiv an dem ohne Ab
schlussbericht beendeten
Projekt, doch ermittelten
in de渠7890er Jahren
Wirtschaftsforscher an
hand dieser Daten, dass
eitverdiener weniger
arbeiteten, während die
Hauptverdiener ihr Ver
halten kaum⃤nderten.
107Ḡmachte sich Evelyn
Forget von der University
of Manitoba auf die Suche
nach einer Erklärung und
verglich in einer Studie die
Ergebnisse aus de渠7890er
Jahren mit Gesundheitsda
ten. Wie sie herausfand,
arbeiteten besonders zwei
Gruppen weniger: verhei
ratete Frauen und junge
Männer. „Verheiratete
Frauen neigten dazu, die
Zeitspanne, die sie nach
der Geburt eines Kindes
daheimblieben, zu ver
längern“, sagte Forget im
Februar gegenüber
Inve
stopedia
₄Sie erkauften
ich mit dem Grundein
kommen quasi eine ver
längerte Elternzeit.“ Zu
den jungen Männern sagte
sie㨠„Wir fanden in diesem
Zeitraum in Dauphin einen
deutlich gestiegenen Pro
zentsatz an Highschool-Ab
schlüssen junger Männer
im Vergleich zu洠übrigen
ländlichen Manitoba.錠Fa
milienversorger gaben kei
neswegs ihre Arbeitsplätze
auf, um dem Alkohol oder
anderen außerplanmäßi
gen Aktivitäten zu frönen;
tatshlich nahmen diese
Verhaltensweisen mögli
cherweise ab. Klinikauf
enthalte verringerten sich
u洠9,ᜠProzent im Ver
gleich zur Kontrollgruppe,
speziell die Unfälle, die
laut Forge琠„Arbeitsunfälle,
Agrarunfle, Autounf
le und häusliche Gewalt“
umfassten.
Andererseits ergaben
vier etwa zeitgleich in den
USA durchgeführte Ex
perimente zur negativen
nkommenssteuer, dass
die Hauptverdiener für ein
Drittel der um 7ᔠProzent
verringerten Arbeitsleis
tung der Gesamtfamilie
ständig waren. Diese
Ergebnisse trugen maß
geblich zum Rückgang
der politischen Unterstüt
zung für ein garantiertes
Grundeinkommen bei; eine
gestiegene (und, wie sich
später zeigte, gefälschte)
Scheidungsrate in afroa
merikanischen Familien
erledigte den Rest.
Gäbe es weniger Armut?
Das bereits erwähnte
Bolsa-Família
-Programm
in Brasilien macht dahin
gehend Hoffnung. Das Pro
gramm gewährt sei琠100�
armen Familien eine gerin
ge Bargeldsumme, wenn
diese ihre Kinder in die
Schule und zum Arzt schi
cken. Die Armutsquote des
Lande猠2el vo渠14,ḠPro
zent im Jah爠100ᔠau映7�,7
Prozent im Jah爠1008; der
Anteil der sehr Arme渠2el
vo渠7ᰠProzent au映�,ᤠPro
zent. Schätzungen zufolge
war
Bolsa Família
zwi
sche渠100ᘠun搠100ᠠfür
3ᠠProzent des Rückgangs
der Armutsquote und 7�0
Prozent des Rückgangs
der extremen Armut ver
antwortlich (diese Quoten
wären sonst gestiegen). Der
Gini-Koef2zient, ein Maß
für soziale Ungleichheit,
fiel zwischen 100ᔠund
100ᠠvo渠0,39ᰠau映0,3�9,
unter anderem wegen
Bol
sa Família
Im Bereich Entwick
lungshilfe werden Bargeld
zahlungen mittlerweile
Sachleistungen vorgezo
gen. Dachte man früher,
die Empfänger würden das
Geld verschwenden, muss
ten die wohlmeinenden
Gönner feststellen, dass
sie selbst nicht viel besser
waren. Afrika ist voller
kaputter Wasserpumpen,
deren Spender keine Vor
kehrungen für eventuelle

ne Menschheit ist kränker
denn je.
Verursachen etwa un
sere Waffen chronische
Krankheiten, die uns nun
als Ersatz für die als in
fektiös geltenden akuten
Krankheiten geißeln,
aus denen die meisten
Menschen mit gestärkter
Widerstandsfähigkeit ge
gen die für die Krankheit
verantwortlich gemachten
und gefürchteten Mikroor
ganismen hervorgehen?
Zerstören wir mit unserem
Krieg gegen die Keime so
gar unser Immunsystem?
Modell des inneren Milieus
Seit Louis Pasteur als
„Vater der Keimtheorie“
Berühmtheit erlangte, ver
schlechterte sich unsere
Allgemeingesundheit trotz
steigender Lebensdauer.
Und obwohl Pasteur in
den Medien von Ende des
78
.J
ahrhunderts bis heu
te präsent war, prangerten
einige Wissenschaftler sein
Krankheitsmodell an. Etli
che lieferten auch Beweise,
dass Pasteur ein Plagiator
oder sogar Betrüger war.
Konzentrieren wir uns
auf ein paar der wenigen
Wissenschaftler und⃄rzte,
die dem Dogma der Keim
theorie nicht zustimmten.
Dieses bezeichnet Mikroor
ganismen als die Wurzel
alle渠Übels, weswegen sie
um jeden (gesundheitli
chen) Preis bekämpft wer
den sollten.
Gegen Ende de猠78. Jahr
hunderts stellte Pasteur
seine fragwürdige Behaup
tung auf, die Keime „von
a痟en“ würden Krank
heiten verursachen. Etwa
zur gleichen Zeit tätigte der
deutsche Biologe un搠„Va
ter der modernen Patho
logie錠Dr. Rudolf Virchow
eine wichtige Aussage, die
unter anderem im Buch
„Sick and Tired?錠von Dr.
Robert O. Young nachzu
lesen ist:
„䯶nnte ich mein Leben
noch einmal leben, wür
de ich mich dem Beweis
widmen, dass Keime
nur krankes Gewebe als
ihr natürliches Umfeld
aufsuchen, anstatt es
zu verursachen. Ver
gleichbar mit Moskitos,
die stehende Gewässer
aufsuchen, Wasser aber
nicht in solche verwan
deln⺓
Zwei der größten zeit
genössischen Kritiker
steurs griffen dieses
Modell de猠„inneren Mili
eus錠auf: die französischen
Wissenschaftler un搠Ärz
te Antoine Béchamp und
Claude Bernard.⁂échamp
war Vertreter des Pleomor
phismus, demzufolge sich
Mikroorganismen von ei
ner Art in eine andere ver
wandeln, passend zum sie
umgebenden Blut oder Ge
webe. Bernard war eben
falls dieser Ansicht und
verkündete, Keime seien
nichts, das innere Milieu
dagegen alles. Mit anderen
Worten: In unserem Kör
per existieren tatsächlich
mehr Mikroorganismen als
䯶rperzellen. Alle, egal ob
gutartig oder wahrschein
lich eher nützlich, verwan
deln sich bei irgendeiner
Art von Ungleichgewicht,
niedrigem PH-Wert, chro
nischer Entzündung oder
giftigem Umweltein5uss in
weniger wünschenswerte
„Besucher錠unseres Kör
perinneren. Unser Immun
system stellt jedoch nur
einen Teil und nicht das
gesamte innere Milieu dar.
Die Postulate von Koch
Pasteur hielt sich nicht
an die Ende de猠78. Jahr
hunderts aufgestellten
Postulate des Mediziners
Robert Koch zur Bestim
mung von Krankheitser
regern. Obwohl sie in der
heutigen Mikrobiologie
nicht ganz unangefochten
sind, waren sie für den
Nachweis der Existenz
krankheitserregender Mik
roorganismen zu Pasteurs
Zeiten ganz sicher zu be
achten. Ein Keim muss
demnach:
in allen untersuchten
Krankheitsfällen nach
gewiesen sein,
in Reinkultur gezüchtet
werden,
na
ch mehreren Genera
tionen Züchtung in Rein
kultur die ursprﱮgliche
Krankheit auslösen kön
nen,
von einem geimpften
Tier entnommen und
wieder kultiviert werden
毶nnen.
Pasteur ging nicht nach
diesen Postulaten vor,
da er oft einfach einem
Tier das Blut eines ande
ren Tieres spritzte, ohne
die Mikroorganismen zu
isolieren und zu kultivie
ren.
Doch aufgrund der
politischen Begünstigung
durch die französische
Oberschicht und seiner ei
genen Bemühungen setzte
ch Pasteurs Keimtheorie
gegenüber allen anderen
Theorie渠über Krank
heitsursachen durch. Sein
„Ein Keim – eine Krank
heit“-Konzept erwies sich
für die kurz danach ent
stehende Pharmaindustrie
al猠äußerst pro2tabel. Bis
heute bestimmt dieses Mo
dell die moderne westliche
Medizin.
Bestätigung des
Pleomorphismus
Obwohl die Keimtheorie
von Pasteur weithin akzep
tiert ist, vertritt dennoch
eine erhebliche Anzahl
Wissenschaftler die The
orie des Pleomorphismus.
Diese besagt, dass sich
hilfreiche oder gutartige
Mikroorganismen entspre
chend ihrem unmittelba
ren biologischen Umfeld
oder dem inneren Milieu
zu Krankheitserregern
verwandeln knen.
78�� präsentierte der
brillante Wissenschaft
Louis Pasteur impft einen Mann mit dem Tollwutvirus.
(Chromolithogra3e, etwa 1604–109ᤠaus der Wellcome
Library, London, http://wellcomeimages.org)

ler Royal Raymond Rife
das von ihm so genannte
„Universal Microscope“,
ein großes und komplexes
Gerät, mit dem er sogar Vi
ren in Echtzeit vergrößern
konnte. Vor Rifes Er2ndung
war das nicht möglich, da
sich Mikroorganismen
unter dem Elektronenmi
kroskop nicht vermehren,
von den Elektronenfeldern
abgetötet werden und das
damals⃼bliche Einfärben
von Blut und Gewebe die
Proben bereits verunrei
nigte, bevor sie unter dem
Mikroskop lagen. Rife nun
berichtet攠über Form- und
Größenveränderungen der
Mikroorganismen, oftmals
mit bis z甠7ᬠVerwand
lungsstadien ein und des
selben Mikroorganismus,
und die Anhänger des Ple
omorphismus fanden ihre
eorien durch Rifes Zau
bermikroskop bestätigt.
Er bestimmte für mehrere
Viren im krankheitserre
genden Stadium eine töd
liche Lichtwellenfrequenz
und heilt攠7ᬠTestperso
nen von Krebs. Nach sei
ner Weigerung, sich vom
AMA-Gefolgsmann Morris
Fishbein, MD, aufkaufen
zu lassen, wurde er jedoch
geschäftlich ruiniert. Sei
ne wunderbaren Hochfre
quenzgeräte und die von
ihm zur Erforschung der
Pleomorphismushypothese
entwickelten Mikroskope
wurden zerstt.
Virus-Kriege der Gegenwart
Vor Kurzem gab es in
Deutschland einen – wenn
auch niedergeschlagenen
–A
ufruhr unter den Mik
robiologen, als Dr. Stefan
Lanka eine Belohnung
vo渠700.00ᰠEuro für den
jenigen auslobte, der die
Existenz des Masernvirus
nachweisen könne.
Anfangs schien er seine
„Wette“ verloren zu haben.
Doch Dr. Lanka ging mit
weiteren Experten und
der Rückendeckung durch
zwei unabhgige Labors
in die nächste Instanz.
Schlussendlich musste er
nicht bezahlen. Wie sich
herausstellte, war der
vorgelegt攠„Beweis錠aus
mehreren unterschiedli
chen Elektronenmikrosko
paufnahmen verschiedener
Teile zerstörter Zellen zu
sammengesetzt und konnte
nicht wiederholt werden.
Im Februa爠107ᬠurteilte
der deutsche Bundesge
richtshof, es gäbe nicht
ug Beweise für einen
Existenznachweis des Ma
sernvirus.
Dr. Lankas pro
vokante Frage lautet daher
nicht zu Unrecht: Wie kann
dann eine Impfung wie
Masern-Mumps-Röteln aus
abgeschwächten Masernvi
ren bestehen?
Er und einige andere
Virologen stellten auch
die Existenz von HIV (Hu
manes Immunde2zienz-Vi
rus) als tatsächliches Virus
oder gar Auslöser von AIDS
infrage. Ein paar davon be
zweifeln, dass ein einziges
Virus unzählige Krank
heiten verursachen kann.
Und sie alle hinterfragen
die Tatsache, dass das Vi
rus bisher noch bei keiner
Diagnose isoliert werden
konnte. Stattdessen führt
man unzuverlässige Anti
körpertests durch, deren
Ergebnisse Menschen in
eine lebensbedrohliche
Krise stürzen – wegen
eines Virus, das nach
Meinung vieler gar nicht
existiert.
Darunter sind auch
bekannte Virologen wie
Professor Peter Duesberg.
Aufgrund seiner Behaup
tung, HIV löse kein AIDS
aus, wurde ihm der Zugang
zu Forschungsfördermit
teln gestrichen und er
rde von vielen seiner
Wissenschaftlerkollegen
ausgegrenzt. Die Feststel
lung, AIDS würde nicht
durch ein Virus verur
sacht, sondern durch ein
Überstrapazieren des inne
ren Milieus, einen selbst
zerstörerischen Lebensstil
und den⃼bermäßigen
Konsum vo渠„Poppers“
(Amylnitrit), war schlicht
inakzeptabel. Die Mensch
heit mit der Behauptung
zu erschrecken, ein Virus
würde AIDS verursachen,
ist hingegen völlig in Ord
nung.
ch der starke Einsatz
von Antibiotika trägt zur
Zerstörung des inneren
Milieus bei, worunter
besonders die nützlichen
Darmbakterien leiden, die
wichtig für eine gesunde
Verdauung und eine gute
Immunreaktion sind.
Ein weiterer zweifelhaf
ter Virus ist der angebliche
Auslöser von Hepatitis C.
Bisher wurde noch kein
Virus isoliert und Kochs
Postulaten entsprechend
nachgewiesen. Es ist das
nächste Beispiel für einen
Test, mit dem Anti毶rper
nachgewiesen werdenₖ
nur wogegen, wenn es
keinen Virus gibt?
Betrachten Sie di攠„an
steckenden“ viralen Bedro
hungen wie Vogelgrippe,
Schweinegrippe, Ebola
und Zika einmal objektiv,
werden Sie zu dem Schluss
kommen, dass diese gezielt
Panik verursachen sollten,
um mehr Impfungen auf
den Markt zu bringen und
mehr Menschen zu impfen.
Wie de爠„Vaccine Court“
[Anm. d⸠Übers.: Spezial
abteilung des US Court of
Federal Claims] bewiesen
hat,
haben viele geimpfte
Personen mit schwachen,
starken oder chronischen
Autoimmunerkrankungen
zu kämpfen, einige auch
mit Lähmungserscheinun
gen oder Autismus. Man
che sterben sogar.
Das₄Ein Keimₖ eine
Krankheit“-Modell ist mit
Sicherheit ein großartiges
Geschäftsmodell für die
medizinisch-pharmazeuti
sche Industrie – und genau
dahin hat uns die Keimthe
orie gebracht.
Die Wahrheit ist jedoch,
dass₄Krankheiten prak
tisch immer auf eine feh
lerhafte Ernährung oder
Lebensweise zurückzufﱨ
ren sind. Keime sind nur
die ‚Mﱬlabfuhr‘ fﱲ totes
und⃼ber5üssiges Gewebe
und keine Krankheitser
reger⺓
Endnoten
Young, Robert O., PhD,
DSc, und Redford Young,
Shelley㨠„Sick and Tired?
Reclaim Your Inner Ter
rain錠(USA: Woodland
PubⰠ1000), S⸠73
�ttp://tinyurl.com/
lxxyᵣr
ttp://tinyurl.com/4q4fv
�ttp://tinyurl.com/
hᵤhueu
�ttp://tinyurl.com/
h9洗a8g
�ttp://tinyurl.com/
zjuxg9z
Pe
arson, R. B.㨠„Pasteur:
Plagiarist, Impostor!“
(7᠔1; Neuau5age: Health
ResearchⰠ784�), Vor
wort, S. VII
Quelle: redaktionelle⃜ber
arbeitung eines
HealthIm
pactNews.com
eitrags
vom“7.03.1ᰞ6,
http://tinyurl.com/kyquovr

Vitamin B
hilft bei Arthroseschmerzen
Dr. Jonathan V. Wright
Anfang de爠271ᱥr Jahre wies Dr. William Kaufman a渠14ᬠPatienten nach, dass die regelmä-
ßige Gabe von Niacinamid nicht nur Arthroseschmerzen lindert, sondern betro5ene Gelenke
sogar messbar beweglicher machen kann. Ein praxisbeispiel aus jüngerer Zeit.
rgendwann in de渠7124er Jahren (an das genaue Datum
kann ich mich nicht mehr erinnern) kam ei渠�0-jähri
ger Mann (nennen wir ihn Joe) mit Röntgenaufnahmen
seiner Knie zu mir in die Tahoma Clinic. Er ging langsam,
auf einen Stock gestützt, und verlagerte fast sein ganzes
Gewicht auf ein Bein. Eine totale Endoprothese des Knie
gelenks sei die einzige Alternative, hatte man ihm gesagt.
Gemeinsam schauten wir uns seine Röntgenaufnahmen
an. Joes orthopädischem Chirurgen zufolge rieb auf den
Bildern des einen Knies „Knochen auf Knochen錠und auf
denen des anderen₄beinahe Knochen auf Knochen“. Dem
hatte ich nichts hinzuzufügen.
Joe weigerte sich, verschreibungsp9ichtige Schmerz
mittel zu nehmen, und lehnte selbst Aspirin ab, das
der Naturheilarzt, den seine Mutter „nur bei größter
Notwendigkeit錠aufsuchte, als eine unnatürliche (und
selbstverständlich patentierte) Weiterentwicklung von
Silberweidenrinde bezeichnete. Silberweidenrinde wurde
jahrtausendelang zur Schmerzlinderung verwendet.
Joe hatte im Laufe der Jahre immer größere Dosen
Silberweidenrinde zu sich genommen, war dabei aber
immer den Anweisungen seines Naturheilarztes gefolgt:
Weil er sie stets zu seinen Mahlzeiten und nie auf leeren
Magen eingenommen hatte, waren ihm Reizungen des
Magen-Darm-Traktes erspart geblieben. Im vorigen Jahr
hatte die Silberweidenrinde jedoch nicht mehr zufrie
denstellend gewirkt. Joes Frau, die seine Schmerzen
beobachtete, hatte ihn zu einem Besuch bei seinem
orthopädischen Chirurgen⃼berredet. Dieser untersuchte
seine Knie, fertigte die Röntgenaufnahmen an und sah
in einer Endoprothese die einzige Alternative. Joe, der
in seinem ganzen Leben nicht ein einziges Mal operiert
worden wa爠阠„nicht einmal an den Mandeln oder dem
Blinddarm錠–, suchte als letzten Ausweg auf der Suche
nach einer natürlicheren Behandlungsmethode die
Tahoma Clinic auf. Abgesehen von seinen Knien sei er
vollkommen gesund, sagte er.
Ein Blick auf Joes Krankengeschichte bestätigte, dass
er in der Tat nur sehr wenige gesundheitliche Probleme
hatte, was er seiner Mutter zuschrieb. Er sagte zu mir,
sie ht攠„aufgrund ihrer Lebensweise“, die sich auch in
ihrem Erziehungsstil widerspiegelte, ihr ganzes Leben

lang nur selten gesundheitliche Probleme gehabt und
erfreue sich₄auch mit”0 Jahren immer noch einer
robusten Gesundheit“. Joe war den Ratschlägen seiner
Mutter immer gefolgt㨠„Eine gesunde Ernährung, viel
Bewegung und Schlaf, ausschließlich Naturheilärzte
und keine Medikamente, außer sie sind das Einzige, was
dich am Leben hält.“
Er erzählte mir, sein jüngerer Bruder hte nach
seinem Auszu朠„einen anderen Weg eingeschlagen“. Joe
zufolge aß sein Bruder, ein Kettenraucher, viel Kuchen
und Donuts, aber kaum Gemüse. Außerdem konsumiere
er regelmäßig Alkohol (ohne davon abhängig zu sein) und
treibe nur selten Sport. Sein攠„normalen Ärzte錠hten
ihm Cholesterinsenker und verschreibungsp9ichtige
Medikamente gegen seinen Bluthochdruck verschrieben.
„Aber unter Arthrose in den Knien leidet er nicht“,
bemerkte Joe.
Nachdem ich Joes Kranken
geschichte rekonstruiert und
er sich einer körperlichen Un
tersuchung unterzogen hatte,
bestigte sich der Eindruck,
dass Joe sich bester Gesund
heit erfreute (abgesehen vom
Zustand seiner Knie), insbe
sondere in Anbetracht seines
Alters. Als er das hörte, fragte
mich Joe enttäuscht, ob das
bedeute, dass ihm wirklich nur
noch eine Operation bliebe. Ich
berichtete ihm daraufhin von
William Kaufman, PhD, MD
(7174–8444), der in den 71ᰛer
Jahren grﱮdliche Forschung
betrieben und ein sicheres,
wirkungsvolles Heilmittel gegen Arthroseschmerzen
erprobt hatte. Dieses Heilmittel konnte auch die Gelenk
beweglichkeit erheblich verbessern.
Dr. Kaufmans erste Beobachtungen im Zusammenhang
mit Gelenkschmerzen stammen aus einer Zeit, in der die
große Mehrheit der Amerikaner sich hauptsächlich von
industriell verarbeiteten, raf3nierten Konservenpro
dukten ernährte und ausschließlich weißes Mehl und
eine große Menge Zucker zu sich nahm. Viele Menschen
wiesen einen so eklatanten Mangel an einzelnen Nähr
stoffen auf, dass selbst kleine Mengen davon innerhalb
einer Stunde zu nachweisbaren Verbesserungen führen
konnten.
710ᘠveröffentlichte Dr. Kaufman ein Buch
, in dem
er die psychischen und physischen Effekte des Mangels
eines einzigen Vitamins (Niacinamid, eine Form von
Vitamin B
) be椠75ᬠvon ihm im Vorjahr untersuchten
Patienten beschrieb. Als ich ih渠711ᔠinterviewte
beschrieb er mir einige Fälle:
„Jeder Patient, dem ich Niacinamid verabreicht
hatte, musste sich wenigstens eine Stunde lang in
mein Büro setzen, damit ich beobachten konnte,
was passierte. Meine ersten Untersuchungen führ
te ich durch, bevor Brot und andere Wei�ehlpro
dukte mit Nährstoffen₂angereichert‘ wurden […]
Somit hatte ich die Möglichkeit, die Auswirkungen
von Niacinamid bei starkem oder geringfügigem
Vitaminmangel zu erforschen […]
In meinem Buch aus dem Jah爠78�ᔠkönnen Sie
noch weitere Details dieser Untersuchungen nachle
sen, aber ich möchte Ihnen eine渠Überblick geben.
Zweieinhalb bis fünf Minuten nach Einnahme der
ersten„00 Milligramm Niacinamid konnte ich eine
gewisse körperliche und mentale Entspannung be
obachten, die in den folgende渠1ᰠMinuten ausge
prägter wurde. Die offensichtlichen Auswirkungen
während der ersten fünf Minuten sind Muskelent
krampfung und die Verän
derung der Mimik von einem
verhärmten hin zu einem
entspannten Gesichtsaus
druck oder gar einem Lä
cheln. Ohne mein Zutun
setzten sich die Patienten
auf, begannen umherzulau
fen oder nahmen eine auf
rechtere Körperhaltung ein.
In den ersten fünf bis zehn
Minuten veränderte sich die
Farbe der Hände und Füße
von einem fahlen Gelb zu
einem gesunden blassrosa
oder rötlichen Hautton, und
die Temperatur in Händen
und Füßen stieg sowohl sub
jektiv als auch objektiv an. In meinem Buch be
schreibe ich noch viele weitere Auswirkungen.“
Kapitel drei („The Arthritis of Aniacinamidosis“) in
Kaufmans Buch beschäftigt sich mit der Linderung der
Arthroseschmerzen und Verbesserungen der Beweglich
keit bei Patienten, die relativ kleine Dosen Niacinamid
zu sich nahmen. Diese Beobachtungen inspirierten ihn
dazu, die Auswirkungen von Niacinamid auf Arthrose
sehr viel ausführlicher und genauer zu studieren.
Ich zitiere noch einmal aus meinem Interview mit Dr.
Kaufman:
„Daher begann ich im Jahr„8��, als ich auf der Su
che nach objektiven Daten war, den Bewegungsum
fang der Gelenke eines jeden Arthrosepatienten bei
seiner ersten Untersuchung genau auszumessen.“
Er entwickelte genaue Messungen fü爠8ᬠGelenke
und Gelenkgruppen, die in nur fünf Minuten beobach
tet und in einem speziellen Fragebogen dokumentiert
werden konnten. Dr. Kaufmans Buch
aus dem Jahr
Ein Kalottenmodell von Nicotinamid, auch bekannt
als Niacinamid (C�H�N2O). (Bildquelle: SubDural12)

710ᴠstellt die Ergebnisse seiner Studie a渠05ᨠPatienten
mit ausgeprägter Arthrose dar. Er erklärte, dass die
gemessenen Veränderungen des Bewegungsumfangs
ßerst wichtig seien, da es sich bei ihnen um objektive
Werte handle und sie im Gegensatz zu Veränderungen
des Schmerzemp3ndens nicht auf einen Placeboeffekt
zurückzufﱨren seien.
All攠05ᨠTestpersonen vers烼rten wesentlich geringere
Arthroseschmerzen und konnten nach der Behandlung
eine erhebliche Verbesserung des Bewegungsumfangs
ihrer Gelenke verzeichnen. Dr. Kaufman erklärte, dass
die Fortschritte in den ersten drei bis vier Wochen nach
der ersten Einnahme von Niacinamid begannen und nach
drei bis vier Monaten ihr Maximum erreichten. Er merkte
außerdem an, dass mit einer höheren Dosis Niacinamid
und einer regelmäßigen Einnahme im Abstand von
wenigen Stunden die besten Ergebnisse erzielt wurden.
Obwohl in allen von Arthrose betroffenen Gelenken
Verbesserungen auftraten, reagierten Knie und Schultern
am besten und h3gsten, dicht gefolgt vom Nacken, den
Handgelenken und Fingern.
Bei wiederholten Untersuchungen konnte Dr. Kauf
man feststellen, dass die regelmäßige Einnahme von
Niacinamid Schwellungen in Binde- und Knorpelgewebe
erheblich reduzierte. Laborprüfungen der₄Senkungsge
schwindigkeit錠(ein Test, der auch heute noch regelmäßig
angewandt wird) bewiesen die beträchtliche Abnahme
der Entzündungen. Dr. Kaufmans Beobachtungen zufolge
wirkt Niacinamid am effektivsten, wenn die tägliche
Dosis in drei oder vier kleineren Dosen eingenommen
wird. Im weiteren Verlauf seiner Studie erhöhte Dr.
Kaufman sukzessive die tägliche Dosis seiner Patienten
und stellte fest, dass mehr Niacinamid zu besseren
Ergebnissen führte.
Natürlich gab ich Joe nur eine Zusammenfassung der
gerade beschriebenen Forschungsergebnisse, doch als er
hörte, dass Niacinamid am besten in den Knien wirkt,
schaute er mich hoffnungsvoll an und löcherte mich
augenblicklich mit Fragen㨠„Wo bekomme ich dieses
Niacinamid? Ist es das Gleiche wie Niacin? Wie viel soll
ich einnehmen? Ist es teuer? Gibt es Nebenwirkungen?“
Glücklicherweise schickt uns unsere Leber, wenn
wir mehr Niacinamid zu uns nehmen, als unser Körper
verarbeiten kann, ein deutliches Signal: Brechreiz. Zu
nächst ist es nur eine leicht攠Übelkeit, vergleichbar mit
der Seekrankheit auf einem schwankenden Schiff. Wenn
wir das Niacinamid so lange absetzen, bis di攠Übelkeit
verschwunden ist – maximal einen Tag lang –, und dann
mit einer niedrigeren Dosis wieder einsteigen, können
wir nach und nach unsere Höchstdosis bestimmen.
Niacinamid und Niacin sind sich sehr ähnlich. Sie
werden beide als Vitamin B
bezeichnet, aber ihre Aus
wirkungen können ganz unterschiedlicher Natur sein.
Bei manchen von uns führt Niacin zu einer starken
Erweiterung der Blutgefäße, ruft Hitzewallungen und
manchmal sogar Juckreiz hervor. Niacinamid hat diese
Nebenwirkungen nicht. Niacin kann den Cholester
inspiegel senken, aber eine zu hohe Dosis kann den
Blutzuckerspiegel ansteigen lassen, ohne irgendwelche
Symptome hervorzurufen. Auch das ist bei der Einnahme
von Niacinamid nicht der Fall. Niacinamid ist im Ge
gensatz zu Niacin oft imstande, die Arthroseschmerzen
komplett unter Kontrolle zu halten.
Eine Dosis, die sowohl bei Männern als auch bei Frauen
zu guten Ergebnissen führt, entspricht insgesamt drei
Gramm (6.44ᬠMilligramm) am Tag, nach Möglichkeit
in drei gleich großen Rationen eingenommen. Einige
Versuchspersonen nahmen täglich vier Gramm ein und
wiesen verbesserte Ergebnisse auf. Niacinamid ist in
544-,„.444- und„.544-Milligramm-Dosen erhältlich,
Letztgenannte als Retardkapseln, was einigen Patienten
(hauptsächlich Männern) die regelmäßige Einnahme
erleichtert. Zu der Zeit, als Joe mich das erste Mal in
der Tahoma Clinic aufsuchte, waren allerdings noch
keine Retardkapseln erhältlich, also entschied er sich
dafür, dreimal täglich ein Gramm einzunehmen, eine
Dosis, die nur selten z甠Übelkeit führt und doch oft solide
Ergebnisse erzielt.
Abgesehen von den Retardkapseln ist Niacinamid in
allen Bioläden und Apotheken, die Rezepturarzneien
herstellen, sowie in der Krankenhausapotheke der
Tahoma Clinic erhältlich. Joe war sehr erfreut, als er
erfuhr, wie preiswert Niacinamid ist, da er laut eigener
Aussage nu爠über ein begrenztes Budget verfügte. Die
heute erhältlichen Retardkapseln kosten etwas mehr,
sind aber dennoch erschwinglich und für viele Patienten
schlichtweg praktischer.
Dr. Kaufmans zweites Buch wurd攠710ᴠveröffentlicht.
Obwohl Dr. Kaufman selbst„162 seinen Abschluss an der
University of Michigan Medical School gemacht hatte,
wurde keiner von uns Studenten über seine Forschungen
unterrichtet. Ich selbst entkam der Universit (manche
淶gen es auch₄graduieren“ nennen)„1�ᴠals exami
nierter Arzt und war weder in meinen Kursen noch bei
meiner Arbeit an Patienten mit Kaufmans Forschung oder
seinen Büchern in Kontakt gekommen.„11� befragte ich
Niacinamid ist im Gegensatz zu
Niacin oft imstande, die Arthroseschmerzen
komplett unter Kontrolle zu halten.
20

Dr. Kaufman in unserem Interview dahin gehend. S漠3el
seine Antwort aus:
„In meiner Studienzeit wurden wir in unseren Vor
lesungen regelmä�g und umfangreich mit Schä
den durch Vitaminmangel konfrontiert 阠in innerer
Medizin, Pädiatrie, Gesundheitswesen, Neurologie,
Psychiatrie und Pathologie. Aber als künstliche
Vitamine als Mittel gegen ausgeprägte Mangeler
scheinungen in Mode kamen, befand man es of
fenbar nicht mehr für nötigⰠüber Ernährung und
Vitamine zu reden.
Ich bin nich琠überrascht,
dass meine Bücher nicht
berücksichtigt werden.
Die Kritiken meine猠78��
erschienenen Werks‟e
len⃤ußerst gering
schzig aus, da sich die
‚Experten鄠nicht vorstel
len konnten, dass die grö
ßere Menge Niacinamid,
die ich für meine Thera
pie verwendete, sowohl
die Gelenkbeweglichkeit
als auch die Muskelstär
ke, die maximale Muskel
leistung und die geistigen
Fähigkeiten verbesserte.“
Glﱣklicherweise₄stolperte“ ich im Jahr„1��, drei
Jahre nach der Eröffnung der Tahoma Clinic, über Dr.
Kaufmans Bﱣher.
Zu der Zeit, als Joe mich aufsuchte, hatten mir über
74ᬠPatienten mit unterschiedlich schweren Ausprägun
gen von Arthrose verdeutlicht, was Dr. Kaufman bereits
in den 1ᰛer Jahren bewiesen hatte.
Zurück zu Joe. In den nächsten sechs Monaten ließ
er sich nicht in der Tahoma Clinic blicken. Bei seinem
zweiten Besuch ging er ganz normal durch den Flur zu
meinem Büro – ohne Stock, ohne Hinken. Er erzählte,
dass er bis zur dritten Woche keine wirkliche Schmerz
linderung vers烼rt hatte, obwohl er seine dre椠7.444-Mil
ligramm-Dosen täglich einnahm. In der dritten Woche
aber bemerkte er eine kleine Verbesserung. Nach drei
Monaten waren die Schmerzen fast verschwunden und
ab dem vierten Monat vers烼rte er gar keine Schmerzen
mehr. Im fünften Monat stattete er dem Arzt, der ihm zu
einer Operation geraten hatte, einen erneuten Besuch ab.
„Er konnte es gar nicht glauben“, erzählte Joe⸠„Kein
Stock, keine Schmerzen – ich lief ganz normal! Er bestand
auf neuen Röntgenaufnahmen und als er sie anschaute,
schüttelte er den Kopf und meinte nur, das könnte alles
gar nicht sein 阠mein ‚schlimmes Knie鄠sah immer noch
so aus wie auf den ersten Aufnahmen. Er fragte mich,
was ich in der Zwischenzeit gemacht hatte. Ich sagte
es ihm und er verlie�immer noch kopfschüttelnd das
Sprechzimmer.“
Joe hatte bereits bei seiner ersten Untersuchung von
seinem Bruder und dessen Gesundheit erzählt, also
erkundigte ich mich erneut nach ihm. Joe sagte, der
Arzt hte seinen Bruder vor Typ-8-Diabetes gewarnt.
„Er nimmt dieselben Medikamente wie zuvor“, meinte
Joe⸠„Anscheinend haben sie sein Grundproblem nicht
kuriert. Ich rate ihm immer wieder zu gesunder Er
nährung, Bewegung und den richtigen Nährstoffen, um
Typ-8-Diabetes vorzubeugen und sowohl den Blutdruck
als auch den Cholesterinspiegel zu senken. All das hat
schließlich dieselbe Ursa
che 阠und das ist nicht ein
Mangel an Medikamenten!
Aber mein Bruder erwidert
dann nur, dass er schließlich
kein Problem mit den Knien
hätte⺓
Joe kam nie mehr zurück
in die Tahoma Clinic. Ende
der 114er Jahre kam eines
seiner Kinder zu mir, um
sic栠über bioidentische
Hormonbehandlung zu
informieren, und erzählte
mir, dass er im Alter vo渠2�
Jahren gestorben war 阠und
bis zuletzt ohne Schmerzen
hatte laufen können.
Die große Mehrheit der Patienten, die Niacinamid
gegen Arthrose nehmen, in der Rege氠„dreimal täglich ein
Gramm“, aber manchmal auch mehr, gewinnt nach drei
bis vier Monaten komplette Kontroll攠über die Schmer
zen. Wie Dr. Kaufman sorgfältig dokumentierte, führt
Niacinamid bei jedem Patienten zu einer erheblichen
Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit und macht in den
meisten Fällen eine Knieprothese⃼ber9üssig.
Was ich Joe nicht erklären konnte, war, warum sein
Bruder mit all seinen gesundheitlichen Problemen nicht
auch unter Arthrose litt. Mehrere Forschungsstudien aus
den Jahren 44�
,‘442
,‘441
,‘4ḛ
und‘478
benann
ten Arthrose als einen Bestandteil des metabolischen
Syndroms, des direkteren Vorboten von Typ-8-Diabetes.
Nikotin, Nikotinsäure und Nicotinamid
ie also entkam Joes Bruder diesem Schicksal?
Indem er Zigaretten mit Tabak rauchte! Das ist
kein Scherz. Aber wie kann Tabak für irgendetwas gut
sein? Dafür braucht man ein wenig Hintergrundwissen.
Als man im frühe渠84. Jahrhundert herausfand, dass
vollständiger oder fast vollständiger Mangel an Vitamin
die Ursache für Pellagra ist, wurde auch die bioche
mische Struktur der zwei verschiedenen Formen von
Vitamin B
bestimmt. Man stellte fest, dass diese zwei
Arthrotische Entzündungen und Schmerzen können durch
Nahrungsmittelergänzung mit Niacinamid (Nicotinamid)
gelindert werden. (Bildquelle: Placidway, vimeo.com)

Bestandteile Nikotin (dem suchterzeugenden Bestandteil
von Tabak) stark ähneln, weshalb die beiden Moleküle
in Großbritannie渠„Nikotinsre錠un搠„Nicotinamid“
genannt wurden. Diese Bezeichnungen sind noch heute
geläuᝧ.
In den USA beschlossen die „Aufsichtsbehörden“, dass
diese Bezeichnungen nicht vertretbar sind. Die Begrün
dung war, dass dadurch der Glaube geschürt würde,
Vitamin B
durch Zigarettenrauch aufnehmen zu können.
Offensichtlich hielten dies攠„Aufsichtsbehörden錠die
amerikanische Bevölkerung für weniger intelligent als
die Briten, die den Unterschied verstanden hatten – und
noch heute kennen. Infolgedessen wurde die Nikotinsäure
in den US䄠„Niacin錠genannt, und Nicotinamid benannte
man i渠„Niacinamid錠um. Trotzdem sind beide Moleküle
nach wie vor eng verwandt mit Nikotin.
Aber wie erklärt sich jetzt, dass Joes Bruder nicht an
Arthrose erkrankt ist? Im Jah爠847Ḡberichteten For
scher
⃼ber eine Probandengruppe vo渠77.622 Männern,
dass bei denjenigen, die“2 Jahre oder länger regelmäßig
Zigaretten konsumiert hatten, mi琠0ᠠbi猠5ḠProzent
geringerer Wahrscheinlichkeit eine Totalendoprothese
(TEP) eingesetzt werden musste als bei den Nichtrau
chern. Zwei Jahre sper berichtete dasselbe Forscher
team
⃼ber Totalendoprothesen bei‚0.822 Männern und
Frauen im fortgeschrittenen Alter. Sie schrieben:
„Verglichen mit Nichtrauchern wiesen männliche
und weibliche Raucher ein攠�ᰠbeziehungsweise
�0 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit für eine
TEP auf.“
Wie auch schon in der ersten Studie schlussfolgerte
das Team, dass die mäßigende Wirkung von Tabakrauch
auf Arthrose und demzufolge Gelenkprothesen weitere
Forschung erfordert.
Ich könnte natürlich falschliegen, aber die Antwort
scheint offensichtlich: Zwischen Nikotin und Nicotin
amid (auch Niacinamid genannt) besteht eine so große
strukturelle Ähnlichkeit, dass beide die Notwendigkeit
einer Gelenkprothese signi3kant verringern.
Aber nicht, dass jetzt irgendjemand anstelle einer
empfohlenen Totalendoprothese das Rauchen anfängt!
Oder möchten Sie gerne Lungenkrebs, Emphyseme, eine
chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COLE) oder
ein er棶htes Herzinfarktrisiko haben?
Zuletzt 淶chte ich daran erinnern, dass Arthrose
als ein Bestandteil des metabolischen Syndroms iden
ti3ziert wurde, das zu Typ-8-Diabetes führt. Da dieser
Artikel schon sehr umfangreich ist, behalten wir uns
die Besprechung der positiven Wirkung von Vitamin B
auf Diabetes-8-Patienten für einen weiteren Artikel vor.
Endnoten
Kaufman, William, PhD, MD:₄The Common Form of Nia
cin Amide De2ciency Disease: Aniacinamidosis錠(Bridge
port, CT: Yale University PressⰠ7᠔�)
Ka
ufman, William, PhD, MD im Intervie眠über Niacin
amid und Arthrose, befragt von Dr. Jonathan Wright,
Augus琠7886; Transkript des Interviews auf http://tinyurl.
com/mwyxsft
Kaufman, William, PhD, MD㨠„The Common Form of Joint
Dysfunction: Its Incidence and Treatment錠(Brattleboro,
VT: E. L. Hildreth & CompanyⰠ7᠔8)
Korochina, I. E. und Bagirova, G. G.㨠„Metabolic Syn
drome and a Course of Osteoarthrosis錠in
Ter. Ark.
,”0ᰖ,
68(70):7�–10, Artikel auf Russisch
Korochina, I. E.㨠„Determination of C-Peptide, Serum Insu
lin, and Characteristics of Tissue Insulin Resistance in
Patients with Osteoarthrosis錠in
Klin. Lab. Diagn.
, Juli
1009, (6):79–11, Artikel auf Russisch
Puenpatom, R. A. und Victor, T. W.㨠„Increased Prevalence
of Metabolic Syndrome in Individuals with Osteoarthritis:
An Analysis of NHANES III Data錠in
Postgraduate Medi
cine
, Novembe爠1008Ⱐ717(4):8–10
Velasquez, M. T. und Katz, J. D.㨠„Osteoarthritis: Another
Component of Metabolic syndrome?“ in
Zhuo, Q. et al.㨠„Metabolic Syndrome Meets Osteoarth
ritis錠in
Nature Reviews Rheumatology
, Dezembe爠1071,
9(71):ᘝ8–�6
Mn
atzaganian, G. et al.㨠„Smoking, Body Weight, Physi
cal Exercise, and Risk of Lower Limb Total Joint Repla
cement in a Population-Based Cohort of Men錠in
Arthritis
& Rheumatology
, Augus琠1077Ⱐ4�(9):131�–�0
70
Mnatzaganian, G. et al.: „Smoking and Primary Total
Hip or Knee Replacement Due to Osteoarthritis i渠3�,199
Elderly Men and Women錠in
BMC Musculoskeletal Disor
ders
, Septembe爠107�Ⱐ7�:141
Jonathan V. Wright, MD
, gründete im Jah爠786ᔠdie Tahoma Clinic in Washington State, USA, um anstelle von ver
schreibungsp5ichtigen Medikamenten Ernährungstherapie und andere Naturheilmethoden gegen Volkskrankheiten
zubieten. Als langjähriger Forscher, Autor, Redner und Klinikarzt unterweist Dr. Wright sei琠789ᔠMediziner in
seinen Methoden. Von seinen Kollegen al猠„Vater der bioidentischen Hormone錠bezeichnet, war Wright in de渠7890er
Jahren der erste Mediziner in den USA, der umfassende Hormonersatztherapien mit Hormonen verschrieb, die auch in
der Natur vorkommen. Diese Therapieform wird heutzutage von unzählige渠Ärzten angewandt. Er ist Verfasser vo渠7�
Fachbüchern und zahlreichen medizinischen Artikeln sowie monatlichen Magazinkolumnen, die zwische渠786ᬠund
100ᰠerschienen. Sei琠7᠘ᐠveröffentlicht Dr. Wright einen gefragten monatlichen Newsletter, aus dem auch der hier
vorliegende und redaktionell bearbeitete Artikel entnommen wurde (Newslette爠6, Septembe爠1074). Weitere Informa
tionen sowie die Möglichkeit, den Newsletter zu abonnieren, 2nden Sie auf der Website GreenMedicineNewsletter.com.
Über den Autor

ie Realität der Herde ist nichts weiter als ein ätiolo
gischer Mythos – eine Geschichte, die erdacht wurde,
um die Existenz gewisser Dinge mit den vorherrschenden
Vorstellungen in Einklang zu bringen.
Die Kinder Abrahams erzählen davon, dass ihr Gott,
nachdem er die Welt ersft hatte, Regenbogen erschuf
–als Zeichen dafür, dass er das nie wieder tun würde.
Dann lachen si攠über Peter Pa渠…
Das Wor琠„Mythologie錠sollte aus dem Wortschatz der
Menschheit gestrichen werden. So etwas wie Mythen
gibt es nicht – nur alternative Realiten. Keine davon ist
weniger möglich oder real als irgendeine andere. Welche
Wirklichkeit der Beobachter erfährt, hängt lediglich
davon ab, was er für real hält.
Würde Peter Pan vor Ihren Augen vom Dach des Empire
State Buildings springen, bliebe von ihm ohne Zweifel nur
ein blutiger Flatschen auf dem Gehsteig übrig – doch in
einer anderen Realität erhöbe er sich wie eine betrun
kene Taube über die Fifth Avenue. Der blutige Flatschen
gehört zu unserer Welt, nicht zu seiner.
Die Herde, der Pöbel, die ungep9egten Massen … sie
sind Nutztiere, die von ihren Haltern nur selten – wenn
überhaupt jemals – die Wahrheit zu hören bekommen.
Sie glauben, grasen und b泶ken; sie leben und sterben
in Übereinstimmung mit den Informationen, die man
ihnen gibt.
Sie sind wie die sprichwörtlichen—44 verlorenen
Seelen, die im Südturm des World Trade Centers nur
allzu bereit waren, den direkt vor ihrer Nase lodernden
Nordturm aufgrund der Versprechungen einer imma
teriellen Autorit zu ignorieren, die ihnen über eine
gesichtslose Lautsprecheranlage versprach, alles werde
gut werden, wenn sie nur brav wieder an die Arbeit
gingen. Der Tod konnte für sie, die Packesel, nicht früh
genug kommen – und so kam er dann auc栠…
Sie sind Sklaven, Leibeigene, die Shudra der Technolo
gie, dazu konditioniert, schon bei der bloßen Erwähnung
des Namens Albert Einstein in Verzückung zu geraten.
„Albert Einstein! Der gottgleiche Jude, der im frühen‘4.
Jahrhundert die Geschicke der Menschheit veränderte!“
Es wäre vlig lächerlich, trüge diese Idee nicht den Keim
der Wahrheit in sich.
Denn in der ersten Hälfte de猠84. Jahrhunderts gab
es tatsächlich einen jüdischen Wissenschaftler, bei dem
all das, dem sich die Menschheit heute – i洠87. Jahrhun
dert – gegenübersieht, seinen Anfang nahm – doch war
sein Name nicht Albert Einstein. Dieser Mann erzählte
anderen Juden nicht nur mit Vorliebe jiddische Witze;
tatsächlich war er ein fanatisch ergebener „Nazi錠…
Erst Manhattan, dann Montauk
Falschmeldunge渠über das Manhattan-Projekt und die Legenden von Long Island
Jack Heart und Orage
Bildquelle: Pixe氟915, pixabay.com

John von Neumann –
eine seltsame Inspiration
eder einzelne der über 754 wissenschaftlichen Auf
sze, die John von Neumann im Laufe seines Lebens
publizierte, beein9usste die Richtung, in die sich die
Menschheit entwickelte. Am Ende hatte er genau das
veröffentlicht, was nötig war, um die konventionelle
Wissenschaft in猠87. Jahrhundert zu befördern. Der
überwiegende Teil seiner Arbeiten war streng geheim.
Es mag Enrico Fermis Verdienst gewesen sein, die
Atombombe praktisch im Alleingang zusammengesetzt
zu haben, und Martin Bormanns Beitrag, den Alliierten
durch die Entsendung des deutschen Unterseebootes U
86ᰠdas benötigte Uranisoto瀠86ᨠzu verschaffen; doch
es war von Neumann, der alles zum Laufen brachte.
Es war John von Neumann, der den Implosionsme
chanismus der al猠„Fat Man錠bekannten Plutoniumbom
be entworfen hatte, mit der Nagasaki dem Erdboden
gleichgemacht wurde; an Bord von U 6ᰠhatten sich
passenderweise Infrarotzünder befunden, die für die
Bombe verwendet werden konnten. Auch die Auswahl der
Städte Hiroshima und Nagasaki geht auf von Neumann
zurück – sein ursprünglicher Vorschlag Ky
to war vom
damaligen Kriegsminister Henry L. Stimson abgelehnt
worden. Selbst die Berechnung der genauen Höhe, in der
die Bomben gezündet werden sollten, nahm von Neu
mann eigenhändig vor, wie man of3ziellen akademischen
Unterlagen entnehmen kann.
Im Jah爠715ᬠwurde von Neumann Berater der We
apons Systems Evaluation Group (WSEG), die den ame
rikanischen Stabschefs und dem Verteidigungsminister
erklärte, inwiefern sich neue Technologien als Waffen
nutzbar machen ließen. In der Folgezeit entwickelte er
sich gewissermaßen zum Schatten im Hintergrund der
Regierung. Gerüchten zufolge soll er Stanley Kubrick zu
seiner kultigen Figur Dr. Seltsam inspiriert haben, die
im Mittelpunkt seine猠71�ᰠerschienenen gleichnamigen
Films steht.
Im fortgeschrittenen Stadium seiner
Krebserkrankung war von Neumann an
den Rollstuhl gefesselt. Besprechungen, bei
denen Strategien erdacht wurden, die die
„nationale Sicherheit錠betrafen – und die
noch heute Anwendun朠3nden –, fanden
h3g bei ihm zu Hause statt. Seine Arbeit
war so geheim, dass man ihn, als er 15ᔠim
Walter Reed Army Medical Center im Ster
ben lag, von einem bewaffneten Kommando
bewachen ließ. In John von Neumanns Bio
graᝥ sollte es keine kurzentschlossenen
Sterbebett-Bekenntnisse geben₅
In seinem„168 erschienenen Werk
„Mathematische Grundlagen der Quanten
mechanik“, das bis zum heutigen Tag in
diesem Fachbereich Gültigkeit hat, machte
von Neumann das Bewusstsein des Beobachters für die
unbestimmte Natur der Quantenphysik verantwortlic栠–
Ein9üsse also, die sich der mathematischen Berechnung
entziehen. Das gesamte Universum könne, so sagte er,
durch eine Wellenfunktion beschrieben werden; das
Kollabieren dieser Wellenfunktion sei ausschließlich auf
das Bewusstsein des Beobachters zurückzuführen. Unter
Physikern ist diese Denkrichtung als
Neumann-Wig
ner-Interpretation
bekannt. Da sie die Vorstellung einer
determinierten Wirklichkeit weitgehend aufgibt, ist sie
in der akademischen Welt – die ihren Tempel auf dem
Fundament des Rationalismus errichtet hat – jedoch stets
auf wenig Gegenliebe gestoßen.
Hugh Everetts Quantenunsterblichkeit
on Neumanns Nachfolger in der WSEG wurde der
716ᬠgeborene Physiker Hugh Everett III. Wie von
Neumann war auch Everett von blauem Blute, mit dem
Unterschied, dass er dem angloamerikanischen Impe
rium treu ergeben war. Everetts Vater hatte während
des Zweiten Weltkriegs dem Generalstab in Europa als
Oberstleutnant gedient⸠710ᴠlie�Everett sein Studium
für ein Jahr ruhen, um seinem Vater in Westdeutschland
Gesellschaft leisten zu können. Zusammen dokumentier
ten sie auf hunderten professionellen Fotos – die seltsa
merweise zumeist Umgebungen zeigten, die₄praktisch
menschenleer錠waren – die technischen Aspekte des
Wiederaufbaus.
Nachdem Everet琠715ᘠan der Catholic University of
America – einer sehr exklusiven, in Washington, DC,
ansässigen Institution – einen akademischen Grad in
chemischer Verfahrenstechnik erlangt hatte, er淶glichte
ihm ein Stipendium der National Science Foundation, für
weiterführende Studien nach Princeton zu gehen. Dort
widmete er sich zunächst der Spieltheorie, einem Zweig
der Mathematik, den von Neuman渠718ἠbegründet
hatte. Im Mittelpunkt dieses Fachgebietes, das sich mit
Die Doktoren Stan Ulam, Richard Feynman und John von Neumann im
Laboratorium von Los Alamos, New Mexico (u洠1077).

Konkurrenzsituationen beschäftigt, steht die Analyse
der Strategien der beteiligten Parteien.
Unter der Anleitung von Eugene Wigner 阠dem Namens
geber der Neumann-Wigner-Interpretationₖ beschäftigte
sich Everett„150 in Princeton mit mathematischer
Physik. Nachdem er 715ᨠden Mastergrad erlangt hatte,
begann er, an seiner Dissertation zu arbeiten. Im April
715� stellte er die Arbeit fertig, die den Titel₄Wel
lenmechanik ohne Wahrscheinlichkeiten“ trug. Einen
Monat sper wechselte er zur WSEG, wo er a戠715ᔠdie
Abteilung für Physik und Mathematik leitete. Im selben
Jahr starb von Neumann. Praktisch alles, was Everett von
diesem Zeitpunkt an tat, unterlag der Geheimhaltung.
Mit seiner Doktorarbeit stellte Everett die theore
tische Physik auf den Kopf. Indem er behauptete, die
Wellenfunktion würde gar nicht kollabieren, machte er
den Anhängern der Kopenhagener Deutung ihr liebstes
Konzept streitig. Was Everett zu sagen hatte, war nichts
anderes als das, was Erwin Schrödinger – auf den die
Gleichungen zur Beschreibung der Wellenfunktion zu
rﱣkgehen – vier Jahre zuvor in einer seiner berühmten
Vorlesungen gesagt hatte. Nach einer an die anwesenden
Physiker gerichteten Warnung, dass seine folgenden
Ausführungen₄verrﱣkt klingen“ würden,
erklärte er,
dass es so etwas wie Wahrscheinlichkeiten in Wirklich
keit gar nicht gäbe. Wenn es den Anschein habe, als
würden seine Gleichungen verschiedene Ereignisverlfe
beschreiben, seien dies攠„keine Alternativen; vielmehr
3nden sie tatsächlich alle gleichzeitig statt“
Kehren wir zum Empire State Building zurück, wo
wir wieder auf den zermatschten Peter Pancake treffen.
Doch in einer alternativen Realität, die nicht weniger
real ist als die unsere, saust Peter Pan die Fifth Avenue
hinunter – und lacht uns aus. Peter Pan kann gar nicht
sterben, genauso wenig wie wir. Dieses Phänomen nennt
sich₄Quantenunsterblichkeit“. Everett war von dieser
Idee derar琠überzeugt, dass er sich buchstäblich zu
Tode fraß, trank und rauchte. Gegenüber seiner Familie
machte er ein regelrechtes Spektakel daraus, und vor
seinen Kollegen prahlte er damit, wie zufrieden er mit
seiner Lebensleistung sei. Everett starb im Alter vo渠57
Jahren. Als sich seine Tochter im Jah爠711ᐠdas Leben
nahm, bat sie in ihrem Abschiedsbrief darum, man möge
ihre Asche mit dem Müll entsorgen – ganz so, wie es sich
auch ihr Vater ausbedungen hatte. So hoffte sie, ihren
Vater im richtigen Paralleluniversum wieder zu treffen.
Satans mächtiges Ross
reston Nichols’ berühmt-berﱣhtigter Trilogie⃼ber
da猠„Montauk-Projekt“, die er zusammen mit Peter
Moon verfasste, liegt die Idee einer künstlich erzeugten
und verstärkten oszillierenden Frequenz zugrunde, der
die Probanden ausgesetzt werd敮ₖ⃼blicherweise Jungen
im vorpubertären Alter, die einer bestimmten nordischen
Blutgruppe angehören. Setzt man die Versuchsperson in
einen speziellen Stuhl, den von Neumann so konzipiert
hat, dass sie mit der erzeugten Frequenz in Resonanz
geht, wird die Person im Stuhl in die Lage versetzt, alter
native Realiten und sogar Wesenheiten zu manifestie
ren, die mit unserer Realität zu interagieren ver淶gen.
Auf diese Weise können die Protagonisten Wurmlöcher
öffnen, die Zeit manipulieren und etwa eine Armee aus
bewusstseinskontrollierten Supersoldaten aufstellen,
die das Produkt einer geheimen Nazi-Technologie sind.
Begründet wird die Existenz des Projektes mit dem
Babalon Working
ₖ der vollendeten Umsetzung der
„Magick錠Aleister Crowleys. Unter der Leitung von
Neumanns wurde es nach dem Zweiten Weltkrieg
durch das Brookhaven National Laboratory auf Long
Island, New York, realisiert. Den überwiegenden Teil
der Versuche führte man auf einer unterirdischen
Militärbasis (DUMB) am Camp Hero durch, einer mitt
lerweile stillgelegten Radaranlage in Montauk Point.
Das erste Buch₄Das Montauk-Projekt: Experimente
mit der Zeit錠erschie渠7118. Den Einband ziert das
Bild einer Statue, die ein sich aufbäumendes Pferd
darstellt, an dessen Bauch eine Uhr befestigt ist. Im
Buch erklärt Nichols, der an den Experimenten selbst
als Techniker – und in einer alternativen Realität
als stellvertretender Direktorₖ teilgenommen haben
will, seinen Lesern, dass sich der Zeitreisende nur so
weit in die Zukunft bewegen kann, bis er sich in einer
praktisch menschenleeren Landschaft der Statue eines
mächtigen, hoch aufgerichteten Rosses gegenüber
sieht. Warum dem so sei, machte sich Nichols nicht
die Mühe zu erklären.
Eine Lösung für die Schrödingergleichung für ein freies Teil
chen (auf das keine Kraft einwirkt, also mit dem Potenzial
V = ). Die y-Achse (die schräge Achse auf der linken Seite)
bildet den reellen Anteil der Wellenfunktion ab, die z-Achse
(die senkrechte Achse auf der linken Seite) zeigt den Imagi
närteil. Die Abbildung zeigt lediglich einen endlichen Aus

711ᘠwurde der aus New
Mexico stammende Künstler
Luis Jiménez jr. damit be
auftragt, für den damals im
Bau be3ndlichen Flughafen
Denver International Airport
(DIA) ei渠1,2ᬠMeter hohes
Standbild zu errichten. Bis
zur Fertigstellung der als
„Blauer Mustang錠bekannten
Pferdestatue sollte es„5 Jahre
dauern. Sie gleicht dem auf
Preston Nichols鈠Buch abge
bildeten Ross fast aufs Haar.
Ji淩nez鈠Arbeit unterscheidet
sich davon nur insofern, als
sein Pferd blau angestrichen
ist, es sich zur vollen, furcht
erregenden Höhe aufrichtet
und die Uhr fehlt.
Während der im Bundes
staat Colorado gelegene Flug
hafen seinen Betrieb bereits
711 aufnahm, wurde die
Figur erst‘442 fertig. Jimez
starb im Jah爠844�, nachdem sich ein Teilstück der Statue
von der Hebevorrichtung gelöst und eine Beinarterie
des Künstlers verletzt hatte. In seinem Atelier in Hondo,
New Mexico, verblutete e爠阠7ᘠJahre, nachdem er den
Auftrag erhalten hatte. Familienangehörige, Mitarbeiter
des Studios und zwei professionelle Rennwagenlackierer
vollendeten Jiménez鈠Werk. Heute ziert es den Flughafen,
wo es bei vielen der ἠMillionen Menschen, die ihn
Jahr für Jahr passieren, einen schaurigen Eindruck
hinterlässt. Einige sind aufgrund der glühenden roten
Augen daz甠übergegangen, die Figur als „Teufelspferd“
oder „Satans Ross錠zu bezeichnen.
Doch schon lange, bevo爠„Bluecifer錠den P旱a Bou
levard, die Hauptzufahrtsstraße zum Denver Airport,
mit seine洠„leeren und unbarmherzigen錠Blick – wie
W. B. Yeats vor einem Jahrhundert gedichtet hatte – zu
3xieren begann, war den Menschen aufgefallen, dass die
Landebahnen des DIA aus der Höhe betrachtet ein Ha
kenkreuz bilden. Sein Widmungsstein ist freimaurerisch,
die Kunstwerke im Innenbereich sind apokalyptisch,
und mit einer Fläche von mehr al猠70.44ᬠHektar ist er
annähernd doppelt so gro�wie der zweitgrößte Flughafen
der USA. Seine Errichtung verschlang fünf Milliarden
Dollar – fast das Doppelte des ursprünglichen Bud
gets –, der Fertigstellungstermin wurde u洠7ᐠMonate
überschritten. Der Standort des Airports be3ndet sich
praktisch mitten im Nirgendwo.
Derartige Fakten nähren die Gerüchte, dass es sich
bei dem Flughafen lediglich um die äußere Fassade
einer DUMB handelt, die den Dreh- und Angelpunkt
einer luziferischen Verschwörung bildet. Deren Ziel sei
es, ᬠProzent der „nutzlosen Esser錠zu beseitigen, die
die Welt zurzeit bevkern,
und die Neue Weltordnung
freimaurerischer Träume
einzulten. Trme, die in
den frühen„124er Jahren
in einer Geste offenkundiger
Verhöhnung in den Granit der
Georgia Guidestones geritzt
worden ware渠…
Es war Aleister Crowley
selbst, der den Marschbefehl
zur Errichtung der neuen
Realität gegeben hatte, einer
Realität ohne Realität, ohne
Einschränkungen, ohne Re
geln – einer „unbestimmten“
Realität, in der die Auser
wählten₄seltene Drogen“ neh
men und Lieb攠„in purpurnen
Betten, liebkost von herrli
chen Weiberbestien“
machen
würden, wie er i渠„Das Buch
Thoth錠schrieb. In „Das Buch
des Gesetzes“, das er bereits
71ᬜ verfasst hatte, rief er
die Magier dazu auf, gegen die – wie er sie wiederholt
bezeichnet攠阠„alte graue Welt錠zu kämpfen:
„Ich bin der Kriegsherr der Vierziger: Die Achtzi
ger ducken sich vor mir erniedrigt. Ich werde euch
zu Sieg & Freude bringen: Ich werde im Kampf bei
euren Waffen sein, & ihr werdet Lust am Töten ha
ben. Erfolg ist euer Beweis; Mut ist eure Rüstung;
voran, voran, in meiner Kraft; & vor nichts sollt ihr
euch zurückwenden!“
Frequenz, Resonanz und eine ZeitmascSine
arl Pribram, einer der führenden Vertreter des
hologra3schen Paradigmas und Begründer des
holonomen Gehirnmodells, machte wiederholt darauf
aufmerksam, dass deutsche Wissenschaftler bereit猠714�
damit begonnen hatten, die Möglichkeit zu erforschen,
dass das Gehirn wie ein Frequenzempfänger arbeitet.
Doch schon vor diesem Zeitpunkt hatten Experimente
zu drahtloser Kommunikation und elektrischen Entla
dungen – die in Deutschland von Wissenschaftlern wie
Friedrich Paschen und seinem Nachfolger Max Wien
sowie andernorts von Nikola Tesla, Guglielmo Marconi
und anderen durchgeführt worden warenₖ zweifelsfrei
gezeigt, dass die Welt, in der der Mensch lebt, nichts
anderes als ein Frequenzsignal ist und man den Kanal
wechseln kann. Diese Experimente sind nie publik ge
worden. Ganz im Gegenteil hat man Paschen und Wien,
zwei der größten experimentellen Wissenschaftler aller
Zeiten, praktisch aus der Geschichte getilgt, Tesla wie
De爠„Blaue Mustang錠am Denver International Airport.
2
6

einen Quacksalber und Marconi wie einen Spaghettiver
kfer aussehen lassen.
Die akademischen Historiker haben uns, da sie seit
den Tagen von Herodot ihren jeweiligen Geldgebern
verp9ichtet sind, niemals die Wahrheit gesagt. Die
Geschichtsschreibung vermittelt denjenigen, die ihr auf
den Leim gehen, genau die Sichtweise, die die Sponsoren
im Hintergrund für sie vorgesehen haben. Das ist der
Grund, warum Herodot in vorchristlicher Zeit – als der
westliche Mensch noch zu kritischem Denken fähig war
–al猠„Vater der Lügen錠bezeichnet wurde. Heute gilt er
ls Vater der Geschichtsschreibun朠…
Walter Gerlach war als Mitglied des Reichsforschungs
rates Hitlers Bevollmächtigter für Kernphysik. Nach
dem Zweiten Weltkrieg identi3zierte man ihn als den
führenden Wissenschaftler hinter den rätselhaften Ex
perimenten mit der „Glocke“, die unter dem Kommando
von Jakob Sporrenberg durchgeführt worden waren. Der
SS-Gruppenführer, der nun seiner Hinrichtung durch
den Strang entgegensah, war als Generalleutnant der
Polizei für Polen und Weißrussland zuständig gewesen.
Gerlach hatte seine Ausbildung bei Paschen absolviert
und dann während des Ersten Weltkriegs bei Wien
die Möglichkeiten drahtloser Kommunikation für die
deutsche Armee untersucht.
All diese Männer waren Vorreiter bei der Erforschung
von Lichtwellen unterhalb des sichtbaren Spektrums. Sie
untersuchten die elektromagnetischen Frequenzen, die
beim⃜bergang von einem höheren in einen niedrigeren
Energiezustand abgestrahlt werden – das Gleiche, was
auch bei einer gravitationsbedingten Rotverschiebung
geschieht, bei der die Zeit verändert wird. Max Wien
experimentierte sogar mit der Synchronisierung zweier
PendelⰠähnlich wie man es bei der Fourier-Analyse auf
dem Papier macht.
Noch bevor die Deutschen begannen, an ihrer Zeit
maschine zu arbeiten – um
nichts anderes nämlich
handelte es sich bei der
Glocke –, hatten sie bereits
in den frühe渠7184er Jah
ren eine „Jenseits9ugma
schine錠gebaut. Das Projekt
unterstand der Leitung von
Winfried Otto Schumann,
einem weiteren großar
tigen deutschen Experi
mentalwissenschaftler, der
aus der Geschichte getilgt
worden ist. Schumann war
Deutschlands Antwort auf
Tesla und zum damaligen
Zeitpunkt 淶glicherweise
der führende Experte auf
dem Gebiet der Hochspan
nungstechnik. Bei seinen
Arbeiten nutzte er Bau
anleitungen, die von einigen mysteriösen weiblichen
Sc棶nheiten⃼bermittelt worden waren. Die Damen, die
mit den Wissenschaftlern der Thule-Gesellschaft zu
sammenarbeiteten, erklärten, dass sie die Baupläne der
Schiffe auf medialem Weg von körperlosen Wesenheiten
empfangen hätten.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hielt man
Schumann abgeschottet von der Außenwelt im Rah
men der Operation
Paperclip
zwei Jahre lang auf dem
im Bundesstaat Ohio gelegenen Luftwaffenstützpunkt
Wright-Patterson fest – zusammen mi琠88ᬠTonnen
streng geheimer Unterlagen, die man von den deutschen
Luftfahrtwissenschaftlern erbeutet hatte. Niemals ist
irgendetwas von den Erkenntnissen, die man während
dieser Zeit gewonnen hat, an die Öffentlichkeit gelangt.
In den 154er Jahren wurde Schumann für die Ent
deckung der nach ihm benannten Resonanz bekannt
–e
iner Reihe spektraler Spitzen innerhalb des ELF-Ban
des des Erdmagnetfeldes. Für gewöhnlich liegt die
Schumann-Resonanz bei �,2ᘠHertz, doch kann sie in
Abhängigkeit von der globalen Blitzaktivität – auf die
das Phänomen zurückzuführen ist – zwischen ,ᬠund
�ᬠHertz schwanken. Die Schumann-Resonanz ist der
Herzschlag des lebendigen Planeten₅
Seit Heinrich Hertz, nach dem man die Maßeinheit
für die Frequenz benannt hat, zu Beginn der 224er
Jahre in seinem Labor die Existenz elektromagnetischer
Wellen nachgewiesen hatte, unternahmen die Deutschen
fortwährend und unermüdlic栠übermenschliche Anstren
gungen, um immer⁨öhere Frequenzen zu erzeugen.
Aufbauend auf Wiens frühen Versuchen entwickelten
Karl Kurz und Heinrich Barkhausen im Jah爠718ᬠden
nach Barkhausen benannten Oszillator. Es war der erste
Oszillator, mit dem sich modulierte elektromagnetische
Wellen im UHF-Band erzeugen ließen – mit anderen
Worten also: Rundfunk. Weitaus wichtiger war für die
Dieses seltsame zylinderförmige Objekt erzeugte im ätherischen Feld durch gegenläu3g
rotierendes Quecksilberplasma einen gewaltigen Wirbel. Zwar wird vielfach vermutet, dass
es sich hierbei lediglich um ein Antigravitations�uggerät handelte, doch war es wohl eher
ein primitiver Versuch, ein künstliches „Wurmloch錠zu erzeugen, um die planetare Qua
rantäne zu durchbrechen. Wie dem auch sei 阠in jedem Fall verschwanden die Glocke und
ihre Entwickler kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

Deutschen der Umstand, dass sie nun mit ihrer Jen
seits9ugmaschine den Kanal wechseln und Myriaden
unsichtbarer Welten erkunden konnten, die an jene Welt
grenzen, in der der Rest der Menschheit gefangen ist.
Im Jah爠716ᨠkrönten Oskar Heil – einer der wenigen
großen Wissenschaftler Deutschlands, die nicht aus der
Geschichte eliminiert worden sind – und seine Frau, die
exzellente russische Physikerin Agnessa Arsenjewa, die
deutschen Bemühungen mit einer wissenschaftlichen
Arbeit, die die Welt mit der geschwindigkeitsmodulierten
Röhre bekannt machte. Die auch als Heilscher Generator
bezeichnete Vorrichtung war in der Lage, ganze Bündel
von Elektronen abzustrahlen und damit Radiowellen
wesentlich⁨öherer Frequenzen zu erzeugen, als es die
bis dahin verwendeten Vakuumröhren vermochten. Die
Röhre, die den ersten praxistauglichen Mikrowellenge
nerator darstellte, spielte eine ausschlaggebende Rolle
bei der Entwicklung der Radartechnologie und wird auch
heute noch verwendet.
Vor dem Zweiten Weltkrieg wurden Heil mehrere
Patente für₄transistorartige“ Apparaturen erteilt.„10�
„lud錠man ihn nach Amerika ein – gegen Ende desselben
Jahres verkündeten die Bell Laboratories, sie hätten
einen Punktkontakt-Transistor erfunde渠…
Von Infrarotzündern zur Tarnkappentechnik
ls sich der Zweite Weltkrieg seinem Ende näherte,
benötigten die US䄠5ᬠKilogramm des Uranisotops
865, um die für die Zündung ihrer Atombombe notwen
dige kritische Masse zu erreichen. In einer auf den 2.
Dezembe爠710ᰠdatierten Mitteilung von Eric Jette, dem
Chefmetallurgen von Los Alamos, hie�es:
葅ine Analy
se der Eingänge
[waffenfähigen
Urans] der letz
ten drei Mona
te hat Folgendes
ergeben […]: Bei
der gegenwär
tigen Zuwachs
rate werden wir
um den 6. Fe
bruar herum
er zehn und
zu洠7. Ma椠über
73 Kilogramm
verfügen.“
Bis zu洠�. August
710ᨠ阠dem Tag, an
dem die USA die
Atombombe⃼ber
Hiroshima abwar
fen – hätte bestenfalls ein wenig mehr als die Hälfte der
für die kritische Masse benötigten Menge Uran zur Ver
fügung gestanden. Zwar lie�sich dieselbe Explosion auch
mit nur einem Drittel der Menge an Plutonium erzielen,
doch der Einzige, der sich darauf verstand, Plutonium zur
Detonation zu bringen – nämlich John von Neumann –,
bediente sich eines anderen Physikverständnisses als die
Einstein-Adepten, die die amerikanischen Atombomben
konstruiert hatten. Von Neumann benötigte etwas, das
nur die Deutschen herzustellen in der Lage waren.
Nachdem man sich mit Martin Bormann, der rechten
Hand Hitlers, auf einen Handel verständigt hatte, der die
Welt davo渠überzeugen würde, dass die Alliierten als
Sieger aus dem Krieg hervorgegangen waren 阠während
sie in Wirklichkeit bestenfalls ein Unentschieden erreicht
hatten –, verlud man den Trostpreis für das angloameri
kanische Imperium auf U 60. Unter den Schzen, die
sich an Bord des Unterseebootes auf die Reise machten,
befanden sich die Infrarotzünder, die für den Einsatz der
von John von Neumann entworfenen speziellen Explosi
onslinsen zwingend erforderlich waren. Sie er淶glichten
die Kompression und Zündung des Plutoniumkerns der
Bombe, die sper über Nagasaki abgeworfen wurde.
Mit an Bord war auch Heinz Schlicke, die zu jener Zeit
möglicherweise grte Koryphäe im Bereich des Elekt
romagnetismus. Schlicke hatte bei Barkhausen studiert
und eine Dissertation mit dem Tite氠„Entrainment von
Oszillatoren und Subharmonischen“ verfasst. Er war es,
der die unbeholfenen Amerikaner in der Handhabung
der Infrarotzünder unterweisen sollte. Nach dem Krieg
brachte man ihn im Rahmen der Operation
Paperclip
nach Long Island, wo er am Of3ce of Naval Research in
Sands Point tig wurde. Dort war er unter anderem an
der Entwicklung der heute als
Tarnkappentechnik
zeichneten Konzep
te beteiligt. Führt
man sich vor Augen,
was mittlerweile
über Projekte wie
Bluebird
Bluebook
Have Blue
Blue
Beam
und neuer
dings auch noch
Blue Planet
bekannt
ist, sollte man sie
vielleicht lieber als
blaue Technik
zeichnen₅
Sands Point,
eine der reichsten
Wohngegenden der
Welt, ist etwa an
derthalb Autostun
den von Montauk
entfernt. Zu den
Arbeitervierteln von
East Islip, wo sich
Dieses Archivbild zeigt eine Luftaufnahme der Straße, die zum Laborato
rium von Los Alamos (New Mexico) führte.
28

Grumman und Fairchild – die beiden Vertrags3rmen,
die im Auftrag des Militärs den Have-Blue-Prototypen
der Stealth-Flugzeuge gebaut haben – einst ein Gebde
teilten, braucht man nicht einmal halb so lange. In den
7124er Jahren befand es sich direkt gegenüber dem
Heckscher State Park, auf der anderen Seite des Sunrise
Highways. Ein Großteil von Nichols鈠Erzählungen spielte
sich auf dem Gelände rund um dieses Gebde a戠…
Im Innern der Batcave
enn es unter den deutschen Wissenschaftlern einen
Mannschaftskapitän gegeben hat, dann war das
Manfred von Ardenne – ein mit einem außerordentlichen
Intellekt ausgestatteter Blaublüter reinsten Wassers. Bei
seinem ersten Patent, das e爠718ᘠim Alter vo渠7ᐠJahren
einreichte, handelte es sich um eine Elektronenröhre zur
Anwendung im Bereich der drahtlosen Telegra3e, die
drei Systeme in einer einzigen Röhre vereinte. Bis zum
Jahr 718ἠhatte von Ardenne, der gewissermaßen ein
echter Bruce Wayne war, in Berlin-Lichterfelde bereits
sein eigenes unterirdisches Laboratoriu洠3nanziert
und eingerichtet.
Von Ardennes Batcave war unter anderem mit einem
Zyklotron und einem elektrostatischen Generator aus
gestattet, der eine Spannung von zwei Millionen Volt
erzeugen konnte. Zu jener Zeit gab es in ganz Europa
nur noch ein weiteres Zyklotron – nämlich das des Ehe
paars Curie, das von der gesamten Universalkirche der
einsteinschen Pseudowissenschaft‗nanziert wurde₅
Sein Labor, dessen of3zielle Bezeichnung „Forschungs
laboratorium für Elektronenphysik錠lautete, war auf
Kernphysik und Hochfrequenztechnologie spezialisiert.
Für die führenden Wissenschaftler Deutschlands und
der ehemaligen Monarchie Österreich-Ungarn war es
„der Ort, an dem man sein musste“. Nach der Macht
ergreifung durch die Nationalsozialisten trafen sich
dort die höchsten Vertreter der Bewegung 阠Leute wie
Hitler, Bormann oder auch Karl Wilhelm Ohnesorge,
der zum Kriegsende die Oberhan搠über Deutschlands
unglaubliches Ver淶gen hatte.
Im Jah爠718ᴠwurde Ohnesorge Präsident der Deut
schen Reichspost un搠716ᔠPostminister. Nach Fritz Todt,
dem Reichsminister für Bewaffnung und Munition, der
auch die paramilitärische Bautruppe₄Organisation Todt錠
führte, war Ohnesorge möglicherweise Hitlers engster
un搠ältester Vertrauter. Todt kam im Februa爠7108
nach einer privaten Krisensitzung mit Hitler bei einem
Flugzeugunglück ums Leben. Ohnesorge hatte nicht nur
die Kontroll攠über den Postversand und die schwarzen
Kassen der Nationalsozialisten inne, sondern war auch
dazu ausersehen, künftig die Verteilung sämtlicher
Fernsehgeräte im Dritten Reich z甠überwachen. Er
zeigte ein beständiges Interesse, die nationalsozialisti
sche Partei durch den Einsatz drahtloser Technologien
zu fördern. Nach dem Krieg wurde Ohnesorge unter
Anklage gestellt, die man aber unvermittelt wieder
fallen ließ, ohne diesen Schritt jemals zu begründen. Der
nach Hitler zweitwichtigste Mann in ganz Deutschland
verschwand einfach 阠wie ein Geist löste er sich in der
Nachkriegslandschaft au映…
Als Deutschland im Jahr 716ᐠdie Olympischen Som
merspiele ausrichtete, hatte von Ardenne bereits das
Fernsehen erfunden. So wurde da猠übrige Europa, das
noch immer von der Weltwirtschaftskrise angeschla
gen war, Zeuge der triumphalen Wiederauferstehung
Deutschlands unter der nationalsozialistischen Führung.
Die Er3ndung des Rasterelektronenmikroskops im
Jahr攠716ᔠwird von Ardenne zugeschrieben. Auch der
Links: Manfred von Ardenne (1098–1008). Die Aufnahme zeigt ih渠105ᰠvor seinem hochau�ösenden Universalelektro
nenmikroskop. Rechts: das erste Rasterelektronenmikroskop, das von Ardenne”058 entwickelte.

Physiker Ernst Ruska stützte sich bei der Entwicklung
seines Elektronenmikroskops zu Beginn de爠7164er Jahre
auf die Arbeiten von Ardennes. Im Laufe seiner langen
und schillernden Karriere lie�sich von Ardenne etw愠�4ᬠ
Er3ndungen in den Bereichen Elektronenmikroskopie,
Medizintechnik, Nukleartechnik, Plasmaphysik sowie in
der Rundfunk- und Fernsehtechnik patentieren.
Nach dem Krieg mied von Ardenne den Westen und
übersiedelte stattdessen in die Sowjetunion. Unter den
644 deutschen Wissenschaftlern, die es ihm gleichtaten,
war auch Heinrich Hertz鈠Neffe Gustav Hertz – wie
von Ardenne von adliger Abstammung –, der 18ᨠden
Nobelpreis für Physik erhalten hatte.
Agnessa Arsenjewa zog in die Sowjetunion, nachdem
sie und Oskar Heil ihre wissenschaftliche Arbeit verfasst
hatten. Sie kehrte niemals in den Westen zurück, sondern
verbrachte den Rest ihres Lebens mit geheimen Arbeiten
am Leningrader Physikalisch-Chemischen Institut. Heil
hatte sie zunächst nach Leningrad begleitet, doch nach
einer kurzen Phase der Zusammenarbeit trennte sie
sich 716ᨠvon Heil. Dieser ging daraufhin zurück nach
England, wo er sich bis zum Ausbruch des Krieges
aufhielt, dann aber über die Schweiz wieder deutschen
Boden betrat.
Im Jah爠715ᘠwurde von Ardenne für seinen Beitrag
zum Bau der sowjetischen Atombombe und weitere
Verdienste der Stalinprei猠7. Klasse verliehen⸠7150
kehrte er ins damalige Ostdeutschland zurück, wo er
bis zu seinem Tod im Jahr攠711ᔠlebte – und sich in der
Dankbarkeit (und den Rubeln) der Russen aalte, die er
zur zweiten Supermacht gemacht hatte.
Streng geheime Zusammenarbeit
ie Wahrheit ist, dass John von Neumann zeit sei
nes Erwachsenenlebens ein fanatisch⃼berzeugter
Nationalsozialist war. Er war ein Nazi. Das war ein
derart offenes Geheimnis, dass sich Stanley Kubrick, der
Hofbarde der CIA, in seinem Fil洠„Dr. Seltsam錠darüber
lustig machte. Die Rockefeller-Stiftung bezuschusste von
Neumanns Weiterbildung; drei Jahre vor der Machter
greifung der Nationalsozialisten wurde er dann von den
Vereinigten Staaten gewissermaßen importiert.
Die Einbeziehung der Rockefeller-Stiftung erfolgte
in einer Weise, als handelte es sich um einen siamesi
schen Zwilling der IG Farben, der Bank Brown Brothers
Harriman und all der anderen Parasiten, die sich an
Hitler geklammert hatten, während dieser den Thron
des deutschen Imperiums erklomm. Es waren dieselben
Parasiten, die Hitler auch dazu zwangen, sich Gottfried
Feders und eines Großteils des nationalsozialistischen
Traums zu entledigen.
John von Neumann positionierte sich so, dass ihm
niemand etwas anhaben konnte. Er war Purist. Geld
bedeutete ihm nichts, abgesehen von dem Wunsch, ein
großes Haus zu besitzen, um Partys für seine Freunde
geben zu können.
Das Gleiche ließe sich wahrscheinlich auch⃼ber
einen anderen jüdischen₄Nazi“ namens Dennis Gábor
sagen, der 1�7 den Nobelpreis für Physik erhielt. Gábor
hatte die mathematischen Konzepte erarbeitet, die die
Entwicklung der Hologra3e ermöglichten. Wie auch von
Neumann entstammte Gábor einer jüdisch-ungarischen
Aristokratenfamilie. Sein kultureller Hintergrund, sein
Fachgebiet und nicht zuletzt die Interessen, denen er zeit
lebens nachging, lassen darauf schließen, dass ihn mit
von Neumann mehr als nur ein攠9üchtige Bekanntschaft
verband. Sie lassen im Gegenteil genau die Art streng
geheimer Zusammenarbeit vermuten, die der Schwarm
von Sicherheitsbeamten – von denen von Neumann
ständig umgeben war und die alles bewachten, was mit
ihm in Berührung kam – zu vertuschen versuchte.
Zeit seines Lebens interessierte sich Dennis Gábor für
selbstreproduzierende Maschinen. Seine bahnbrechende
Vorlesun朠über „Elektronische Er3ndungen und deren
Auswirkungen auf die Zivilisation“, die er„151 hielt, ins
pirierte Norbert Wiener dazu, die 71�7er-Ausgabe seines
Werke猠„Kybernetik錠阠das heute als das Buch Genesis
des Transhumanismus gilt – um ein zuszliches Kapitel
zu erweitern. Den Rest des Buches wie auch die Abhand
lung₄Mensch und Menschmaschine“ hatte Wiener zehn
Jahre zuvor verfasst – nur kurze Zeit also, nachdem von
Neuman渠710ᴠnur mit Stift und Millimeterpapier einen
selbstreproduzierenden Computer entworfen hatte. Mit
seiner gründlichen mathematischen Analyse der Struktur
der Selbstreproduktion hatte von Neumann die Struktur
der DNS, die einige Jahre später entschlüsselt wurde, mit
verb泼ffender Präzision vorweggenommen.
715ᬠltete das angloamerikanische Imperium ein
Vierteljahrhundert ausgedehnter Experimente mit gen
spleißenden Bakterien ein – bei denen man die eigene
Bevkerung als Versuchskaninchen benutzte –, als die
US Navy vor der Küste von San Francisco klammheimlich
die Operation
Sea-Spray
startete. Unter dem Deckmantel
nationaler Sicherheit in3zierte die Navy nicht nur ganz
San Francisco, sondern auch Albany, Berkeley Daly City,
Colma, Oakland, San Leandro und Sausalito – insge
samt etw愠244.44ᬠEinwohner, von denen viele zu den
wichtigsten Vertretern der aufblühenden westlichen
Verteidigungsindustrie zählten. Jeder der Betroffenen
atmete Millionen der heimtückischen Bakterien ein, die
in der Lage waren, Endonuklease zu produzieren. Kurt
Blome, ein Genie und fanatischer Nazi, der sper mit
dem angloamerikanischen Imperium zusammenarbeite
te, hatte diese Mutation während des Krieges durch den
Einsatz von Neutronenstrahlung erziel琠…
In seinem„1�6 veröffentlichten Buch₄Menschheit
morgen錠benannte Gábor die aus seiner Sicht drei größ
ten Bedrohungen der modernen Gesellschaft: Krieg,
Überbevkerung und das Zeitalter des Müßiggangs.
Die von Futuristen geprägte Redensart, dass die beste
Art, die Zukunft vorherzusagen, darin bestünde, sie zu

er3nden, wurde durch dieses Buch inspiriert. 71�8, im
letzten Jahrzehnt seines Lebens, erschien sein Werk
„Der vernünftige Mensch“. Im selben Jahr trat er dem
Club of Rome bei und leitete eine Arbeitsgruppe, die sich
mit Energiequellen und dem technologischen Wandel
befasste.
Obwohl Gábor mittlerweil攠über ᬠwar und sich
überwiegend in Rom aufhielt, wurde er von den in
Stamford, Connecticut, ansässigen CBS Laboratories als
wissenschaftlicher Mitarbeiter eingestellt. Mit Peter C.
Goldmark, dem Direktor des Labors, war er zeitlebens
freundschaftlich verbunden. Gemeinsam brachten sie
das deutsche Know-ho眠über Elektromagnetismus,
mit dem Ohnesorge den
Nationalsozialismus in
sämtlichen besetzten
Gebieten verbreiten woll
te, zur praktischen An
wendung. Es waren die
71�4er Jahre, als sich das
Fernsehen zum bevorzug
ten Werkzeug entwickel
te, um das fortwährend
expandierende westliche
Zombie-Imperium zu er
richten₅
Gábor, der drei Jahre
älter als von Neumann
war, hatte im Ersten Welt
krieg heldenmütig für die
österreichisch-ungarische
Monarchie gekämpft.
Nach dem Krieg vollendete er sein Studium an der
Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg, aus
der die heutige Technische Universität Berlin hervor
ging⸠718 verfasste er seine Doktorarbeit, die den
Tite氠„Oszillographieren von Wanderwellen mit dem
Kathodenoszillographen錠trug. Gábor analysierte die
Eigenschaften elektrischer Hochspannungsleitungen 阠es
steht außer Frage, dass er mit den Arbeiten Schumanns
bestens vertraut war. Gábors Beschäftigung mit Elekt
ronenmikroskopen, Plasmalampen und Fernsehröhren,
die die folgenden Jahre in Berlin bestimmte, hte ihn in
von Ardennes Batcave geführt, wäre er nich琠716ᘠnach
England gegangen. Die akademische Welt sagt dazu 阠im
besten Falle selbst hinters Licht geführt, im schlimmsten
Fall dreist lügend –, Gábor se椠„vor den Nazis ge9ohen“.
Oskar Heil hielt sich nach seiner Er3ndung der ge
schwindigkeitsmodulierten Röhre vo渠716ᨠbis zum
Ausbruch des Krieges in England auf. In seinem Fall
lässt sich dieser Aufenthalt nicht so leicht erklären wie
bei Gábor. Heil war ein blaublütiger Nordländer. Wie
jede andere Tatsache, die innerhalb des Nazi-Narrativs
der gelehrten Welt keinen Sinn ergibt, wird auch dieser
Umstand einfach ignoriert. Von Neumann dürfte für die
Behauptung einer „Flucht vor den Nazis“ nur Spott⃼brig
gehabt haben. In den frühen 7164er Jahren hatte er sich
einen Spaß daraus gemacht, Einstein mit preußischer
Marschmusik zu quälen, die er von seinem Grammofon
erklingen ließ, als sie in Yale in benachbarten Büros
arbeiteten.
Sobald der Krieg vorüber war, begann Gábor, Aufsze
über die Erzeugung von Bildern aus Frequenzsignalen
zu veröffentlichen. Er stützte sich dabei weitgehend auf
die Mathematik von Neumanns sowie auf die Arbeiten
des großen deutschen Mathematikers David Hilbert,
der einst von Neumanns Lehrer war und für das von
ihm entwickelte Konzept des Hilbert-Raums bekannt
geworden ist. Im Jah爠715Ḡhatte er die mathemati
schen Grundlagen dafür gelegt, die Fourier-Analyse
durch den Einsatz von Gabor-Funktionen und Wavelets
zur Fourier-Fensterung bzw. Wavelet-Transformation
weiterzuentwickeln. Ein Wavelet ist eine wellenartige
Schwingung, deren Amplitude bei null beginnt, sich
hochschaukelt und wieder abnimmt, bis sie wieder bei
null liegt. Mit der Einführung von Wavelets weichen die
illusionären Atome der institutionalisierten Gelehrten
welt der sehr realen Wissenschaft, die man braucht, um
bei der Tarnkappentechnik den Realitätskanal wechseln
zu können.
Die heimliche Agenda der AEC
s besteht wenig Zweifel, dass Heinz Schlicke und
das US Of3ce of Naval Research in Sands Point
aufs Engste mit der Atomic Energy Commission (AEC)
zusammengearbeitet haben. Die AEC war im Grunde,
seit man sie unmittelbar nach dem Krieg aus der Taufe
gehoben hatte, insgeheim von John von Neumann geführt
worden. 715ᨠwurde er auch of3ziell zum Beauftragten
ernannt und übernahm bis zu seinem frühzeitigen Tod
im Jah爠715� ganz offen die Leitung der Einrichtung.
Der „erbeutete錠Schlicke hielt im Jul椠710ᨠeinen Vortrag
vor dem Marineministerium, bei dem ihm ein gewisser
Dr. Heinz Schlicke
(101ᾖ299�)
Dr. Dennis Gabór
(ᴜ99–ᴜ80)
Dr. Luis Walter Alvarez
(ᴜ11–ᴜ66)

„Mr. Alvarez錠zur Seite stand 阠offenbar sein Betreuer,
der auch die Fragen auswählte.
In mittlerweile freigegebenen Gesprächsprotokollen
wurde Alvare稠„Commodore Alvarez錠genannt. Den Rang
eines Commodore gibt es ausschließlich bei der Küsten
wache. Of3zielle Datenbanken des Militärs enthalten
keinen Hinweis darauf, dass ein Mann dieses Namens
zu jener Zeit in den Streitkräften diente. Bei dem mys
teriösen Herrn kann es sich nur um den jungen Dr. Luis
Alvarez gehandelt haben, den vielleicht talentiertesten
amerikanischen Wissenschaftler seiner Zeit. Alvarez
arbeitet攠3eberhaft an der Lösung der Probleme, die von
Neumanns Implosionsmethode zur Zündung des Plutoni
ums mit sich brachte. Man würde es Alvarez zuschreiben,
in letzter Minute die Infrarotzünder erfunden zu haben,
die in Wirklichkeit von Schlicke nach Amerika gebracht
worden waren. Von da an würde Alvarez eine lange
und schillernde Karriere durchlaufen und als einer der
meistgelobten Wissenschaftler Amerikas gelten.
Im Jahr„1�2, in dem Alvarez auch der Nobelpreis für
Physik verliehen wurde, machte sich ein au猠7ᰠWissen
schaftlern bestehendes internationales Team auf den Weg
nach Gizeh, um dort unter seiner Leitung die mittlere
Pyramide zu untersuchen. Die dabei verwendeten Ge
re, die die Intensität kosmischer Strahlung zu messen
vermochten, waren vom Lawrence Berkeley National
Laboratory entwickelt und von der AEC bezahlt worden.
Letztgenannte lie�nicht nur die Messgere in einer ganz
bestimmten Weise fertigen, sonder渠3nanzierte auch den
größten Teil der Expedition. Unter den Wissenschaftlern
war nur ein einziger Archäologe.
Alvarez hatte stets behauptetⰠüber eine Million Mes
sungen durchgeführt und nichts gefunden zu haben.
Doch Amr El Goneid von der Kairoer Ain-Schams-Uni
versität erklärte in einem Interview mit der Londoner
Times
, dass die Pyramide von einer myster槶sen Energie
durchdrungen gewesen sei, die₄allen bekannten Geset
zen der Physik gespottet“ habe. Alvarez, der auch für
seine Ansichten über den Zapruder-Film – der mit dem
Attentat auf John F. Kennedy in Zusammenhang steht
–sowie für die These vo洠„Meteor, der die Dinosaurier
sgelöscht hat錠bekannt ist, warf daraufhin der
Times
vor, sich die ganze Sache ausgedacht zu haben …
Die Atomic Energy Commission war die einzige Ins
titution, die die Hypogm-Zitadelle, die Franz Xaver
Dorsch unterhalb der thüringischen Stadt Ohrdruf für
Hitler errichtet hatte, jemals wirklich zu Gesicht bekam.
Dorsch trat Todts Nachfolge an, nachdem sich gezeigt
hatte, dass Albert Speer für die Errichtung von DUMBs
nicht geeignet war. Wie auch Todt und Ohnesorge war
Dorsch ein NSDAP-Mitglied der ersten Stunde. Obwohl er
Sklavenarbeiter eingesetzt hatte, blieb er nach Kriegs
ende unbehelligt. Einige Jahre später gründete er ein
heute al猠„Dorsch Gruppe錠bekanntes großes deutsches
Bauunternehmen.
In den Nachwehen des Krieges inspizierte die AEC
die unterirdische Stadt, die später in dem Buc栠„Die
Chronik von Akakor錠als Gleichnis wieder auferstand.
Nach Abschluss ihrer Untersuchungen lie�die AEC
technische Gerschaften abtransportierenⰠüber die bis
heute nichts Näheres bekannt ist, sprengte die Zugänge
und deklarierte sämtliche Unterlagen, die mit dem
Untergrund von Ohrdruf in Zusammenhang standen,
für einen Zeitraum von einhundert Jahren als streng ge
heim. Im Frühjah爠710ᔠübereignete das amerikanische
Kriegsministerium der AEC das in Brookhaven auf Long
Island gelegene Camp Upton – dies war der Ort, an dem
die AEC anwenden würde, was sie von den Deutschen
gelernt hatte.
Anmerkung der Redaktion
Der vorliegende Text ist eine bearbeitete Version des
Artikels, den Jack Heart und Orage a洠8�. Mär稠847�
auf VeteransToday.com veröffentlicht haben. Die Origi
nalversio渠3nden Sie unter http://tinyurl.com/kzlᑲsn.
Über die Autoren
Jack Heart
ist als Kolumnist für VeteransToday.com tätig. Biogra2sche Informationen und eine Liste seiner Artikel
2nden Sie auf der Autorenseite: www.VeteransToday.com/author/jackheart. Besuchen Sie seinen Blog unter www.
jackheart107�.blogspot.com.
Orage
ist Forscher und Experte für Mustererkennung. Er unterstützt Jack Heart bei seinen literarischen Unterneh
mungen. Besuchen Sie Orages Blog unter www.mensch-orage.blogspot.com.
Endnoten
Byrne, Peter㨠„The Many Worlds of Hugh Everett III: Mul
tiple Universes, Mutual Assured Destruction, and the
Meltdown of a Nuclear Family錠(New York: Oxford Uni
versity PressⰠ1070), S⸠18.
Deutsch, David㨠„The Beginning of In2nitiy錠(London:
PenguinⰠ1071), S⸠�70.
.
Cr
owley, Aleister㨠„The Book of Thoth (Egyptian Tarot)“
(York Beach, Maine: Samuel WeiserⰠ7᠔�, Neuau5age
788ᜩ, S. 81. Engl. PDF unter http://tinyurl.com/mjfrmjj.
Crowley, Aleister㨠„The Book of the Law錠(780�), Kapitel
, Ver猠�4. Engl. PDF unter http://tinyurl.com/kxkj�1f.
„Karl Pribram ‚Holographic Brain鈠New Dimension“,
You
Tube
-Video, abgerufen am 03.71.1071; http://www.you
tube.com/watch?v=awFleswtH1Y. Anm. d. Red.: Video
ist in Dtld. nicht verfügbar, es sollten aber andere Videos
zum Them愠„Pribram錠un搠„Holographic Brain錠z甠2n
den sein.

Vorsicht,
5G!
Reinette Senum
Die Weiterentwicklung von LTE soll auch in Deutschland bi猠909ᬠ8ächendeckend eingeführt
werden. Wo sind die kritischen Stimmen zur Dauerbestrahlung?
ie würden Sie sich fühlen, wenn Sie wüssten, dass
eine ungetestete Technik in Ihrem ganzen Land
eingesetzt wird, ohne Aufsicht durch die Regierung, ohne
Transparenz, ohne dass di攠Öffentlichkeit einbezogen
würde, ohne rechtliche Bestimmungen und ohne Lang
zeitstudien über die Auswirkungen auf Gesundheit und
Umwelt? Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie wüssten,
dass Sensoren herausgebracht werden, die in alles
eingebaut werden sollen – Kleidung, Haushaltsgere,
Baumaterialien, Autos, Kosmetikartikel, Spielzeuge,
Computer, Möbel usw. –, und wenn diese ungetestete
Technik dann unsere gesamte Welt ins Internet von
Allem einspeist?
Wäre es etwa cool, in einer virtuellen Realität zu leben,
wo jeder einzelne Gegenstand und jedes lebende Wesen
in ein drahtloses, globales Netzwerk eingebunden ist? Wo
es möglich ist, dass alles, was wir tun, beobachtet und
kontrolliert wird? Wo jedes bisschen Informatio渠über
unser Leben gesammelt wird? Letztlich nämlich werden
alle diese Informationen an Unternehmen, Staaten und
verschiedene Regierungsstellen verkauft (und von diesen
gehackt), untersucht, zusammengeführt und für diese
verfügbar gemacht, sodass sie damit tun können, wie
es ihnen beliebt. Und das alles geschieht, weil es diese
neue, ungetestete Millimeterwellenfrequenz gibt. Sie
wird als da猠5G-Spektrum bezeichnet und nun in ganz
Amerika eingesetzt – unbemerkt.
Meine Anfangszeit mit der
drahtlosen Technik
ch gehörte eigentlich zu den Leuten, die die drahtlose
Technik frühzeitig verwendeten. Tatsächlich verdiente
ich in den Jahren„114/17 meinen Lebensunterhalt damit,
als ich das erste Handygeschäft in Nevada County in
Kalifornien hatte. Es befand sich in der E. Main Street
in Grass Valley, direkt gegenüber der Stadtverwaltung,
und hie�Empire Cellular. Das Geschäft wurde mir mit
allem Drum und Dran vermacht, als ich gerade mit Dirk
McCall, meinem Kumpel aus der Schulzeit, an der Theke
des Nevada City North Ridge Inn saß. E爠überlegte, wie
er aus dem Geschäft aussteigen könnte, während ich
nach einem Einkommen suchte.
Bald nachdem ich Dirks Handygeschäf琠übernommen
hatte, machte ich stattlichen Gewinn damit. Doch in
nerhalb von eineinhalb Jahren hatte ich das Geschäft
günstig verkauft und war per Anhalter nach Alaska
gefahren, um im kommerziellen Fischfang zu arbeiten.
Ich hatte mich zu Tode gelangweilt.
Während dieser eineinhalbjährigen Arbeitsperiode
im Empire Cellular begeisterte ich mich jedoch für die
Handybranche und wurde eine riesige Befürworterin.
Nachdem ich mein Geschäft erst einmal eröffnet hatte,
war ich die erste Adresse vor Ort für Mobilfunkservice
und Installationsarbeiten. Man konnte mich ständig
dabei antreffen, wie ich gerade das Armaturenbrett eines
Kundenfahrzeugs zerlegte, um ein Anschlusskabel zu
verlegen und eine Antenne auf dem Dach zu befestigen.
Ich ließ meinen Kunden die Vorteile und den Nutzen der
wachsenden globalen Welt des Mobilfunks zuteilwerden,
und freute mich auf den Tag, an dem wir einen Himmel
voller Satelliten hten, die in der Niedrigen Erdum
laufbahn kreisen und uns exzellenten Handyempfang in
allen Ecken und Winkeln der Welt er淶glichen. Damals
konnte ich es kaum erwarten.
Da ich das erste Handygeschäft in Nevada County
gehabt hatte, behielt ich die Branche während der
vergangenen 8ᨠJahre im Auge und erwartete gespannt,
wohin sie sich entwickeln würde. Jedoch ist die Tele
kommunikationsbranche im Lauf jener Jahre bei mir in
Ungnade gefallen.

Was ist 5G?
Die Markteinführung vo渠3G wurde
im Jun椠107ᬠvon Tom Wheeler, dem
damaligen Vorsitzenden der Federal
Communications Commission (FCC), in
einer Rede angekündigt. Er erklärte,
dass die Allgemeinheit einer noch nie
da gewesenen Zahl neuer Frequenzen
von Mikrowellenstrahlung ausgesetzt
sein wird. Diese Strahlung aus dem
Verstehen Sie mich nicht falsch: Es gibt viel Nützliches
in der Welt der drahtlosen Technik. Darum geht es mir
nicht. Tatsächlich muss ich anmerken, dass es eine Ironie
ist, völlig von einem Laptop und einem drahtlosen Modem
Das Neuland des ungete
steten 5G-Spektrums
s ist nicht das, was Sie denken, und wird ganz sicher
nicht das, was ich mir damal猠711Ḡausgemalt habe.
Tatsächlich machte ich mir keine Vorstellung davon, was
diese Branche für unseren ganzen Planeten geplant hatte.
Nirgendwo ist das offensichtlicher geworden als
während der Pressekonferenz a洠84. Juni letzten Jah
res. Da schlug Tom Wheeler, der umstrittene damalige
Vorsitzende der US-amerikanischen Federal Commu
nications Commission FCC und ehemalige Chef der
gewaltigen Lobbygruppe Cellular Telecommunications
and Internet Association (CTIA), den unbeschränkten
Einsatz kommerzieller G-Sender im Jah爠8484 vor.
In Erwartung „mehrerer zehn Milliarden Dollar an
Wirtschaftsaktivität“, wobei US-Unternehmen „von
Anfang an“ dabei sein würden, warnte Wheeler die
amerikanisch攠Öffentlichkeit, sie solle „der technischen
Entwicklung nicht im Weg zu stehen […] Innovatoren von
der Leine zu lassen, ist weit besser als die Vorstellung,
[dass] Regulierungsbehörden die Zukunft bestimmen.“
Diese lästigen Regulierungsbehörden: Was glauben
sie, was sie tun, wenn sie di攠Öffentlichkeit schützen?
Dann, ohne Aufsehen zu erregen, genehmigte die
FCC im großen Stil ungetestete Hochfrequenznetze für
die privatwirtschaftliche Nutzung. Damit setzt sie im
Grunde genommen einen sehr gefährlichen Trend, ohne
die Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt, die Be
aufsichtigung oder die Verantwortung von Unternehmen
zu erwähnen.
Die Telekommunikationsbranche beabsichtigt, Ame
rika bi猠848ᬠmit mehr als zwei Millionen „kleinen
Funkzellen錠z甠überziehen – installiert auf jedem Later
nenpfosten, auf Gebden, Strommasten, grundszlich
überall. Sie werden keinem Menschen, keinem Tier und
keinem Ungeziefer einen Rückzugsort lassen.
Zusätzlich werden jene versteckten „Sensoren“, die ich
schon erwähnt habe, in jedem Artikel stecken, den man
aus dem Regal kauft. Sie werden uns überwachen, nach
s烼ren und Daten übermitteln. Naturwissenschaftler
haben entdeckt, dass die Haut, unser größtes Organ, auf
5G reagiert und unsere Schweißdrüsenausführungsgän
ge als Antennen agieren und Signale empfangen können.
Diese Sensoren sind
nicht
auf ihre gesundheitliche
Unbedenklichkeit getestet, und Fachleute auf diesem
Gebiet erwarten eine Zunahme der Melanomrate im
ganzen Land.
abhängig zu sein, während ich dies schreibe. Es ist nur
so, dass es bei洠5G-Netzwerk nicht um einen besseren
und schnelleren Mobilfunkdienst geht 阠nicht einmal
annähernd.

Prominente Gesundheitsfachleute und anerkannte
Naturwissenschaftler weltweit sind, gelinde gesagt,
besorgt.
Dr. Joel M. Moskowitz, der Leiter des Zentrums für
familiäre un搠öffentliche Gesundheit an der University
of California in Berkeley, warnt, das猠„es gerechtfertigt
ist, Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, bevor man die
Welt der G-Technik aussetzt“.
Der früher für die US-Regierung tige Physiker Dr.
Ron Powell weist darauf hin, das猠5䜠„
jeden
bestrahlen
würde, einschließlich der für Gesundheitsschäden durch
Hochfrequenzstrahlung empfindlichsten Personen:
schwangere Frauen, ungeborene Kinder, junge Kinder
[…] di攠Älteren, die Behinderten und die chronisch
Kranken […]. Es hte zum Ziel, die gesamte Umwelt zu
bestrahlen […]“
Die Vetternwirtschaftspolitik von Allem
ie Wahrscheinlichkeit dafür, dass ma渠über die
5G-Technik etwas hört, ist nahezu gleich null, weil
das die Telekommunikationsbranche so will. Sie wird
so unbemerkt auf dem Markt eingeführt, wie man eine
ungetestete, gewiss nicht genehmigte Technik nur ein
fﱨren kann.
Nachdem ich dahintergekommen war, dass die League
of California Cities
aufgedeckt hatte, dass unsere kalifor
nischen Gesetzgeber versucht hatten, den Gesetzentwurf
�01 des Senats wie ein trojanisches Pferd in die Liste
der Konsensthemenₖ in einen Korb mit‖54 anderen
kalifornischen Gesetzentwürfen – zu stecken, zwang
mich mein Gewissen, noch meh爠über di攠5G-Technik
herauszu3nden. Am Ende meiner Suche war ich besorgt
und hatte viel mehr Fragen als Antworten. Ich wieder
hole: Ich habe mehr Fragen als Antworten.
Man sollte nicht damit rechnen, dass die lokale Ta
geszeitung darüber berichtet. Die Unternehmensmedien
scheinen vor dieser Gesetzgebung auf eine gefährliche
Weise die Augen zu verschließen und die Gefahr für die
Demokratie zu ignorieren. Der Gesetzentwurf selbst
wurde vom kalifornischen Se
nator Ben Hueso eingebracht
–einem der größten Empfän
ger von Spendengeldern der
Telekommunikationsbranche
im Staat.
In der Zwischenzeit drﱣkt
die Drahtlosbranche dies so
schnell durch, dass sie den
International EMF Scientist
Appeal an die Vereinten Na
tionen ignoriert. Seit dem‘8.
Mär稠847 erhielt der Aufruf
88ᨠUnterschriften au猠07
Ländern. Er wurd攠„an die
Vereinten Nationen“ gesen
det, „um die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu
ermutigen, bei der Förderung der Entwicklung von
EMF-Richtlinien, die […] bezüglich Gesundheitsrisiken
–vo
r allem Risiken für Kinder und für die fötale Entwick
lung – besseren Schutz bieten, eine starke Führungsrolle
zu spielen. Wenn sie nicht tig wird, versagt die WHO
in ihrer Rolle als herausragende internationale Gesund
heitsorganisation […]“
Das ist nur ein Grund, weshalb ich
glaube, dass wir dafür sorgen sollten, dass der Ausbau
des drahtlosen G-Netzwerks langsamer erfolgt.
Während unsere Abgeordneten diesen Tern aus
der Unternehmenswelt weiterhin gestatten, unsichere
Techniken einzusetzen, steht unsere Gesundheit auf
dem Spiel. Inzwischen macht sich der größte Teil der
Öffentlichkeit keine Vorstellung davon, was unserer
Biosphäre gerade aufgezwungen werden soll.
Wir müssen uns klarmachen, dass die Technik umso
gefährlicher ist, je höher da猠„G錠oder di攠„Generatio
nen“-Einstufung ist, wie be椠7GⰠ8GⰠ6GⰠ0G. Nun betreten
wir das unerforschte Gebie琠5G. Unter der Belastung
durch Mikrowellen und elektromagnetische Felder (EMF)
auf dem G-Niveau hat die Gesundheit der Amerikaner
bereits nachgelassen.
Nach dem derzeitigen‚G-Plan wird jeder Quadratzen
timeter Amerikas (und einiger anderer Länder) von alles
durchdringenden Mikrowellen bestrahlt und von ihnen
durchtränkt werden wie nie zuvor. Es wird un淶glich
sein, dem zu entkommen.
Auswirkungen auf die belebte
und unbelebte Umwelt
ein früheres Geschäft, Empire Cellular, gibt es
immer noch und es ist als Golden Empire Cellular
bekannt. Es be3ndet sich heute in der Idaho Maryland
Road in Grass Valley, zusammen mit Sons Development
und Sierra Solar, beide aus de爠Ökobranche. Und obwohl
man die drahtlose Technik vielleicht mit der Umwelt
bewegung in Verbindung bringt, gehört sie nicht dazu.

Als Umweltschützer sollte man sich nichts vormachen:
Diese Technik ist das Gegenteil vo渠„öko“. Sogenannten
Umweltschützern oder Umweltschutzorganisationen,
die etwas anderes behaupten, sollte man nicht trauen.
Alleine schon die Gefahr für Bienen ist gewaltig.
Bereits mit viel⃤lterer und weniger gesundheitsschäd
licher Technik haben Studien die Auswirkungen auf
Bienenvker bewiesen. Ich kann nur versuchen, mir vor
zustellen, was da猠5G-Netzwerk mit seinen zwei Millionen
zusätzlichen „kleinen Zellen“, di攠über Amerika verteilt
installiert werden, fﱲ unsere Nahrungsmittelproduktion
bedeutet, wenn die Bienen aussterben.
Lynne Wicherley schreibt auf TheEcologist.org:
„Über die erlesene Elektrophysiologie des Lebens
wird immer noch Neues herausgefunden. Forscher
der Universit Bristol berichteten im Mai [1074],
dass die Haare der Bienen hochsensibel sind für
die feinen elektromagnetischen Felder der Blü
ten. In kontrollierten Versuchen in der Schweiz
reagierten Bienen auf Signale von Mobiltelefonen
mit einem hohen₂Piepsen‘: ein Zeichen dafür, einen
Bienenstock zu verlassen. Andere Studien zeigen,
dass die Mitochondrien, die winzigen Kraftwerke
in unseren Zellen, durch unsere neuen EM-Felder
in Gefahr sind. Und dass sogar die DNS mit ih
rer zerbrechlichen, antennenartigen Struktur auf
Strahlung bestimmter Frequenzen emp2ndlich re
agieren könnte.
Die ökologischen Langzeitfolgen unserer neuen, vom
Menschen erzeugten Strahlung sind nicht bekannt.
Aber von Fachleuten geprüfte Studien, die Schäden
bei Vögeln, Kaulquappen, Bäumen, anderen P5an
zen, Insekten, Nagetieren und Vieh zum Vorschein
bringen, bieten Anhaltspunkte.“
Eine orwellsche Zukunft
für Amerika?
ies ist eine Technik, die seit fas琠�4
Jahren entwickelt wird. Und während
eine Menge – auch von der Regierun朠3
nanzierte – Studien das erhöhte Risiko
von Krebs und Hirntumoren durch diese
Technik beweisen, gibt es genauso viele von
der Industrie‗nanzierte Forschungsarbei
ten, die widersprechende Informationen
hervorbringenₖ gefährliche Mythen, die
weiterhin von den Unternehmensmedien
verbreitet werden.
Noch besorgniserregender ist, dass ein
Gesetz von„11� (US Telecommunications
Act) jeder Kommunalregierung untersagt,
Entscheidungen zu treffen, die mit ne
gativen Auswirkungen auf die Gesundheit durch die
drahtlose Technik begründet werden. In anderen Worten:
Das ist ein攠8ᬠJahre alte Knebelanweisung, di攠über
das amerikanische Volk verhängt wurde, bevor die
Leute irgendeinen Anhaltspunkt dafür hatten, wie ein
ausgedehntes und hochgetuntes drahtloses Netzwerk
aussehen könnte.
Inzwischen nehmen politische Entscheidungsträger
rund um die Welt die schädlichen Auswirkungen viel
ernster:
„Länder wie die Schweiz, Italien, FrankreichⰠÖs
terreich, Luxemburg, Bulgarien, Polen, Ungarn,
Israel, Russland und China haben Grenzwerte für
die Belastung durch Hochfrequenzstrahlung fest
gelegt, di攠70ᰠbi猠70.00ᰠMal niedriger sind als in
den USA. Sie erkennen an, dass es nichtthermische
biologische Effekte durch Strahlung geben kann.“
Diese Länder lassen das Vorsorgeprinzip gelten. Es
besagt, dass „falls eine Handlung oder Verfahrensweise
im Verdacht steht, der Allgemeinheit oder der Umwelt
zu schaden, liegt im Fall eines fehlenden naturwissen
schaftlichen Konsenses (dass die Handlung oder Ver
fahrensweise keinen Schaden anrichtet) die Beweislast,
dass sie nicht schädlich ist, bei jenen, die die Handlung
durchfﱨren.“
Schon weit über 5ᬠJahre lang wissen Naturwis
senschaftler und Brancheninsider, dass dauerhafte
impulsmodulierte, hochfrequente Mikrowellenstrahlung
sehr gesundheitsschädlich ist, besonders für Schwan
gere und Kinder. Dennoch erlauben unsere politischen
Entscheidungsträger der Telekommunikationsbranche,
dass sie weiterhin vlig ungezügelt expandiert – und
dabei genau die Sicherheitsvorkehrungen entfernt, die
sie eigentlich davon hten abhalten sollen.
Werbung des amerikanischen Telekommunikationsriesen AT&T, die erläu
tert, wie das Drahtlosnetzwerk erweitert und eine bessere Abdeckung

Wir können in Zukunft erwarten, dass unserer Ge
sundheit weiterhin mehr und mehr geschadet wird und
die schädlichen Wirkungen sich auf unzählige Weise
zeigen werden. Elektrosensibilität ist kumulativₖ sie
nimmt in unserem Körper im Lauf der Zeit zu. In der
Folge haben Menschen große Schwierigkeiten, eine ein
fache Grippe abzuwehren, und gleichzeitig macht ihnen
eine angegriffene Gesundheit in unzähligen Formen zu
schaffen.
Es gibt genügend Untersuchungen und Beweise, die
unsere politischen Entscheidungsträger dazu veranlassen
sollten, sich eine lange Bedenkzeit zu nehmen, bevor
sie die Genehmigung erteilen, dass di攠5G-Technik in
Amerika von einer Branche, der keine Beschränkungen
auferlegt sind und die nicht reguliert ist, überall ein
gesetzt werden darf. Wenn diese Technik erst einmal
implementiert ist, wird sie aus der Erde einen drahtlosen
planetaren Kä3g machen. Ihre Befürworter beabsichti
gen, alles z甠überwachen und zu kontrollieren, während
sie unserer Gesundheit und der Biosphäre um uns herum
schaden. Es tut mir leid, wenn das orwellianisch klingt
–aber das tut es nicht ohne Grund.
Reinette Senum
wa爠7᠘ᐠdie erste Frau, die Alaska alleine durchquerte. Während dieser abgeschiedenen Alleinreise
sie 2lmte sie für
ational Geographic
– erkannte sie die Macht gemeinschaftlichen Handelns. In den vergangenen
zwölf Jahren ist es Senums Hauptinteresse gewesen, ihre Heimatstadt Nevada City, Kalifornien, mit kreativen und
unkonventionellen Mitteln zu einer robusten Gemeinschaft aufzubauen. Durch Risikoanalyse,⃶ffentliches Engagement
und eine pragmatische Herangehensweise ist Senum an vorderster Front gewesen, Nevada City in eine nachhaltigere
und sozial besser vernetzte Zukunft zu führen. Ob als Stadtratsmitglied, Bürgermeisterin oder kommunale Aktivistin:
Reinette hat Projekte entwickelt, die das Gemeinschaftsleben prägen, wie z. B. die von der Stadt angenommene Nach
haltigkeitsvision, den ökologischen Nevada-City-Bauernmarkt, tragbare Mikrohäuser für die Obdachlosen und die im
nzen Verwaltungsbezirk existierende TimeBank, ein alternatives, stundenbasiertes Tauschsystem. Sie hat die Art,
wie die Menschen miteinander reden, verändert, und diese wieder näher zusammengebracht, damit sie besser auf
eine herausforderndere und weniger vorhersagbare Zukunft vorbereitet sind.
Weitere Informationen und Artike氠2nden Sie auf Reinette Senums Website https://thefoghornexpress.com, auf der
a洠�. Apri氠107ᘠauch dieser redaktionell bearbeitete Text erschienen ist.
Endnoten
Vorbereitete⃄ußerungen des FCC-Vorsitzenden Tom
Wheeler㨠„The Future of Wireless: A Vision for U.S. Lea
dership in a G World“Ⱐ10.04.1074; http://tinyurl.com/
nᔙ4gbs
Feldman, Y. D. et al.㨠„Human Skin as Arrays of Heli
cal Antennas in the Millimeter and Submillimeter Wave
Range“, Mär稠1009; http://tinyurl.com/krs4�33
Moskowitz, Joel M., PhD: „I猠3G Cellular Technology Harm
ful to Our Health?“Ⱐ78.09.1074; http://tinyurl.com/jxr98ln
Powell, Ronald M., PhD㨠„Oppose Development of Spec
trum Frontier猠3G on Health Grounds“; https://tinyurl.
com/n�n1mab
League of California Cities㨠„S䈠4�ᠠ(Hueso) Wireless and
Small Cell Telecommunications Facilities“; http://tinyurl.
com/lughsey
International Electromagnetic Field Scientist Appeal;
http://emfscientist.org
Wycherley, Lymme㨠„Wireless pollutio渠‚out of control‘
as corporate race fo爠3G gears up錠auf
TheEcologist.org
16.70.1074; http://tinyurl.com/jakuxgs
Pa
rents For Safe Technology㨠„Worldwide Precautionary
Action“; http://tinyurl.com/k69vrx1
₄Precautionary principle“ auf
Wikipedia.org
https://
en.wikipedia.org/wiki/Precautionary_principle. Auch in
der deutschen Wikipedia unter₄Vorsorgeprinzip“.
Weiterführende Literatur
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Yael Stein, MD, in Opposition t漠3G Spectrum Frontiers“,
08.06.1074; http://tinyurl.com/kvpxxmt
EHT㨠„The FCC Approve猠3G Millimeter Wave Spectrum Fron
tiers“; http://tinyurl.com/n1jojx9
Feldman, Yuri und Ben-Ishai, Paul㨠„Potential Risks to Human
Health Originating from Future Sub-MM Communication
Systems“; http://tinyurl.com/lu4snul sowie Vorlesung von
Paul Ben-Ishai auf http://tinyurl.com/lsh�maq
IEEE Spectrum㨠„Everything You Need to Know Abou琠3G“,
16.01.1076; http://tinyurl.com/gmo4wf�
Manville, Albert M.㨠„A Brie2ng Memorandum: What We Know
... about Impacts from Thermal and Non-thermal Non-io
nizing Radiation to Birds and Other Wildlife“Ⱐ7�.06.1074;
http://tinyurl.com/kxlzqnj
Penn State, Applied Research Laboratory㨠„A Narrative Sum
mary and Independent Assessment of the Active Denial
System“,„7.01.1009; http://tinyurl.com/lhfcmeq; http://
tinyurl.com/mpnc4y4
Redmayne, Mary㨠„International policy and advisory response
regarding children’s exposure to radio frequency elec
tromagnetic‟elds (RF-EMF)“,„8.04.1073; http://tinyurl.
com/mw6m191
US DoD, Non-Lethal Weapons Program㨠„Active Denial System
FAQs“; http://tinyurl.com/mpnc4y4
YouTube.com㨠„Most Dangerous Thing We Face Is Being Roled
Out Now, & You’re Suicidal If You Do Nothing“Ⱐ74.0�.1076;
http://tinyurl.com/ko36fuq
Über die Autorin
6�

er international bekannte Bestsellerautor Erich von
䓤niken zählt zu den außergewöhnlichsten Denkern
de猠84. un搠87. Jahrhunderts. Seine These, dass wir in
alten Zeiten von außerirdischen Wesen besucht wurden,
revolutionierte unsere Vorstellung von Geschichte, wenn
nicht sogar von Schicksal.
Von⁄äniken stellte eine⁨öchst bemerkenswerte
Behauptung auf, um die Entwicklung des Menschen zu
erklären: Außerirdische Besucher sollen vor tausenden
von Jahren auf der Erde gelandet sein und die dort
vorgefundenen Hominiden genetisch manipuliert haben.
Mit diesem Akt der „Schöpfung錠begann die Existenz
des Homo sapiens.
Ich präsentiere Ihnen hier mein Exklusivinterview
mit Erich von Däniken, das ich im Janua爠847ᔠführte
und in dem er über die kontroversesten Aspekte unserer
Geschichte spricht.
Spuren au�rirdischer
Besucher in der Vorzeit
Rafael Videla Eissmann (RVE):
Gibt es archäologische
Stätten, die man Ihrer Ansicht nach keiner menschli
chen Kultur zuordnen kann?
Rafael Videla Eissmann
Erich von Däniken (EvD):
Nein. Die Menschen frühe
rer Zeiten errichteten Tempel und Monumente für ihre
„Götter“. Sollten dies攠„Götter錠die Naturkräfte reprä
sentieren? In einigen Fällen ja, aber in anderen Fällen
handelte es sich um
echte Wesen
– um Außerirdische
–, die die Menschen beein9ussten und von ihnen als
„Götter錠betrachtet wurden. Tempel und Monumente
erscheinen in der Steinzeit plötzlich wie aus dem Nichts.
Ergibt das einen Sinn? Wie kann man das erklären?
Diese alten Bauten wurden von Menschen errichtet.
Das gilt beispielsweise für die Pyramiden in Ägypten.
Aber wie kamen die Menschen überhaupt erst auf die
Idee, Pyramiden zu bauen? Um so weit zu kommen,
bedarf es einiger Entwicklungsstufen. Die Pyramiden
enthalten beispielsweise ein komplexes System von
unterirdischen Passagen, für das Planungs- und Inge
nieurskunst nötig waren – zur Zeit von Cheops aber war
Bauplanung noch unbekannt. Der technische Fortschritt
der Ägypter hatte sich noch nicht bis zu einem Stadium
entwickelt, in dem die Planung von Passagen, Kammern
und Schächten möglich gewesen wäre. Als漠übernahmen
andere die Planung: die Außerirdischen. Die Menschen
leisteten die₄Dreckarbeit“.
Doch wenn ich s漠über Ihre Frage nachdenke, muss
ich noch einmal abschweifen. Puma Punku ist ein Ort
in der Nähe von Tiahuanaco in Bolivien. Dort 3ndet
Wir, die Nachkommen der₄Götter“
Ein Interview mit Erich von Däniken

man vorgefertigte steinerne Bauelemente, die⃤hnlich
wie Legosteine zusammenpassen. Diese steinernen
Bauelemente stammen von Außerirdischen. Soweit wir
bisher wissen, könnte dies die einzige Stte sein, die
Hinterlassenschaften der außerirdischen Baumeister
beherbergt.
RVE:
Welches sind die wichtigsten Bücher und Quel
len aus alter Zeit, die von außerirdischen Besuchern
berichten?
EvD:
Meiner Ansicht nach ist hier in erster Linie das
Buch Henoch zu nennen. Das Buch Henoch gehört je
doch nicht zur Bibel, denn es wurde erst vor etw愠844
Jahren in einer alten Bibliothek i渠Äthiopien gefunden.
Man brachte es nach England, wo e猠übersetzt wurde.
In einigen Teilen des Buches wird unmissverständlich
über die Außerirdischen berichtet, die Henoch unter
wiesen. [Anm. d. Red.: Erich von 䓤niken fasst diese
Passagen nun mit eigenen Worten zusammen.]
Einer der Außerirdischen sprach zu Henoch:₄Mensch,
blicke aus dem Fenster. Siehst du das Licht dort? Ihr
Menschen nennt es Mond. Aber der Mond hat kein eigenes
Licht. Der Mond erhält sein Licht von der Sonne.錠So
erklärte er Henoch die verschiedenen Mondphasen. Dann
sprach der Lehrer aus dem Himmel zu Henoch㨠„Siehst
du dieses große, strahlende Licht? Alle Menschen nennen
es Sonne. Doch sieh dir die anderen kleinen Lichter dort
an. Sie alle sind ebenfalls Sonnen! Diese Sonnen sind
von Planeten umgeben. Euer Planet bewegt sich i渠6�5
Tagen und einigen Stunden [weshalb wir alle vier Jahre
ein Schaltjahr haben] um die Sonne.錠Das alles sind
wissenschaftliche Informationen!
Henoch musste zunächst die Sprache der Engel, der
Außerirdischen, erlernen. Nach der gemeinsamen Rück
kehr zur Erde unterrichteten die Außerirdischen Henoch
nicht nur in Astronomie, sondern auch in anderen Wis
sensgebieten. Henoch schrieb mehr al猠64ᬠBücher, ehe
er mit einem feurigen Wagen entschwand. Davor⃼bergab
er die Bücher seinem Sohn Methusalem mit der strikten
Anweisung, sie für die Menschen nach der großen Flut
aufzubewahren.
In der Bibel selbst 3nden wir das Buch Ezechiel, das
ein Raumschiff von Außerirdischen beschreibt – kein
Mutterschiff, sondern ein kleines Fahrzeug, das wir heute
als₄Space Shuttle“ bezeichnen würden.
Dann kennen wir noch das Drona Parva, das siebte
Buch des indischen Epos Mahabharata. Dieses Werk ent
hält Beschreibungen von riesigen Schiffen, die die Erde
umkreisen. Wir erfahren von auf der Erde errichteten
Städten und einem Atomkrieg, in dem alles durch Strah
lung verbrannt beziehungsweise getötet wurde – sogar
Kinder im Leib ihrer Mütter! Alle diese Informationen
3nden wir im Drona Parva.
Das wären einige Beispiele aus der alten Literatur.
RVE:
Welches sind Ihrer Ansicht nach die wichtigsten,
dem₄Paläo-SETI“-Bereich zuzuordnenden Ausgrabungs
stätten der Welt?
EvD:
Eindeutig die Nazca-Linien in Peru. Bedauerlicher
weise erzählen uns Fernsehsender und Presse immer
wieder jede Menge Unsin渠über Nazca. Alle diese so
genannten₄wissenschaftlichen Dokumentationen“ sind
nichts als Unfug und Lügen. Sie präsentieren uns keine
echten Bilder von dem, was man in Nazca tatsächlich
sehen kann. Sie zeigen uns nicht, dass einige der dor
tigen Berge nur mit künstlichen Methoden bearbeitet
worden sein können! Aber wie konnte so etwas bewerk
stelligt werden? Nazca ist also de3nitiv ein Ort, der ei
nen Besuch lohnt.
Dann wäre da noch der Sarkophagdeckel für den Herr
scher K’inich Janaab Pakal in Palenque auf der Halbinsel
Yucatán in Mexiko zu nennen. Die Darstellung zeigt Pakal
in sitzender Position, wie er an einer Steuerkonsole han
tiert und innerhalb einer Art Maschine oder Flugger
manriert. Die Epigra3ker David Stuart und George
Stuar琠übersetzten die diese Darstellung umgebenden
Glyphen und gelangten
zu dem Schluss, dass der
Herrscher Pakal in den
Himmel auffährt.
Das sind einige der
wichtigsten Stätten auf
dem amerikanischen
Kontinent, an denen
wir die außerirdische
Überlieferung erkennen
können.
Nun, wie ich bereits
sagte, hatten die Men
schen Kontakt mit den
Außerirdischen. Einige
Menschen wollten die
Außerirdischen ehren
Links: Di攠„pushpaka vimâna錠bzw. Fluggeräte des alten Indien, dargestell琠10�ᴠvon Balasa-
heb Pandit Pant Pratinidhi.
Rechts: Die Vision von Ezechiel war nicht unbedingt prophetisch, vielmehr sah er in ihr ein
Raumschiff. Der ehemalige NASA-Ingenieur Josef F. Blumrich entwickelte dieses Modell
anhand der Beschreibungen im Buch Ezechiel.

und errichteten ihnen daher Bauwerke, Pyramiden,
Tempel usw.
Die Außerirdischen zeigten den Griechen beispielswei
se bestimmte Orte, an denen sie ihre Tempel errichten
sollten. Sie wussten, dass diese besonderen Orte be
stimmte geometrische Muster über Land- und Wasser9ä
chen hinweg bilden würden. Die Außerirdischen wussten
auch, dass die Nachkommen der alten Griechen tausende
von Jahren sper mit Fluggere渠9iegen und etwas
von Kartogra3e verstehen würden. Diese Nachkommen
würden dann erkennen, dass die alten Tempe氠über ganz
Griechenland hinweg durch Linien und präzise Dreiecke
verbunden sind. Wenn diese geometrischen Muster
entdeckt würden, müssten diese Menschen sich fragen:
„Was geht hier vor sich? Welchem Zweck dienen diese
Muster? Wie konnten die alten Völker Griechenlands
Tempel errichten, di攠über Berge und Meere hinweg
durch eine präzise Gitterstruktur verbunden sind? Aus
welchem Grund? Warum?錠Früher oder sper würde es
diesen modernen Menschen dämmern und sie würden
fragen:₄Hatten unsere alten Vorfahren Besuch von
Außerirdischen?“ Um die richtigen Fragen stellen zu
können, muss man zuerst einmal eine entsprechende
Verbindung erkennen.
RVE:
Handelte es sich also um ein auf die ferne Zukunft
abzielendes Programm, das die Menschen veranlassen
sollte, Fragen über die alte Zeit zu stellen? Gibt es ir
gendein erkennbares Symbol der „Götter“?
EvD:
Wir sind die
Nachkommen
dieser Götter. Natür
lich entstanden wir Menschen auch als Ergebnis einer
Evolution, aber nicht
nur
. Im Laufe der Geschichte, im
Laufe von Jahrtausenden manipulierten immer wieder
Außerirdische unsere Gene. Wir sind daher nicht
nur
Menschen 阠das 淶chte ich nochmals betonen 阠mit ei
ner Evolutionsgeschichte, wir haben mehr als
nur
eine
Evolutionsgeschichte vorzuweisen. Die Außerirdischen
haben uns also manipuliert. Deshalb sind wir keine
Affen mehr. Deshalb haben wir die Wissenschaften
entwickelt, und deshalb heißt es in der Bibel und vie
len anderen „heiligen Schriften“, dass
die „Götter錠die
Menschen nach ihrem Ebenbild schufen
. Das ist auch der
Grund, warum wir in der Mythologie all diese Gestal
ten 3nden, die vom Himmel herabstiegen und mit den
Menschen Kinder zeugten.
Echos versunkener Kontinente
RVE:
Was denken Sie über die versunkenen Kontinente
Atlantis und Mu oder Lemuria?
EvD:
Laut dem Buch Henoch brach in einem der Raum
schiffe eine Meuterei aus. Einige der Meuterer kamen
auf die Erde und hatten Geschlechtsverkehr mit den
Menschen. Unter ihnen war Poseidon, der mit einer
menschlichen Frau namens Cleito Kinder zeugte. Um
seine Familie zu schützen, gründete Poseidon Atlan
tis. Der Anfang der Herrschaftszeit von Atlantis wurde
also von den damaligen Meuterern geplant. Die in At
lantis eingesetzte Technologie geht ebenfalls teilweise
auf Poseidon, jenen Außerirdischen, zurück. Er war
einer der Meuterer, der vom Mutterschiff aus zur Erde
gelangt war.
Über Mu oder Lemuria kenne ich nur Legenden, aber
was Atlantis anbelangt, so liegt die Geschichte klar auf
der Hand. Der Philosoph Plato beschrieb Atlantis in
seinen Dialogen „Timaios錠und „Kritias錠in allen Einzel
heiten. Wie er berichtet, stammten seine Informationen
au猠Ägypten, wo man genau wusste, wovon man sprach.
Ich bin mir absolut sicher, dass es Atlantis gab. Die
Atlanter waren Außerirdische.
Altes Wissen
RVE:
Eine der wichtigsten Errungenschaften Ihrer Ar
beit besteht darin, klargestellt zu haben, dass die in
alten Texten beschriebenen Tatsachen nicht nur sym
bolische Beschreibungen, sondern tatsächlich Hinweise
auf echte Wesenheiten und Geschehnisse sind. Ab einem
gewissen Zeitpunkt hat man sie allerdings nur noch als
Metaphern betrachtet. Gibt es denn sonst irgendwelche
Aufzeichnungen oder⃜berlieferungen einer bestimmten
Gruppe oder Sekte, die die Ankunft der außerirdischen
Besucher in alter Zeit nicht nur als allegorisches Wis
sen, sondern als reale Tatsachen bewahrt hat?
EvD:
Die Oberhäupter der jüdischen Gemeinde. Die jü
dische Gemeinde hat von Anfang an behauptet, dass
es einen Gott gäbe und dass dieser Gott – der Gott der
Juden – sie aus irgendeinem Grund auserwählt hab攠–
sei es als Experiment oder aus anderen Gründen. Die
„Die Besuche der unbekannten kosmischen Wesen
heiten auf der Erde wurden aufgezeichnet und durch
Religionen, Mythen und Folklore⃼berliefert.“
–Erich von DänikenⰠ„Beweise – Lokaltermin in fünf
Kontinenten“ (2ḝ1)

Juden lebten immer in dem Wissen, etwas Besonderes
zu sein und sich vom Rest der Menschheit abzuheben.
Übrigens, ich selbst bin kein Jude, kenne aber di攠„hei
ligen Schriften錠der Juden. Die Juden halten sich für
etwas Besonderes, weil ihr Gott sie 阠淶glicherweise
auserwählt hat
. Das ist ihre religiös攠Überzeugung.
Doch dieser „Gott錠ist ein Außerirdischer, er gehörte
vielleicht zu einer ganzen Gruppe von Außerirdischen.
RVE:
Wie steht es mit der alten Sanskrit-Literatur In
diens und den Überlieferungen Tibets?
EvD:
Die alten Inder und Tibeter hatten eindeutig Kennt
nis von Außerirdischen, aber die heutigen Menschen
wissen darüber nicht mehr viel. In der alten Sanskrit-Li
teratur, beispielsweise in den VedenⰠ3nden wir ganz
klare Hinweise auf Außerirdische. Es gibt zahlreiche
Passagen mit detaillierten Hinweisen auf ihre Gegen
wart, ihre Flugmaschinen, ihre Ankunft und die Art
und Weise, wie sie Menschen von einem Ort zum ande
ren transportierten. In einem meiner Bücher habe ich
genau angegeben, in welchen Veden, auf welchen Sei
ten und in welchen Kapiteln – und natürlich auch wo
im Drona Parva – die entsprechenden Beschreibungen
z甠3nden sind. In Tibet gibt es die Schriften von Tans
hur und Kandhur. Niemand weiß etwas Genaueres⃼ber
diese Texte. Sie liegen nicht in Buchform, sondern le
diglich in Form einzelner Blätter vor. Und auch darin
ist von den Lehrmeistern aus dem Himmel die Rede.
RVE:
Es ist also ßerst wichtig, sich klarzumachen,
dass die Informationen⃼ber frühere Besuche durch Au
ßerirdische von bestimmten Gruppen und in besonde
ren Schriften bewahrt wurden, beispielsweise in Indien
und Tibet. Aber was geschah in Amerika? Welche Rolle
spielten die Eroberer, die Missionare und die Inquisition?
EvD:
Sie zerstörten alles. Die Eroberer kamen im Na
men von Jesus Christus nach Amerika. Und in seinem
Namen rissen si攠überall Monumente und Tempel nie
der, beispielsweise in Peru. Der Inka Garicilaso de la
Vega beschrieb das alles in seinen Büchern.
Die Eroberer vernichteten auch die einheimische
Mythologie. Sie folterten und töteten die Priester, und
in einigen Fällen ermordeten sie sogar die Kinder der
Priester. Alle wurden gezwungen, zum Christentum
überzutreten und die christliche Religion anzuneh
men. Die Eroberer wollten die alten⃜berlieferungen
Links: Einige der rätselhaften Nazca-Linien in Peru, fotogra3er琠291ᴠvon Pierre AndrLeclercq. Rechts: Darstellung des
geschnitzten Sarkophagdeckels für K’inich Janaab Pakal in Mexiko. Man sieht den Herrscher Pakal, wie er im Innern eines
Fahrzeugs an einer Art Steuerkonsole hantiert. Orthodoxe Anthropologen halten das lediglich für eine symbolische Dar
stellung von Pakal, während Paläo-SETI-Forscher Spuren einer unbekannten fortgeschrittenen Technik aus der Vergan
genheit erkennen.
Die Menhire in Carnac in der französischen Bretagne sind nach den Regeln der heiligen Geometrie angeordnet.

zwar aus泶schen, aber ich bin mir
absolut sicher, dass die Herrscher
der Inkas und der Mayas dennoch
genau wussten, wer di攠„Götter“
waren. Die „Götter錠waren aus dem
Himmel gekommen.
RVE:
Sie wollen damit also sagen,
dass wir bei der spanischen Erobe
rung mehr als den Zeitgeist in Be
tracht ziehen müssen, wenn wir
die Zerstörung der alten⃜berlie
ferungen über di攠„Götter錠verste
hen wollen?
EvD:
Ja, denn in Südamerika gibt
es Beweise für Außerirdische. Dort
fand man Skelette mit langgezoge
nen Schädeln. Wir wissen, dass die
Menschen in bestimmten Regionen
Amerikas die Schädel ihrer Kinder
künstlich verformten, um sie den außerirdischen „Göt
tern錠ähnlich zu machen und so deren Wohlwollen zu
gewinnen. Einige der gefundenen Langschädel sind
menschlichen Ursprungs, andere nicht. Eine amerika
nische Universität hat solche Schädel genetisch ana
lysiert. Das Ergebnis veranlasste Brien Foerster, den
Leiter des historischen Museums von Paracas in Peru,
zu der Behauptung, dass die DNS dieser Schädel de3
nitiv nicht menschlich ist. Wir können also beweisen,
dass es irgendwann in der Vergangenheit Außerirdi
sche in Südamerika gab.
RVE:
Von alters her wei�man, dass megalithische St
ten eine Verbindung zu astronomischen Konstellationen
aufweisen. Was denken Sie darüber?
Solche Stten ndet man in Europa unter anderem
in Griechenland. Die Anordnung der dortigen mega
lithischen Stätten zeigt astronomische und geometri
sche Muster. Beispielsweise gibt es in der Bretagne in
Frankreich―.444 Steine, die geometrischen Linien,
Mustern und Winkelanordnungen folgen. Unsere Vor
fahren schufen diese unter der Anleitung der Außer
irdischen. Die Außerirdischen wussten, dass künftige
Generationen – abertausende von Jahren sper – darin
die Muster der heiligen Geometrie erkennen würden.
Entsprechendes geschah auch in Südamerika. Die dor
tigen alten Steinkreise und Steinmonumente weisen
allesamt eine Verbindung zueinander auf, und sie sind
meines Wissens auch anthropologisch verbunden. Die
Außerirdischen wussten also, dass künftige Generationen
Nachforschungen anstellen, Beweise für ihre Existenz
3nden und erkennen würden, was seinerzeit geschah.
RVE:
Das ist ein攠äußerst wichtige Tatsache, denn sol
che Konzepte reichen wei琠über das hinaus, was die
meisten Menschen mit der Geschichte der Menschheit
in Verbindung bringen würden. Sie glauben also, dass
in der Vergangenheit bestimmte Dinge mit dem Ziel ge
schaffen wurden, dass sie erst in der Zukunft verstan
den werden. Und nun, da wir uns in dieser Zukunft
be3nden, sind wir in der Lage, zu begreifen, was einst
in der Vergangenheit geschah.
EvD:
Ja, wir würden das erst in der Zukunft erkennen
können, weil uns erst dann die Wissenschaft zur Ver
fügung stünde. Ohne Wissenschaft hätten wir auch
nicht feststellen können, dass unser genetischer Code
geändert wurde. Ohne Wissenschaft hten wir nie 9ie
gen können, und hätten nicht erkannt, dass einige alte
Steinmonumente in geometrischen Mustern angeordnet
sind. Ohne die moderne Wissenschaft hätten wird das
alles nicht heraus3nden können.
Aber die sogenannten „Götter錠wussten genau, dass es
in der Zukunft eine wissenschaftsorientierte Gesellschaft
geben und diese den Zeitgeis琠ändern würde. Und genau
das geschieht gerade 阠weil wir verstehen, was uns diese
alten Tempel, Monumente und Schriften lehren. In den
nächsten ᬠbi猠7ᨠJahren werden wir das alle begreifen.
Die Codierungen der Außerirdischen be3nden sich in
unseren eigenen Körpern. Wir tragen di攠Überlieferungen
in uns. Früher oder später werden unsere brillanten
Genetiker die Botschaften entschlüsseln, die in jedem
Einzelnen von uns angelegt sind. Diese Botschaften sind
unzerstörbar.
Die Wiege der Menschheit
RVE:
In einigen Ihrer Bücher betonen Sie, dass die Men
schen laut den mythischen⃜berlieferungen₄nach dem
Ebenbild der Götter錠geschaffen wurden. Wo wurden
Die Wesenheiten, die man in alter Zeit mit langgezogenen Schädeln oder koni
schem Kopfschmuck darstellte, haben alle eines gemeinsam: Sie galten als Götter
oder Helden, die der Menschheit die Zivilisation brachten. a) K’terrnen, der Mann
des Lichts aus der Háin-Überlieferung der Selk’nam aus Feuerland, i洠äußers
ten Süden von Chile (Foto von Martín GusindeⰠ1025). b) Aztekische Darstellung
von Quetzalcoatl als Venus (Nationalmuseum für Anthropologie, Mexiko-Stadt).
c)Geschnitzte Stei渗gur von Brahma aus Tamil Nadu in Südindien (Britisches
Museum, London). d) Statue des Pharaos Echnaton aus Karnak (Ägyptisches
Museum, Kairo). e) Figürchen des nordischen Gottes Odin (schwedisches histori
sches Museum, Stockholm).

Ihrer Meinung nach die Menschen erschaffen? In wel
chem geogra3schen Gebiet geschah das?
EvD:
Das wei�niemand. Das kann niemand mit Sicher
heit sagen. Wir wissen jedoch, dass beispielsweise Eu
ropa, wo ich jetzt lebe, während der letzten Eiszeit vor
tausenden von Jahren von Eis bedeckt war. Es wäre
also wenig sinnvoll gewesen, den Menschen dort zu er
schaffen. Nördlich und südlich de猠Äquators, zwischen
dem 5. und dem 4. Breitengrad, herrschten dagegen
keine eiskalten, sondern warme Temperaturen. All die
riesigen Monumente der alten Kulturen wurden nörd
lich und südlich de猠Äquators errichtet, in Südameri
ka beispielsweise vom Inkareich und in Afrika von der
ägyptischen Zivilisation. Wir können jedoch nicht genau
sagen, wo das alles seinen Anfang nahm. Vielleicht wer
den unsere Genetiker das eines Tages heraus3nden, doch
bisher ist die Forschung noch nicht so weit gekommen.
RVE:
Der Grund, warum ich Ihnen diese Frage stel
le, liegt darin, dass ein Hindu-Gelehrter namens Bal
Gangadhar Tilak in seinem 14ᘠveröffentlichten Buch
„The Arctic Home in the Vedas“
erklärte, der Nordpol sei die Wie
ge der Menschheit. Interessanter
weise führen die Selk’nam oder
Ona aus Feuerland i洠äußersten
Süden Amerikas ihre Herkunft
auf ein攠„weiße Insel錠im tiefen
Süden – also die Antarktis – zu
rück. Eine⃤hnliche Vorstellung
vom Ursprung der Menschheit in
der Antarktis brachte auch der
chilenische Archäologe Professor
Roberto Rengifo im Jahr„171 zum
Ausdruck.
EvD:
Das wusste ich noch nicht.
Das ist sehr wichtig und muss un
tersucht werden.
RVE:
Was frühere Gottheiten wie Odin, Siddhartha
Gautama oder Buddha, Jesus Christus oder die Avatare
anbelangt, glauben Sie, dass da eine Verbindung zum
Ein9uss der Außerirdischen jener Zeit besteht?
EvD:
Irgendwo gibt es noch einen ursprünglichen
Apfelbaum, aber wir Menschen haben im Laufe von
Jahrtausenden den Apfelbaum durch Pfropfung und
Manipulation verändert. Dafür brauchten wir keine
Kenntnisse der Genetik. Wir brauchten lediglich ein
paa爠Äste mehr an dem Apfelbaum zu befestigen. Der
Apfelbaum erfuhr also einen Eingriff des Menschen trotz
der Tatsache, dass es irgendwo noch einen ursprüng
lichen Apfelbaum gibt. Wir haben durch das Pfropfen
in seine Evolution eingegriffen. Genau das Gleiche ta
ten die Außerirdischen. Geschichten und Mythologien
berichten von Königen und Helden halb menschlicher
und halb göttlicher Natur, die bestimmte kulturelle Ver
änderungen und damit eine Evolution in Gang setzten.
Legenden von einem Krieg im Weltraum
RVE:
In zahlreichen Mythen und Legenden aus aller
Welt ist die Rede von einem kosmischen Krieg. Können
Sie sich vorstellen, dass man den Menschen auf der Erde
diese Mythen erzählt hat?
Alle Religionen, nicht nur das Christentum, sondern
auch das Judentum mit seiner Thora und die alten Mythen
berichten von einem Krieg im Himmel. Beispielsweise
trat eines Tages ein Erzengel namens Luzifer mit seinen
Anhängern vor den Thron des allmächtigen₄Gottes“ und
sagte㨠„Wir werden dir nicht länger dienen.“ Daraufhin
befah氠„Gott錠dem Erzengel Michael, den Erzengel Luzifer
und seine Jünger zu vernichten und aus dem Himmel zu
vertreiben. Auf der anderen Seite lehrt man uns, dass
der „Himmel錠ein Ort absoluter Glückseligkeit sei. Wer
stirbt, kommt in den Himmel. Dor琠3ndet eine Vereini
gung mit Gott statt und es herrscht
Freude. Es gibt weder Opposition
noch Belohnung. Das Wor琠„Him
mel錠wurde also offenbar falsch
übersetzt. Wir sollten eher den
Begrif映„Weltraum“ verwenden,
denn es fand de3nitiv ein Krieg im
Weltraum statt.
Aber nicht nur Luzifer und der
Erzengel Michael nahmen an die
sem Krieg teil, von dem praktisch
alle alten Mythologien zu berich
ten wissen. In den griechischen
Mythen gibt es die Variante mit
Zeus, dem Vater von Apollo. Ehe
Zeus in unser Sonnensystem ge
langte, musste er i洠„Himmel“
einen Kampf gegen Kronos ausfechten. Alle diese Mythen
haben eines gemeinsam: Am Anfang stand ein Kampf
im Himmel, ein kosmischer Krieg. Aber wie ich bereits
sagte, steh琠„Himmel錠in diesem Fall nicht für einen Ort
spiritueller Glückseligkeit, sondern für den „Weltraum“.
Das ist alles. Di攠„Engel錠waren keine Engel. Sie waren
keine Wesen, die vom Himmel kamen, um uns Menschen
Botschaften z甠überbringen. Bei den Engeln handelte es
sich vielmehr um Außerirdische. Wir müssen in unseren
„heiligen Büchern“ lediglich ein paar Wörter durch
andere ersetzen und schon erschließt sich uns eine ganz
neue Bedeutung, die uns die Geschichte der Menschheit
verstehen hilft.
RVE:
Würden Sie sagen, dass dieser kosmische Krieg
noch nicht beendet wurde?
Stellt diese anthropomorphe Figur des nord
amerikanischen Pueblo-Volks der Zuñi einen
Außerirdischen dar?

EvD:
Es ist sehr gut möglich, dass der Kampf dort drau
ßen noch immer im Gange ist. Dabei könnte es durch
aus sein, dass einige der Beteiligten uns beschützen
und uns helfen und andere uns vernichten wollen. Da
uns die wissenschaftlichen Beweise fehlen, können wir
das nicht wissen. Doch aus der Literatur und aus alten
Quellen erfahren wir, dass es in jedem Fall einen Krieg
i洠„Himmel“, also im Weltraum gab.
Unsere kosmische Bestimmung
RVE:
Welche Bestimmung hat die Menschheit?
EvD:
Wir müssen intelligent werden. Wir müssen Techno
logien entwickeln, denn wir haben die Aufgabe, unsere
Intelligenz im gesamten Universum zu verbreiten. Das
Universum ist endlos. Eine solche Endlosigkeit können
wir un猠überhaupt nicht vorstellen. Es gibt Milliarden
und Abermilliarden von Planeten, und es gibt Milli
arden und Abermilliarden von Lebensformen. Einige
von ihnen verdanken ihre Existenz nicht dem Zufall,
sondern wurden vielmehr vor Milliarden von Jahren
künstlich befruchtet. Der Zweck der Menschheit be
steht darin, auf ihrem Weg voranzuschreiten und dabei
Technologien zu entwickeln, Raumfahrzeuge zu bauen
und in den Weltraum z甠9iegen, durch das Universum
zu reisen und Intelligenz in andere Sonnensysteme zu
tragen. Das bezeichnet man als Panspermie. Darin liegt
unsere kosmische Bestimmung.
RVE:
In den Mythen und unterschiedlichen relig槶
sen Traditionen, die Sie in Ihren Büchern ansprechen,
herrscht die Vorstellung, dass
die „Götter錠zurückkehren
werden. Wann werden diese
„Götter錠Ihrer Meinung nach
zurückkommen? Was wird ge
schehen, wenn dieser Augen
blick gekommen ist?
EvD:
Sie sind bereits hier.
Derzeit beobachten Sie uns
nur. In meinem neuesten
Buc栠„Botschaften aus dem
Jahr 8Ḟ2“
, das bisher leider
noch nicht in andere Sprachen
übersetzt worden ist, zitie
re ich eine Reihe von hoch
rangigen Wissenschaftlern,
Astronomen und Politikern,
die alle eindeutig bestätigen,
dass wir beobachtet werden.
Die Außerirdischen beob
achten uns und stellen fest,
welche Wissenschaften wir
bisher entwickelt haben, wel
che Religionen wir haben, welche Sprachen wir spre
chen, welche Arten von Bakterien es bei uns gibt und
über welche Waffen wir verfügen. Sie informieren sich
über unsere politischen Systeme, unsere Kommunika
tionssysteme usw. Sie untersuchen alle diese Fragen
und kommen wohl zu dem Schluss, dass wir Menschen
eine religiöse Gesellschaft sind.
So gibt es beispielsweise im Christentum über 84ᬠver
schiedene christliche Kirchen, und jeder Priester glaubt
ebenso wie seine Gemeinde aufrichtig, dass
sein
bezie
hungsweise
ihr
Glaube an „Gott錠der einzig wahre ist. Das
Gleich攠3nden wir im Islam mit seinen unterschiedlichen
Gruppierungen, von denen einige miteinander im Kampf
liegen. Und doch ist jede islamische Gruppe fest davon
überzeugt, dass Mohammed seine Anweisungen vom
allmächtigen „Gott錠Allah empfangen hat.
Nehmen wir einmal an, die Außerirdischen würden
landen, sich im Fernsehen zeigen und eine Pressekonfe
renz abhalten. Dann würden wir erkennen, dass unsere
Religion überhaupt keine Rolle mehr spielt. Es bliebe nur
die Tatsache, dass alles, was wir gelernt haben, falsch
ist. Wir würden den Boden unter den Füßen verlieren.
Die Menschen würden durchdrehen! Kriege würden
ausbrechen. Einige Menschen würden gegen die Kirche
kämpfen, andere würden die Mullahs, den Papst und
die Priester töten. Alles würde auf den Kopf gestellt. Die
Außerirdischen können nicht zulassen, dass die Mensch
heit 阠sieben Milliarden Menschen 阠verrückt werden.
Ihre Absicht ist es, den Zeitgeist langsam zu verändern.
Heute be3nden wir uns mitten in diesem Prozess.
Die Außerirdischen wollen uns begrei9ich machen,
dass vor tausenden von Jahren bereits andere Außerir
dische hier waren, die immer wieder 阠von Zeit zu Zeit
–z
ur Erde zurückkehrten.
Doch
dieses Mal
sind wir in
der Lage, das zu verstehen.
RVE:
Wie lange, glauben Sie,
wird dieser Prozess dauern?
EvD:
Ich denke, in den nächs
ten ᬠbi猠7ᨠJahren wird
dieser Prozess offensichtlich
werden. Ein Beispiel dafür
waren die Erscheinungen von
Fátima in Portugal im Jahr
717ᔮ
Die sogenannte Jung
frau Maria zeigte sich einer
Menge vo渠�4.44ᬠMenschen!
Allerdings war das nicht die
Mutter Maria, sondern eine
Außerirdische! Auch das Son
nenwunder konnten �4.444
Menschen beobachten. Es gibt
noch Berichte von Journalis
ten aus jener Zeit. Natürlich
handelte es sich nicht um die
Basilika in Fátima, Portugal

Jungfrau Maria, sondern um eine Außerirdische, aber
die Zeit war noch nicht reif, die Menschen hätten das
nicht verstanden. Auch wenn der Papst erklärte㨠„Das
war die Heilige Jungfrau Maria“, wusste er genau, dass
diese Geschichte nicht stimmte. Aber er konnte mit der
Wahrheit nicht
an die Öffentlichkeit treten
, weil die Welt
gemeinschaft darauf nicht vorbereitet war. Die Men
schen wären vlig schockiert gewesen!
RVE:
Glauben Sie, dass es Ihnen nach mehr al猠�ᬠJah
ren, in denen sie zum Thema außerirdische Besuche in
der Vorzeit geforscht haben, gelungen ist, die Paläo-SE
TI-Konzepte erfolgreich zu verbreiten?
EvD:
Ich habe versucht, jede Menge archäologische Quel
len un搠„heilige Bücher錠bekannt zu machen. Mittler
weile bin ich mir absolut sicher, dass wir in früheren
Zeiten von Außerirdischen besucht wurden. Natürlich
haben sich einige Quellen, die ich in meinen Büchern
zitiert habe, als falsch erwiesen. Doch das ist normal.
Bei jedem wissenschaftlichen Projekt gibt es auch Irr
tümer. Andere Quellen wiederum haben sich als richtig,
wahr und veri3zierbar erwiesen. Wir be3nden uns also
mitten in einer Veränderung des Zeitgeists. Ich habe
meinen Beitrag zu diesem Prozess geleistet, aber ich be
trachte mich nicht als Prophet, Held oder dergleichen.
Ich sehe mich als einen ganz normalen Menschen, der
neugierig ist und begierig darauf, Antworten z甠3nden.
Es ist wichtig, die Tatsache anzuerkennen, dass wir in
unserer frühen Vergangenheit von Außerirdischen be
sucht wurden, die damals versprachen zurﱣkzukehren.
Endnoten
Zum Thema Ezechiel bzw. Hesekiel siehe Blumrich, Josef
F.㨠„The Spaceships of Ezekiel錠(New York: Bantam Books,
78ᘔ).
De
r peruanische Historiker Garcilaso de la Vega (73�8–
7474), der halb Inka und halb Spanier war, schrieb
mehrere Bücher, unter anderem das zweibändige Werk
„Comentarios Reales de los Incas錠(Lissabon㨠7408; dt.:
„Königliche Kommentare der Inkas“) un搠„Historia Gene
ral del Perú錠(Córdoba㨠7476; dt.㨠„Allgemeine Geschichte
Perus錩.
Siehe Däniken, Erich von㨠„Botschaften aus dem Jahr
1779錠(Rottenburg: Kopp VerlagⰠ1074).
Si
ehe das Buch des katholischen Priesters John De Mar
chi㨠„The Immaculate Heart: The True Story of Our Lady
of Fatima錠(New York: Farrar, Straus & YoungⰠ7831).
Der in der Schweiz geborene
Erich von Däniken
forscht seit mehr al猠4ᰠJahre渠über die Ursprünge der Menschheit
und die Entwicklung der großen Kulturen und Zivilisationen der Welt. Die Beweise, die er zusammengetragen und in
seine渠�ᰠBüchern veröffentlicht hat, erregten das Interesse von Historikern, Anthropologen, Religionsgelehrten und
der breiten⃖ffentlichkeit. Zu seinen Werken zählen unter anderem₄Erinnerungen an die Zukunft“ (7849),₄Aussaat
und Kosmos錠(7861)Ⱐ„Die Rückkehr der Götter錠(7᠘9)Ⱐ„Falsch informiert錠(1006)Ⱐ„Götterdämmerung錠(1008) und
„Unmögliche Wahrheiten“ (107�).
Weitere Informationen‟nden Sie auf seiner Website www.daniken.com.
Der chilenische Historiker
Rafael Videla Eissmann
hat verschiedene Bücher und Artike氠über die antarktischen
Ursprünge der Menschheit, die Hinterlassenschaften und Symbole der ursprünglichen Kulturen Amerikas und an
dere Aspekte der präkolumbianischen Kulturen verfasst. Zu seinen Werken zählen unter andere洠„The Great Flood:
ths of the Americas about the Last World Catastrophe錠(1074) un搠„Runic Symbols in the Americas: The Return to
the Ancestral Land錠(1077). Seine Artikel „Das Vermächtnis der Sint5ut錠und „Die vergessenen Bewohner Amerikas“
wurden in den
NEXUS
-Ausgabe渠4ᘠun搠6ᰠveröffentlicht.
Rafael Videla Eissmann ist per Email unter
[email protected]
zu erreichen. Weitere Informationen‟nden Sie in seinem
Blog unter http://obrasrafaelvidelaeissmann.blogspot.com.
Über den Interviewten und den Interviewer

Die Gr濟e Depression des 21. Jahrhunderts
Paul Majchrowicz
Die Investmentbank Goldman Sachs steht im Zentrum einer gigantischen Verschwörung, die
den betrügerischen Terminmarkt betreibt.
ährend des Finanzdebakels um den Energiekon
zern Enron begann ich mich erstmals für die
Frage zu interessieren, wie eine Organisation, deren
Unternehmenskonzept Diebstahl ist, eigentlich bank
rottgehen kann. Die Krise erreichte ihren Höhepunkt
a洠8. Dezember 447, als Enron Insolvenz anmeldete,
und endete a洠5. Jul椠844�, als der Firmen-CEO Ken
Lay an einem Herzanfall verstarb, während er auf seine
Urteilsverkündung wartete. Er war in zehn Fällen von
Betrug und Versch矶rung schuldig gesprochen worden.
Ich wusste natürlich, dass viele Unternehmen in den
Konkurs gezwungen werden, damit die Führungskräfte
in aller Ruhe die Pensionskassen plündern können, und
dass es sich dabei um eine seit Jahrzehnten übliche
Geschäftspraxis handelt, die heute aus der Mode ge
kommen ist – weil es keine Pensionskassen mehr gibt.
Die speziellen Diebstähle wurden jedoch erst durch
Schrottanleihen er淶glicht, mit denen man gut gehende
Firmen zerstörte, obwohl besagte Unternehmen echte
Produkte und Dienstleistungen anboten sowie existie
rende Kundenstämme hatten. Mit anderen Worten: Hier
hatte die Chefetage Gelegenheit, sowohl die Unternehmen
als auch die Pensionskassen zu plündern.
Dies alles war eindeutig schwerer Diebstahl. Enron un
terschied sich insofern von derartigen Machenschaften,
weil das einzig erkennbare Produkt des Unternehmens
Strom war, dessen Preis illegal manipuliert wurde. Man
kaufte billig ein, verkaufte teuer und machte damit auf
dem gelenkten Energiemarkt ein Ver淶gen, indem man
die Kursunterschiede zu risikolosen Gewinnen ausnutzte.
Enron war eine Schwindel3rma – aber Schwindel3r
men werden normalerweise behördlich geschlossen, statt
bankrottzugehen. Wie kann es sein, dass ein erfolgrei
cher Dieb kein Geld hat?
Wie bei den meisten solcher Rätsel darf man gar
nicht erst anfangen, nach komplizierten Erklärungen zu
suchen. Die Antwort ist nämlich ganz einfach: Mit der
Insolvenz sollen die Beweise für die wahren Verbrechen
verschleiert werden. Nur hat das bei Enron eben nicht
funktioniert.
Jede Finanzpanik (heute Depression oder Konjunktur
tief genannt) der jüngeren Geschichte zeichnet sich durch
zwei Eigenschaften aus: Die erste ist ein plötzlicher und
schwerer Liquiditätsengpass; es ist nicht mehr genug
Geld da, um die normale Geschäftstätigkeit aufrecht
zuerhalten. Dieser Umstand wird⃼blicherweise durch
die jeweilige Zentralbank oderₖ in Ermangelung einer
solchen – durch ein Konsortium aus Geschäftsbanken in
die Wege geleitet. Da sich Zentralbanken im Besitz der
Mitgliedsbanken be3nden und zu deren Vorteil arbei
ten, ist die Unterscheidung zwischen Zentralbank und
Geschäftsbanken-Konsortium rein sprachlicher Natur.
In jedem Fall geht es darum, Geld aus dem Umlauf
zu nehmen. Damit stürzt das jeweilige Land (oder die
ganze Welt) in eine wirtschaftliche Depression, die sich
vor allem durch Massenarbeitslosigkeit auszeichnet.
Die angebotene Lösung ist immer dieselbe: Sparmaß
nahmen. Dieser Begriff bedeutet nur, dass man die
Investitionsrentabilität für Humankapital (d. h. Arbeit)
senkt, um die Rendite für Kapitalanlagen (d. h. Geld)

er棶hen zu können. Dadurch
verschlimmert sich die Situa
tion zwar, aber genau darum
geht es ja auch. Der Zweck
einer solchen Wirtschaftskrise
besteht nicht nur darin, eine
Umverteilung des Wohlstands
von Arm zu Reich herbeizu
führen, sondern auch, die
zweite Eigenschaft einer Fi
nanzpanik zu verschleiern:
Man muss dafür sorgen, dass
wirtschaftliche Depressionen
als Ergebnis eines geheim
nisvollen Konjunkturzyklus
wahrgenommen werden, den
niemand vorhersehen oder
kontrollieren kann.
Es gibt umfangreiche Bele
ge dafür, dass heute die ganze
Welt in einer Wirtschaftskrise
steckt. Griechenland, Spani
en und Italien geben immer
wieder zweistellige Arbeits
losenraten bekannt. Wenn die
USA ihre statistischen Ver
fahren nicht geändert hten,
müssten auch sie anhaltende
zweistellige Arbeitslosenraten
melden, und zwar mindestens
sei琠8447. Sehen Sie sich dazu
die Website ShadowStats.com
an – dort wird nachgewiesen,
dass die derzeitige unbe
reinigte Arbeitslosenrate in
den Vereinigten Staaten‘6
Prozent beträgt. Laut ShadowStats.com ist in den USA
seit mehr als einem Jahrzehnt eine anhaltende Arbeits
losenrate von 8ᬠbis 8ᨠProzent zu verzeichnen 阠nicht
eingerechnet die neue Arbeitnehmergeneration, die zum
Eintritt in den Arbeitsmarkt bereit ist, aber bisher keinen
Job gefunden hat.
Der hinter diesem Konjunkturtief stehende Mecha
nismus beruht einzig und allein auf Geld, das durch
die Wohlstandsumverteilung von der Arbeiterklasse zu
den obersten ,ḠProzent der Bevkerung wandert und
damit quasi aus dem Verkehr gezogen wird. Sehen Sie
sich dazu das im Artike氠„Banks Are Evil錠eingebettete
Video mit dem Titel „Wealth Inequality in America錠[Ver
淶gensungleichheit in Amerika] unter http://tinyurl.com/
laeqmdᨠan. Das an die oberste渠4,ḠProzent transferierte
Ver淶gen wird dem Geldkreislauf tatsächlich entzogen,
da diese Leute nur einen verschwindend geringen Pro
zentsatz ihres Einkommens wieder ausgeben.
Die wahre Ursache wirtschaftlicher Depressionen
ist
massiver Diebstahl
. Die Experten behaupten zwar,
dass solche Wirtschaftskrisen durch mangelnde Zu
versicht verursacht würde渠–
und die Lösung dafür weitere
Hochstapeleien seien. Weni
ger angesehene Beobachter
kommentieren solche Flauten
aber einfach damit, dass die
Betrogenen endlich ein wenig
schlauer geworden seien.
Die Filmkomödie „Frühling
für Hitler“ aus dem Jah爠71�2
illustriert ganz hervorragend,
wie dieser Diebstahl organi
siert ist: Zwei Broadway-Pro
duzenten erkennen, dass sie
ein erstaunliches Talent dafür
besitzen, Flops z甠3nanzieren.
Da mittlerweile allgemein be
kannt ist, dass alle ihre Shows
Misserfolge sind, beschließen
sie, ihre nächste Produktion
u洠64ᬠProzent z甠überzeich
nen und sich dann jede爠744
Prozent der Investitionen ein
zustecken, wenn auch das neue
Stück ge9oppt ist. Sobald durch
Kritiker- und Publikumsreak
tionen feststeht, dass sie wie
der gescheitert sind, müssen
sie mit keinem der Investoren
mehr abrechnen, und niemand
wird mehr Fragen stellen. Die
wesentlichen Merkmale dieses
Schwindelunternehmens sind
also zum einen ein allgemein
bekannter totaler Misserfolg
und zum anderen die Tatsache,
dass kein Mensch ein solches Scheitern infrage stellt, weil
die Tatsachen ohnehin für sich sprechen.
Künstliche Panik
um ersten Mal in der jüngeren Geschichte wurde
diese Schwindeltaktik in der aufstrebenden ameri
kanischen Eisenbahnbranche angewendet. Die US-Re
gierung⃼berschrieb den Eisenbahnunternehmen das
vormals im Staatsbesitz be3ndliche, an die neuen Bahn
linien angrenzende Land. Mit dem Erlös aus dem Verkauf
dieser Grundstücke sollte der Eisenbahnbau nanziert
werden. Man rechnete damit, dass sie weggehen würden
wie warme Semmeln, weil sie ja einen Zugang zu den
Bahnlinien boten und die Käufer dadurch ihre land
wirtschaftlichen Produkte schnell und billig auf den
Markt bringen konnten. Die Regierung schenkte den
Eisenbahnunternehmern das Land, die Unternehmen
verkauften es im Eiltempo und steckten den Erlös ein
–womit er dem Geldkreislauf entzogen war. So hatten
Auf dieser Karikatur von Joseph Keppler mit dem
Titel₄Die modernen Eisenbahnkolosse“ₖ erschienen
a洠19. Dezembe爠168ᰠin der Zeitschrift
Puck
– sind
die Magnaten William Henry Vanderbilt (Sohn von
Cornelius V.) in der Mitte, Cyrus West Field (links)
und Jay Gould (rechts) zu sehen.
0�

die Eisenbahnrmen dann eine Entschuldigung dafﱲ,
die versprochenen Strecken gar nicht erst zu bauen.
Und schuld daran war wie immer einzig und allein der
geheimnisvolle Konjunkturzyklus.
Zwischen 2�ᐠun搠72�ἠtat sich Daniel Drew, der
bereits die Aktienkurse der Erie Railroad Company ma
nipuliert hatte, mit Jay Gould und James Fisk zusammen.
Die drei gaben zweifelhafteⰠüberzeichnete Aktien an der
Firma aus, die Cornelius Vanderbilt erwerben wollte. Je
mehr Aktien Vanderbilt kaufte, desto mehr Aktien gaben
die Verschwörer im sogenannten „Erie-Krieg“ aus. Gould
und Fisk hintergingen nun auch noch Drew, zettelten den
Schwarzen Freitag des Jahre猠72�ᴠmit seiner Goldpanik
an der Wall Street an und organisierten 2�ᬠeine weitere
Manipulation der Erie-Railroad-Aktienkurse. In den
folgenden Jahrzehnten standen Eisenbahnmagnaten und
von Konzernen organisierte Diebstähle immer wieder
im Mittelpunkt von Börsenpanik und Wirtschaftskrisen.
Ein paar Jahrzehnte sper: Im Jahr 718ᴠsahen In
vestmentbanker die Möglichkeit, eine Vielzahl dubioser
Firmen mit kredit3nanzierten Wertpapierkäufen zu
überzeichnen. Je mehr der betreffenden Aktien mittels
Fremd3nanzierung von zahlreichen Anlegern erworben
wurden, desto mehr Geld wurde dem Kreislauf ent
nommen. Der betrügerische Aspekt dabei war, dass die
meisten der so hoch bewerteten Firmen von Anfang an
keine Erfolgschance hatten. Das wussten die Bankiers
und verkauften daher mehr als die genehmigte Anzahl
an Aktien. Die Gewinne aus den in betrügerischer Ab
sicht ausgegebenen Papieren wanderten natürlich in
ihre eigenen Taschen. Die Aktien wurden erfasst, aber
nie zerti3ziert. Als dann die Große Depression kam,
machte man wieder einmal den Konjunkturzyklus für
das Debakel verantwortlich. Da die erfolglosen Firmen
nicht mehr existierten, war die Frage, wie viele Aktien
man für sie ausgegeben hatte, so nebensächlich, dass
man ihr nicht weiter nachging.
Zu Beginn de猠87. Jahrhunderts wurde diese groß
angelegte Betrugsaktion in den USA wiederholt – diesmal
mit Kleinaktien, die von „Hightech“-Unternehmen ohne
Businessplan, ohne Geschichte und ohne Produkte
ausgegeben wurden. Vielfach hatten diese Firmen nicht
mehr als eine Hochglanzbroschüre und al猠„Zentrale“
einen Kellerraum oder eine Garage zu bieten. Für diese
Kleinaktien gab es zwar keine Kredit3nanzierung, doch
viele Anleger verloren trotzdem ihr Ver淶gen, indem sie
in großteils imaginäre Unternehmen investierten. Die
US-Zentralbank Federal Reserve inszenierte nach dem
Platzen der Dotcom-Blase jedoch keine wirtschaftliche
Depression. Stattdessen mussten die meisten der nur auf
dem Papier existierenden Firmen schließen, und viele
ihrer Betreiber wanderten ins Gefängnis.
Hintergründe der Finanzkrise von 2008
ie Große Depression der Gegenwart wurde von
der Federal Reserve, dem US-Finanzministerium,
dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der
Investmentbank Goldman Sachs in die Wege geleitet.
Da die₄Fed“, das Finanzministerium und der IWF in
Wahrheit auch von Goldman Sachs gesteuert werden,
kann man sie ebenso gut als eine einzige Institution
betrachten. Für mich steht Goldman Sachs im Zentrum
dieser Verschwörung, weil die Führungskräfte der Bank
schon früher die Aktivitäten des US-Finanzministeriums
bestimmt haben und dies auch heute noch tun. Indem
das Ministerium Staatsanleihen oder Schatzanweisungen
ausgibt (oder auch nicht), erweitert oder beschränkt
es die Handlungs淶glichkeiten der Federal Reserve.
Zwischen Finanzministerium und IWF existiert eine
ähnlich gelagerte Beziehung.
Lesen Sie dazu den englischen Artike氠„The Great
American Bubble Machine錠[Die große amerikanische
Finanzblasen-Maschine] unter http://tinyurl.com/8�l
欕o�, in dem Matt Taibbi nachweist, dass Goldman Sachs
in jede Finanz- und Spekulationsblase seit der Großen
Depression verwickelt war.
Die Krise des Jahre猠844ἠwurde durch einen Run auf
Geldmarktfonds herbeigeführt, der aus einer anhaltenden
Abwertung des US-Dollars gegenüber Fremdwährungen
resultierte. Der Dollar war im Verhältnis zum Euro auf
7,5ᬠUS-Dollar zu  Euro gefallen. Den Geschäftsbanken
standen nicht ausreichend Mittel zur Verfügung, um
diese massive und anhaltende Schwächung der Währung
zu decken, also waren sie gezwungen, Ver淶genswerte
–i
n erster Linie Derivate – zu veräußern, um wieder
liquid zu sein. Es stellte sich jedoch bald heraus, dass
es keinen Markt für diese Papiere gab, weil kein Mensch
wusste, was sie eigentlich wert waren.
Derivate sind äußerst illiquid. Das wurde klar, als
die Geldmarktfonds, die in diese Wertpapiere investiert
hatten, a洠75. Septembe爠844ἠerleben mussten, dass
ihre Einleger innerhalb von nur zwei Stunde渠554
Je mehr der betre0enden Aktien mittels
Fremd4nanzierung von zahlreichen Anlegern erworben
wurden, desto mehr Geld wurde
dem Kreislauf entnommen.
48

Milliarden Dollar abhoben. Die Banken konnten diese
Summe nicht aufbringen, weil sie ihre illiquiden Derivate
nicht an den Mann brachten, also musste die Federal
Reserve sie mi琠�5ᬠMilliarden Dollar an Steuergeldern
retten. Die Fe搠9utete das Bankensystem mit Geld, indem
sie die dubiosen, illiquiden Wertpapiere aufkaufte und
über den Einlagensicherungsfonds Federal Deposit
Insurance Corporation die Garantie für die Geldmarkt
konten übernahm. Durchgeführt wurde die Aktion von
US-Finanzminister Hank Paulson, dem ehemaligen CEO
von Goldman Sachs.
Meiner Ansicht nach wurde die Finanzkrise des Jahres
8442 herbeigeführt, um den Derivatemarkt zu ruinieren,
der viel zu gro�und instabil geworden war. Allerdings
verkaufte Paulson die Geschichte mit der Bankenrettung
etwas zu gut – und der US-Kongress beschloss, die Sache
einfach auszusitzen.
Derivate kontra Optionen
er Derivatemarkt entstand aus dem Markt für Kom
munalanleihen. Man erkannte relativ bald, dass alle
Anleihen aus zwei Komponenten bestehen. Die erste ist
der Nominalwert – jener Betrag, der am Ende der Laufzeit
für die Anleihe ausbezahlt wird. Die zweite Komponente
ist der durch die Anleihe erzeugte Erlös, der wiederum
vom Zinssatz abhängt, zu dem die Anleihe ausgegeben
wurde. Vor vielen Jahren wurde dieser Erlös durch die
Kupons symbolisiert, die der Besitzer einer Anleihe von
dieser abtrennte und zur Einlösung vorlegte.
Börsenmakler erkannten bald, dass sie Kommunalan
leihen erwerben und beide Komponenten auf getrennten
Märkten anbieten konnten. Manche Leute wollten nur
den Erlös und kauften daher STRIPS (Separate Trading
of Registered Interest and Principal of Securities; Null
kuponanleihen), also die Zinserträge aus den Anleihen.
Andere wollten zu einem festgelegten Zeitpunkt eine
bestimmte Summe ausbezahlt bekommen und kauften
TIGRs (Treasury Investment Growth Receipts) – den Be
trag, der am Ende der Laufzeit einer Anleihe ausbezahlt
wird. Um den Bedürfnissen der unterschiedlichen Inter
essenten nachzukommen, wurden mehrere Kommunal
anleihen mit verschiedenen Zinssätzen und Nennwerten
ge拼ndelt; ihre kombinierten Zinserträge und nominalen
Kapitalbeträge wurden dann an die unterschiedlichen
Interessenten verkauft. Dies waren die ersten Derivate.
Titel und Eigentum wurden dabe椠übertragen.
Die Meinung, dass Derivate eine natürliche Folge des
Optionsmarkts sind, ist weitverbreitet, aber falsch; sie
spiegelt nur die Absicht wider, die tatsächliche Situation
zu verschleiern.
Optionen sind Verträge, mit denen man sich verp9ich
tet, eine bestimmte Ware oder ein Finanzinstrument
(üblicherweise Aktien) an oder vor einem festgelegten
Zeitpunkt zu eine洠3xen Preis zu kaufen oder zu ver
kaufen. Der Vertrag legt die gesetzlichen Ansprﱣhe der
Vertragspartner fest. Ob er tatsächlich erfüllt wird oder
nicht, hängt vom Marktwert der Ware oder der Aktien vor
Vertragsende ab. Die Verträge sind jedoc栠übertragbar
und können vor Vertragsende jederzeit verkauft werden.
Der Wert des Vertrags zum Verkaufszeitpunkt wird vom
Marktwert der zugrunde liegenden Ware oder Wertpa
piere bestimmt.
Der Unterschied zwischen einem Derivat und einer
Option besteht darin, dass eine Option nicht durch
irgendwelche Besicherungen geschützt ist, eine kurze
Lebensdauer hat (weil die Option in naher Zukunft
abläuft, meist”ᬠTage oder weniger) und normalerweise
in der Erwartung aufgenommen wird, dass sie nie
ausgeübt wird. Titel oder Eigentum der Ware oder der
Aktien wurden erst⃼bertragen, wenn der Besitzer der
Option diese ausübte.
Ein Derivat ist durch Besicherung geschützt, hat eine
jahrelange, h3g sogar jahrzehntelange Lebensdauer
und wird in der Erwartung erworben, dass die Geldmittel
einmal ausbezahlt werden. Titel und Eigentum eines
handelsfähigen Wertpapiers werden mit Erwerb des
Derivats⃼bertragen.
Im Fall von hypothekenbesicherten Derivaten dienen
die Hypotheken auf den jeweiligen Liegenschaften als
Sicherheiten, während das Derivat der von diesen Hy
potheken erzeugte Ertragsstrom ist. Genau das erwirbt
der Kfer eines Derivats: die künftigen Erlöse aus den
Zinszahlungen für die Hypotheken.
Zu beachten ist hier, dass Goldman Sachs (oder eine
andere Bank) den Titel auf die hypothekarisch belastete
Liegenschaft behält und nur die Zinszahlungen für
die Kredite verkauft. Diese Zinszahlungen werden zu
Tranchen gebündelt, bei denen die Kredit攠ähnliche
Eigenschaften haben. Dann werden die durch diesen
Vorgang erzeugte渠„Frankenstein-Anleihen“ auf Grund
lage ihrer Kreditwürdigkeit auf dem Markt angeboten.
Tranchen mit geringer Rückzahlungswahrscheinlichkeit
verkauft man mit starken Preisnachlässen, die für hohe
Renditen sorgen. Es sind genau diese Tranchen, die an
viele verschiedene Abnehme爠überverkauft werden
können, weil absolute Sicherheit besteht, dass die Fran
kenstein-Anleihen-Derivate nie eine Rückzahlung erleben
Die Meinung, dass Derivate eine natﱲliche
Folge des Optionsmarkts sind, ist weitverbreitet,
aber falsch.

werden. Da ein solches Frankenstein-Anleihen-Derivat
keine Hauptkomponente hat, sondern sich nur um den
künftigen Ertragsstrom dreht, gibt es nach einem Kre
ditausfall nichts zu diskutieren. Die zugrunde liegenden
Hypotheken erbringen keine Zinsen mehr, daher kann
die Frankenstein-Anleihe nicht bedient werden 阠und
es gibt auch keine Sicherheit, da nur die künftigen
Zinszahlungen⃼bertragen wurden.
Besonders interessant daran ist, dass nur die Leute,
die das Derivat erzeugt haben, zur Feststellung imstande
sind, ob die Anleihen weiterhin bedient werden können
oder nicht. Für den Kfer gibt es anscheinend keine
Möglichkeit, das zu ermitteln.
Der gro� Schwindel auf dem Derivatemarkt
as von der CIA herausgegeben攠„World Factbook錠für
die Jahr攠847ᘠun搠847 legt das Bruttoweltprodukt
(BWP) mi琠�0,6ḠBillionen US-Dollar fest. Schzungen
der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich zufolge
ist der weltweite Nominalwert für Derivateverträge auf
erstaunlich攠�7ᬠBillionen Dollar explodiert – das sind
ausgeschrieben―74.ᬛ4.ᬛ4.ᬛ4.ᬛ4 Dollar. Andere
schzen die Gesamtmenge auf mehr als eine Billiarde
Dollar. Die „Wetten“ auf die Weltwirtschaft sind demnach
etwa zehn Mal so hoch wie der Wert aller Waren und
Dienstleistungen, die innerhalb eines Jahres auf der
ganzen Welt produziert werden. Man schzt, dass der
globale Gesamtwert aller Böden, Güter und Waren drei
mal so hoch ist wie das BWP, als漠88ᘠBillionen Dollar.
In der Buchhaltung müssen Ver淶genswerte (Aktiva)
immer gleich hoch sein wie Schulden (Passiva). Ist dies
nicht der Fall, dann deutet das Missverhältnis auf Dieb
stahl oder Betrug hin.
Oft wird argumentiert, dass der Nominalwert dieser
Wetten sich ohnehin aufheben würde. Da es aber bei
allen Wetten entweder Gewinner oder Verlierer gibt,
würden bei ihrer sofortigen Einlösung die Gewinner
kassieren und die Verlierer bezahlen – und zwar das
Ein- bis Eineinhalbfache des aktuellen Marktwerts
unseres gesamten Planeten. Schon daran ist ersichtlich,
dass diese Wetten nie ausbezahlt werden können.
Ebenso offensichtlich ist, dass viele Derivate entweder
durch keinerlei Besicherungen oder durch dieselbe
mehrfach verwendete Besicherung geschützt sind. Stellen
Sie sich ein System vor, in dem ein mi琠744.44ᬠDollar
bewertetes Haus mit„44 Hypotheken zu je„44.444 Dollar
beliehen wird, dann wissen Sie ungefähr, wie solche
gegenbesicherten Finanzinstrumente funktionieren.
Genau dieses System, das auf dem Aktienmarkt und in
der Verbraucher3nanzierung eingesetzt wurde, führte
zum Crash vo渠718ᴠund der Großen Depression der
ḝ64er Jahre.
Die Große Depression de猠87. Jahrhunderts wird durch
die Rettung großer Finanzinstitute herbeigeführt, wie sie
844ἠpassierte und künftig vielleicht weiterhin passieren
wird. Diese Bankenrettungen nahmen so viel Geld aus
dem Umlauf, dass heute zu wenig davon vorhanden
ist, um eine ausreichende Geschäftstigkeit für eine
Vollbeschäftigung und den Absatz der angesammelten
Warenbestände zu er淶glichen. Und diese Situation wird
sich noch verschlimmern, weil di攠4,ḠProzent immer
mehr Geld aufsaugen.
Ob dabei im Endeffekt ein langsames Abwürgen der
Wirtschaft, das zu einer quasi-feudalen Subsistenzwirt
schaft führen wird, oder aber ein echter Finanzkollaps
herauskommen wird – der wahre Zweck diese爠„Kon
junktur9aute錠besteht darin, den großen Schwindel am
Derivatemarkt zu vertuschen.
Anmerkung der Redaktion
Dieser Artikel erschien erstmals am‘7. April‘47�
auf der Website DissidentVoice.org (http://tinyurl.com/
ltszm5k) und wurde für die vorliegende Fassung erweitert
und redaktionell bearbeitet.
Paul Majchrowicz
diente vo渠78ᬛ⁢i猠784ᤠin der Armee der Vereinigten Staaten. Er macht攠786ᴠseinen Philoso
phie-Bachelor an der State University of New York at Buffalo und arbeitete dann bis zu seiner Pensionierung im Jahr
0ᰠin der Versicherungsbranche. Er lebt in Kalifornien und kan渠über folgende Email-Adresse erreicht werden:
[email protected]
Über den Autor

Bildquelle: Reimund Bertrams, pixabay.com
Archaische Erinnerungen
an die Plejaden
Alistair Coombs
Sind di攠ähnlich gearteten Mythe渠über die Plejaden als sieben weibliche Wesen in Sibirien,
Australien und Amerika ein Relikt früher Migrationsbewegungen der Menschheit?
Eine Tür in einer Wand
anche Kleinigkeiten aus der aktuellen Erforschung
des menschlichen Genoms nehmen allmählich
esoterische Züge an: Gemeint sind uralte, aus fossilem
Material entnommene frühzeitliche DNS-Stränge, die
uns unbekannte Bevkerungsgruppen oder₄Geister
stämme錠frühzeitlicher menschlicher Spezies offenbart
haben. Diese Gruppen sind schon seit langer Zeit vom
Angesicht der Erde verschwunden und leben doch in
uns allen, ihren modernen Nachfahren, weiter. Vor
allem die Entdeckung der sogenannten₄Denisova-DNS“
bei uramerikanischen, melanesischen und indigenen
australischen Bevkerungsgruppen
liefert uns eine
Informationsquelle, die einiges zum „Navigationssystem“
genetischer Migration und vielleicht auch zum Ver
ständnis der Verbreitung einer kulturellen Erinnerung
beiträgt.
Die Gegend um die Denisova-Höhle im sibirischen
Altai-Gebirge ist eine Schatzkiste höchst erstaunlicher
paläoanthropologischer Funde – darunter auch einer
neuen menschlichen Spezies. Die Denisova-Höhle, die bei
den Einheimischen „䋤renfels“ heißt, ist ein natürlicher
Schutzraum im Fels und wurde nach einem christlichen
Mystiker namens Dionissi bzw. Denis benannt, der hier
Zu9ucht gesucht hatte.
Zwische渠844ἠun搠847ᐠwurden in der Höhle ein
Armring aus Kristallen und eine knöcherne Nähnadel
gefunden, die beide mit der Radiokarbonmethode auf
ein Alter zwischen“4.444 und‚4.444 Jahren datiert
wurden.
Doch im Jah爠844ἠwurde der Fingerknochen
eines Mädchens, das vor ungefäh爠07.44ᬠJahren hier
gelebt hatte, ausgegraben. Der Fingerknochen gehte
zu einer unbekannten menschlichen Spezies, die man
„X-Woman“ taufteₖ jetzt ist sie unter dem Sammelnamen
„Denisova-Mensch“ bekannt. Wer waren diese₄Deniso
va-Menschen“ aus dem Altai?
Die Urknall-Theorie der Evolutionsanthropologi攠–
auch unter der Bezeichnun朠„Out-of-Africa“-Theorie
bekann琠–, besagt, dass die ersten Menschen den Ur
sprungskontinent in zwei größeren Wellen verließen. Die
erste Gruppe hat Verwandte im
Homo erectus
, der sich
vor zwei bis drei Millionen Jahren in Afrika entwickelte
und seine Heimat vor etw愠7,ᨠMillionen Jahren verließ.
Diese frühen Eroberer machten sich auf, Europa und
Teile von Asien zu kolonisieren, und hinterließen Spuren,
die bis vor etw愠64.44ᬠbi猠ᰛ.44ᬠJahren überlebten.
Die zweite Wanderungswelle bestand vermutlich aus
einer speren, anatomisch weiter entwickelten Früh
menschengruppe, die beweglicher war und ein größeres
Gehirn besaß. Diese neue Art, die in Afrika während
einer Eiszeit entstanden war, breitete sich in Europa
aus, parallel zu ihrem Vorfahren, dem
Homo erectus
Die Hominini, die nach Europa und Eurasien gewandert
waren, entwickelten sich zu Neandertalern, während
aus den Auswanderern nach Asien Denisova-Menschen
wurden.
Homo sapiens
, der anatomisch moderne Mensch,
soll vor etw愠844.44ᬠJahren aufgetaucht sein, nach
dem er sich vor schzungsweis攠244.44ᬠJahren von
Denisova-Gruppen und vor etw愠654.44ᬠJahren vom
Neandertaler abgespalten hatte.
Von X-Womans Fingerknochen, aber auch von einem
einzelnen Zahn, der in derselben Höhle entdeckt wor
den war, wurde mitochondriale DNS gewonnen, die

Der Armreif ist aus einem dunkelgrünen „Chlorito
lit“-Material gefertigt, der im Tageslicht ein blasseres und
transparenteres Grün aufweist. Das Material stammt von
einer etwa‘44 Kilometer von der Höhle entfernten Stelle.
Der Armreif zeigt bereits Techniken des Bohrens, Schlei
fens und Polierens, die man im herkömmlichen Modell
erst in speren Zeiten wie dem Neolithikum ansiedelt.
Seine Funktion ist aber noch spannender: Angesichts
seiner Größe, seines Gewichts und den heute fehlenden
„Anhängseln“ ist er aller Wahrscheinlichkeit nach zu
besonderen zeremoniellen Anlässen getragen worden,
nicht etwa zur Jagd. So kann man den Herstellern des
Reifs einen gewissen Grad an symbolhaft vermitteltem
Denken und Verhalten zusprechen.
Die Nadel, die die₄Geschichte des Menschen zusam
menhält“, weist auf die Herstellung von Kleidung hin und
ist ungefähr 5.44ᬠbis 74.44ᬠJahr攠älter als der Armreif.
Wurde mit ihr die Kleidung genäht, die die Vorfahren der
heutigen Australier, Melanesier und Nordamerikaner auf
ihren Reisen zu unentdeckten Ländern trugen?
Wanderungen der Denisova-Menschen
ie Stämme, die einst die Denisova-Hle bewohn
ten, breiteten sich nach Osten ins subarktische
Nordamerika aus, vermutlic栠über die Beringstraße,
sowie sü擶stlich nach Melanesien und nach Australien
über den Sunda-Schelf. Heutzutage kann man beide
Routen als₄verlorene Kontinente“ bezeichnen, da beide
Landmassen jetzt unter dem Meeresspiegel liegen. Der
frühe Zeitrahmen der Wanderung dieser Menschengrup
pen über diese Landmassen wird heftig diskutiert und
anhand der vergangenen geologischen Gegebenheiten
und archäologischen Beweise berechnet. In beiden Fällen
sind neue Funde aufgetaucht, die darauf schließen lassen,
dass diese Landgebiete weit früher besiedelt wurden als
bislang angenommen.
Bisher ging man davon
aus, dass die Besiedelung
Nordamerikas vor nur etwa
76.44ᬠJahren stattgefunden
hat, als Sibirien und Alaska
durch eine Beringia genann
te Landbrücke miteinander
verbunden waren. Sie befand
sich damal猠über Wasser, da
das Meerwasser durch Glet
scher während des letzten
großen Eiszeitmaximums
vo爠85.44ᬠbi猠76.44ᬠJah
ren gebunden war und die
Landbrücke damit zu Fuß
überquert werden konnte.
Beringia war auch vo爠54.44ᬠ
bis etw愠62.44ᬠJahren be
gehbar, doch betrachtet man
sich genetisch von den Neandertalern wie auch vom
modernen Menschen unterscheidet. Das legt nahe, dass
die Denisova-Menschen, zu denen X-Woman ge棶rte,
eine Schwestergruppe der Neandertaler waren, die sich
aber vor etw愠ᰛ4.44ᬠJahren zu einer eigenen Spezies
abspaltete. Eindeutige Unterscheidungen zwischen
Neandertalern und Denisova-Menschen sind zurzeit noch
sehr schwierig, weil es nur spärliche fossile Nachweise
gibt und es mehr Unklarhei琠über Mischexemplare oder
Abweichungen innerhalb der Gruppe statt zwischen
ihnen gibt, wie beispielsweise bei der nicht eindeutigen
Beziehung zwischen
Homo heidelbergensis
und
Homo
erectus
einerseits und
Homo heidelbergensis
und
Homo
neanderthalensis
andererseits. Vereinfacht ausgedrückt
ist der Denisova-Mensch di攠„asiatische錠Entsprechung
zum₄europäischen“ Neandertaler.
Auf der Genomebene haben die Denisova-Menschen
das Rsel des menschlichen Verhaltens und seiner
Evolution im Vergleich zu dem, was noch vor einigen
Jahrzehnten vom gängigen Modell vorgegeben war,
vergrößert. Die Genanalyse zeigt nämlich, dass sich
Denisova-Mensch, Neandertaler und andere frühmensch
liche Bevölkerungsgruppen oft vermischten. Auch wenn
ein paar Prozent DNS-Überbleibsel lediglich nach einer
oder zwei zufälligen sexuellen Begegnungen aussehen,
weisen diese doch auf eine generationenübergreifende
Vermischun朠über Jahrhunderte hinweg hin, denn es
gibt Hinweise darauf, dass diese Höhle im Altai in einem
Zeitraum von etw愠828.44ᬠJahren zu verschiedenen
Zeiten von Neandertalern, Denisova- sowie von modernen
Menschen bewohnt wurde.
Der beschädigte und unvollständige Armring und die
Nähnadel, die man in der Denisova-Hle ausgegraben
hat, mögen vielleicht kein eindrucksvolles Zeugnis able
gen für eine verschollene Spezies, aber das Alter dieser
Objekte⃼berragt alles, was man bis dahin für Menschen
in jener Zeit für machbar gehalten hatte.
Karte, die die Verbreitung und Entwicklung der Denisova-Menschen zeigt. (Bildquelle:
John D. Croft, engl. Wikipedia)

diesen Zeitraum als zu früh für menschliche Wande
rungen, obwohl sich in Amerika die Hinweise darauf
mehren, dass die Kolonisierung zu einem früheren
Zeitpunkt stattfand.
Egal, für welchen Zeitraum man sich nun entscheidet,
ein jüngere Fund in den Blue3sh-Höhlen in Yukon, Ka
nada, beweist, dass Menschen in Nordamerika bereits
eindrucksvoll攠74.44ᬠJahre vor dem bisher akzeptierten
Zeitraum jagten.
Das hier wesentliche Beweisstück
stammt vom Kiefer eines inzwischen ausgestorbenen
Yukon-Pferdes. Klar umrissene Schnittspuren im Kno
chen stammen vom Schlachten des Pferdes mit rasier
messerscharfen Steinsplittern, die man
Mikrolithe
nennt.
Die Schlachtung selbst ist nicht weiter bemerkenswert,
aber sie weist auf eine Besiedelung Nordamerikas durch
Menschen hin, die weiter zurückliegt als die Besiedelung
durch die Clovis-Menschen vo爠᠜.44ᬠJahren.
Wanderungen über das Meer werden in diesem Ge
samtbild aufgrund der Annahme abgestritten, dass
Menschen in jenem Zeitraum kein Wissen⃼ber Wasser
fahrzeuge besaßen und deshalb nicht in der Lage waren,
große Strecken⃼ber Wasser zurﱣkzulegen.
Die Passage der Menschengruppen, die nach Südosten
und schließlich nach Australien zogen, verlief über die
gebirgigen Steppen von Sundaland, dem verlorenen
Kontinent in Südostasien, der die malaysische Halbinsel,
Borneo, Java und Sumatra miteinander verband und
an Australasien grenzte, bevor die letzte Eiszeit zu
Ende ging und steigende Meeresspiegel den Kontinent
verschluckten. Allerdings wird, wie im Fall von Nordame
rika, die Datierung der ursprünglichen Besiedelung auf
dieser Route intensiven⃜berprüfungen unterzogen, seit
es Hinweise gibt, dass die Besiedelung des Landesinneren
von Australien inzwischen auf vo爠01.44ᬠJahren zurück
datiert werden kann, was 74.44ᬠJahre früher ist als in
den alten Modellen.
Nach heutiger Auffassung über die
Entwicklung des modernen Menschen sind diese weiteren
74.44ᬠJahre nur ein Wimpernschlag der Zeit, für die
Theorie über die Besiedelung dieser Kontinente aber sind
sie sehr bedeutsam.
Neben den beträchtlichen
Resten von Denisova-DNS,
die man bei den modernen
Nachfahren dieser wandern
den Bevkerungsgruppen
entdeckt hat, gibt es aber
noch eine weitere Möglich
keit, transgeogr愗sche Wan
derungen aufzus烼ren: Sie
ist astronomischer Art und
überlagert in bemerkenswer
ter Weise die Wanderrouten
der Denisova-Menschen von
Sibirien nach Nordamerika,
nach Melanesien und nach
Australien.
Die Sternenfrauen der Steppe
onnten diese frühzeitlichen Bevkerungsgruppen
eine kulturelle Erinnerung an die Sternenkunde
ihrer sibirischen Heimat nach Nordamerika, Südostasien
und noch weiter hinaus mitgebracht haben? Die Verbrei
tung eines Mytho猠über den plejadischen Sternhaufen
in den besagten Gebieten lässt genau das vermuten. Es
ist sicher kein Zufall, dass diese Sterne bei den Urein
wohnern Sibiriens, Nordamerikas und Australiens als
die Sieben Schwestern bekannt sind, während sie in
anderswo ansässigen Kulturen zu anderen Zeiten völlig
abweichend personi3ziert wurden. Diese Übereinstim
mung hatte man schon eine Weile bemerkt, noch bevor
man aufgrund neuerer Erkenntnisse die Besiedelung der
Kontinente chronologisc栠überarbeitete und Geschöpfe
wie der Denisova-Mensch die Bühne der Geschichte
betreten hatten. Eine Erklärung für die geschlechtsspe
zi3sche Personi3zierung dieser Sternengruppe als Sieben
Schwestern, die von einem oder mehreren männlichen
Jägern verfolgt werden, ist, dass es schon vor der Be
siedelung von Nordamerika und Australien ein System
vermittelbaren Wissen猠über das All gegeben hat.
712Ḡsagte der russische Paläohistoriker Boris A.
Frolo眠über diese in verschiedenen Teilen der Welt
vorgefundene Plejaden-Analogie:
„[Die] Beobachtungen der Plejaden durch die ame
rikanischen Indianer, die sie die Sieben Schwes
tern nannten, werfen eine interessante Frage auf,
denn genau dieselbe Bezeichnung wurde von den
Ureinwohnern Australiens wie auch Sibiriens für
die Plejaden verwendet, und ein ähnliches Bild der
Plejaden‟ndet sich in der altgriechischen Mytholo
gie. Da es sich hier praktisch unmöglich um einen
Zufall handeln kann, bleibt im Grunde nur eine
andere Möglichkeit: Die Plejaden wurden bereits
beobachtet und als Sieben Schwestern bezeich
net, bevor Amerika und Australien besiedelt wur
den. Anders ausgedrückt:
Diese Beobachtungen und
Vorstellungen gehen auf
analphabetische paläo
lithische Jäger zurück
und wurden von diesen
weitergegeben.“
Wie erwähnt, lässt die
Tatsache, dass diese Sterne
sowohl von den sibirischen
wie auch von den austra
lischen und nordameri
kanischen Ureinwohnern
s Sieben Schwestern
bezeichnet werden, darauf
schließen, dass es sich dabei
um mehr als reinen Zufall
Der plejadische Sternhaufen

handelt. Vielmehr legt es nahe, dass Nordamerika und
Australien schon früher besiedelt wurden und dieser
Mythos in der jungpaläolithischen Bevkerung Sibiriens
entstand, noch bevor sich dies攠über die neuen Länder
ausbreitete.
Frolows Ansichten⃼ber die den verschiedenen ein
heimischen Bevölkerungsgruppen gemeinsame Inter
pretation eines Sternhaufens, den er vor über 6ᨠJahren
verfasst hat, könnten wegen der damals vorherrschenden
Annahme außer Acht gelassen worden sein, dass primiti
ve Steinzeitmenschen unfähig waren, komplexe Vorstel
lungen über sich selbst oder die Umwelt zu entwickeln
und weiterzugeben. Doch im Licht der neuesten Funde
erweist sich seine Theorie als äußerst valide.
Das bekannteste Bild der Plejaden – die of3ziell ganz
nüchtern als M0ᨠbezeichnet werden –, das den meisten
Menschen der nördlichen Hemisphäre vertraut ist, ist
das der sieben Töchter des Atlas, die vom himmlischen
Jäger Orion über das Firmament gejagt werden. Im
griechischen Sternenmythos trifft der Jäger Orion in
einem Wald sechs Nymphen und ihre Mutter, und von
Leidenschaf琠übermannt verfolgt er sie. Zeus hat Mitleid
mit den sieben Frauen und verwandelt Jäger und Opfer
in Sternbilder. Ganz wichtig dabei ist jedoch, wie gesagt,
dass nicht alle Vker in den verschiedenen Zeiten diesen
Sternhaufen als Sieben Schwestern oder überhaupt als
Frauen sahen. Stattdessen betrachteten sie sie als Gruppe
von männlichen Jägern, Hunden, als Sieb, Spinnennetz,
Nattern, eine Henne mit Küken, Edelsteine, als Getreides
peicher, den Schwanz einer Klapperschlange und vieles
mehr. Frolows Anomalie ist daher bemerkenswert, erst
recht im Licht der genetisch erfassten Migrationsspuren.
Die Rekonstruktion einer „originalen錠sibirischen
Erzählung von den Sieben Schwestern gestaltet sich
aus verschiedenen Gründen als äußerst problematisch
–allein schon aufgrund des enorm großen Zeitfensters
vo渠54.44ᬠJahren und der periodischen Wanderung von
Bevölkerungsgruppen durch das eurasische Steppenland
in diesem Zeitraum. Trotz allede洠3ndet sich dieser
Sternhaufen immer
wieder im Zentrum
einer astronomischen
kosmischen Jagd, an
der Orion und Ursa
Major, der Große 䋤r,
als gemeinsame Stern
bilder beteiligt sind,
wobei die Grundstruk
turen eines derartigen
Mythos noch heute in
Sibirien, Nordamerika
und Australien vorge
funden werden.
Auch wenn die Ple
jaden in den Gebieten
Westsibiriens unter
schiedlich dargestellt
werden, zeigen sie sich als Sieben Schwestern im Gebiet
des Amu爠östlich vom Baikalsee
und noch bedeutsamer
beim paläoasiatischen Volk der Tschuktschen, die im
äußersten Nordosten der Bering-Region am arktischen
Ozean, der früheren Landbrﱣke nach Nordamerika, am
Meer leben. Bei den Tschuktschen ist Orion ein Jäger mit
einem Buckel, da seine eifersüchtige Frau (das Sternbild
Löwe) ihn schlug, weil er ein Auge auf die plejadischen
Frauen geworfen hatte.
Obwohl dieses besondere Detail
der häuslichen Gewalt in der tschuktschischen Version
aus der Arktisregion keine bekannten Parallelen zu den
Geschichten in Nordamerika oder Australien aufweist,
sind Orion als Jäger und die Plejaden als Frauen erkenn
bar, was einen innerasiatischen Ursprung dieser himm
lischen mythischen Erzählungen stützt. Die kosmische
Jagd fand in diesem Fall nicht am Himmel statt, sondern
spielt in der Ödnis der eiszeitlichen Erde, auf der unsere
furchtlosen Vorfahren unbekannte Welten entdeckten.
Gewänder mit wei�n Federn
ei der Verkartung der Verteilung von Mond- und
Seemythen⃼ber Südostasien und Melanesien el dem
britischen Genetiker und Autor Stephen Oppenheimer
eine bemerkenswert攠Ähnlichkeit auf: Die Plejaden
wurden als sieben in Federn gekleidete Frauen personi3
ziert, die nachts zur Erde herabstiegen, um in einem See
oder einer Lagune zu baden. Dieses asiatisch-pazi3sche
Beispiel beschreibt deutlich ein Stelldichein am Wasser,
bei dem ein Voyeur das Federgewand einer der Ster
nenfrauen während ihres Bades stiehlt⸠Üblicherweise
folgt eine Hochzeit von Mann und Sternenfrau, bevor sie
schließlic栠9ieht und wieder in den Himmel zurückkehrt.
In Borneo erzählt man sich von einem Mann, der sich
eines Nachts verirrt und sieben Frauen beim Baden sieht.
Er fängt eine der Frauen mit einer Schlinge und bringt
sie nach Hause, als Ehefrau für seinen Sohn. Die Ehe geht
so lange gut, bis der Sohn sie in einem Wutanfall mit sei
ner Jacke schlägt und
eine zweite Jacke vom
Himmel fällt. Seine
Ehefrau verschwindet,
hinterlässt ihm aber
ihr Kind, das der Ahne
des Stammes wird.
Eine andere Erzäh
lung aus Südostbor
neo weiß von sieben
Engelwesen, die man
als Santang-Göttin
nen kennt. Sie werden
vom Himmelsgott auf
goldenen Besenstielen
herabgeschickt, um die
Menschen zu lehren.
„Die Plejaden“, gemalt von Elihu Vedder (165�–1025) im Jah爠1664,
heute in der Sammlung des Metropolitan Museum of Art, New York.

An der Nordküste von Neuguinea gibt es die Geschichte
von einem Mann namens Nimuk, der sieben Frauen
ausspäht, als sie ihre Federkleider zum Baden ablegen.
In einer Mond-Version der Erzählung aus dieser Region
handelt es sich um Kasuare, die sich in nackte Frauen
verwandeln, wenn sie ihre Federn zum Baden ablegen
Gewänder, die mit ihren Genitalien verbunden sind.
Nimuk stiehlt eines der daunenweichen Gewänder und
entdeckt, dass er mit ihm bei Nacht jagen kann, wenn er
es in ein Bambusrohr steckt. Sein Bruder missbraucht
diese Lichtquelle, und das Mondlicht entkommt aus dem
Bambusrohr zurück in den Himmel, indem es einen
Brotfruchtbaum erklimmt.
In einer anderen Version aus Vanuatu schickt der
Gott Tagaro ge9ügelte Frauen zur Erde. Während sie
schwimmen, versteckt eine Gruppe Männer ihre Flügel.
In dieser Erzählung gelingt nur einer Frau die Flucht
zurück in den Himmel.
Die austronesischen Yabobs aus Madang, Papua-Neu
guinea, führen ihre Töpferfähigkeiten auf die Lehren
Honpains zurﱣk, einer wundersc棶nen Frau von den
Plejaden. Sie kam in einem Kanu zur Erde und lebte
im Geheimen mit einem Yabob-Mann, aber nach einem
Familienstreit kehrte sie zu den Sternen zurück.
Oppenheimer, der behauptet, dass die Pazi3kkulture渠–
beziehungsweise die Kulturen, die die zurückweichenden
Küsten von Sundaland verließen – jene des alten Nahen
Ostens befruchteten, zieht eine verblüffende Parallele
zwischen den melanesischen Erzählungen von den Sieben
Schwestern und der Geschichte von Moses, wie er am
Wasser auf die sieben Töchter des Midian trifft. Einige
der melanesischen Geschichten⃼ber weibliche Lehrer
von den Sternen verbinden die
Mond-Thematik mit den sieben
Tagen der lunaren Woche.
Aus Java stammt die Geschich
te der Mondgöttin Nawang Wulan,
die wiederum eine Parallele zu
den Mythen der alten Griechen
aufweist, in denen Göttinnen un
bekleidet gefangen werden. Man
erzählt von der Mondgöttin, die
in einem Umhang aus Schwanen
federn auf die Erde herabsteigt,
den sie ablegt, als sie auf einem
See landet. Während sie badet,
wird ihr Umhang von einem arg
listigen Mann gestohlen. Ohne
Möglichkeit, wieder in den Him
mel zurückkehren zu können,
heiratet sie ihn und hat mit ihm
eine Tochter. Die hil9ose Göttin
erschafft für die Familie Reis in
einem magischen Topf. Dem Mann
ist es verboten, hineinzublicken,
aber von Neugier übermannt
wirft er einen Blick hinein und
sieht nur ein einziges Reiskorn. Die Frau verliert ihre
Kräfte, gewinnt aber ihren Umhang zurück und bleibt
während der Tagesstunden bei Mann und Tochter,
während sie des Nachts in den Himmel zurückkehrt.
Java und Bali haben eine vergleichbare Geschichte von
sieben himmlischen badenden Frauen, von denen einer
der Umhang von einem Mann gestohlen und in einer
Reiskammer versteckt wird.
Ähnlich klingt die japanische Geschichte von einem
Fischer, der am Ufer ein Gewand aus weißen Federn
3ndet. Nachdem er es aufgehoben hat, erscheint eine
leuchtende weibliche Gestalt aus dem Wasser und bittet
ihn, ihr das Gewand zurückzugeben, damit sie zum Mond
zurﱣkkehren könne.
Eine andere Erzählung aus Borneo, die einen Bezug
zur Menstruation hat, berichtet von einer Jungfrau, die
in der Gestalt einer Mangrove vom Himmel ins Wasser
herabsteigt. Ein vorbeitreibender Baum verwandelt sich
in einen Mann, der die Jungfrau auf einer felsigen Insel
heiratet. Aus dieser Vereinigung gehen sieben Blutströ
me aus der Göttin hervor, die weitere Jungfrauen und
Geistwesen zeugen.
Wenngleich einige melanesische Erzählungen Themen
vermischen, in denen die Sieben eher allgemein vor
kommt, da die Sieben in der pazi3schen Megalithkultur
eine wichtige Zahl ist und in Bezug zur lunaren Woche
sowie dem weiblichen Mysterium der Fruchtbarkeit steht,
ist die Vorstellung der Plejaden als sieben Frauen, die
sich in Vögel verwandeln können, dort weitverbreitet.
Legenden vom Gro�n Bären
er „Mateo Tipi“, ein ursprüng
lich al猠„䋤renwigwam錠oder
„䋤renturm錠bezeichneter und
unter dem Ein9uss sperer christ
licher Siedler i渠„Devil’s Tower錠–
„Teufelsturm“ₖ umbenannte Berg,
ist eine natürliche monolithische
Felsformation und bildet einen Teil
der Black Hills. Er erhebt sic栠62�
Mete爠über die Great Plains von
Wyoming in den USA.
Nicht zufällig war dieser unge
wöhnlich aussehende Felsenturm
Kulisse in Steven Spielbergs Scien
ce-Fiction-Klassiker₄Unheimli
che Begegnung der dritten Art“
aus dem Jahr攠71�ᔠüber einen
Besuch von Außerirdischen, zu
szlich ausgeschmückt mit Ster
nenlicht aus der Konserve, denn
die Ausstrahlung des Felsenturms
ist außerirdisch und fremdartig.
Lange hatte man den Felsen als
spirituellen Ort und eine kosmische
Künstlerische Darstellung des Volksmy
thos der Kiowa, in dem berichtet wird, wie
sich der als „Mateo Tipi錠阠„Bärenwigwam錠阠
bekannte Berg erhoben hat.

axis mundi
der Landschaft angesehen, und es heißt, dass
es hier Eingänge zu unterirdischen Gängen und Höhlen
gibt, die als Traumstten benutzt wurden.
Das vielleicht bekannteste mythische Ereignis am
Mateo Tipi, das diesem Ort wohl seinen Namen gegeben
hat, handelt von sieben Sternenmädchen, die von einem
Rudel Grizzlybären auf den Gipfel des Felsens gejagt
werden. Es geht darum, dass der Nomadenstamm der
Kiowa, bevor er sich nach Süden ins Winterlager auf den
Weg macht, an einem großen Fluss lagert. Eines Tages
verlässt eine Schar Mädchen das Lager und geht in die
Wälder zum Spielen. Dabei werden ein paar große Bären
auf sie aufmerksam. Die Mädchen rennen zurück ins
Lager, die Bären dicht auf den Fersen. Als das Bärenrudel
sie fast erreicht hat, springen die Mädchen auf einen
knapp einen Meter hohen,’achen Felsen und’ehen
den Geist des Felsens um Rettung an. Der Fels beginnt
zu wachsen und wird höher und höher, und die Bären
springen nach den Mädchen und reißen mit ihren Klauen
tiefe Rillen in den Felsen. Der Felsen wächst höher und
höher und hebt die sieben Mädchen in die Plejaden, wo
sie bis heute sind.
Der Ort ist von großer Bedeutung für die sieben Stäm
me der Sioux, weil er eine Begegnung zwischen den
Ahnen und einem kosmischen Wesen versinnbildlicht
–der Weißen Büffelfrau, einer Gesandten des obersten
Wakan Tanka oder Großen Geheimnisses. Sie brachte
nicht nur heilige Geschenke mit, sondern auch Rituale
für Zeremonien zur Vereinigung der Stämme. Nach einer
Sioux-Legende geht ein Krieger zu dem Ort mit einem
Büffelschädel auf dem Kopf, um zum Geist des Ortes zu
beten. Nachdem er zwei Tage lang gebetet hatⰠ3ndet
er sich auf der Spitze des Felsenturmes wieder. Als er
sich noch Gedanken darüber macht, wie er jemals von
diesem hohen Felsengipfel wieder nach unten kommen
soll, schläft er ein un搠3ndet sich danach am Fu�des
Felsens wieder, jedoch am Eingang zur versteckten Höhle
eines riesigen Bären. Wenngleich die Sioux ihren Ur
sprung auf die Sieben Schwestern zurückführen und mo
derne Medizinmänner
von Sternenmenschen
sprechen, die aus die
sem Sternhaufen
zur
Erde kommen, stellen sie
diese Wesen nicht immer
als Frauen dar.
Die Arapaho verehren
sowohl Mateo Tipi als
auch die Plejaden, deren
hellster Stern Alcyone
ist. Allerdings betrach
ten sie den Sternhaufen
als fünf Brüder und zwei
Schwestern.
Eine Legende der Inuit
besagt, dass in früher
Zeit ein großer Bär das
Volk bedrohte und von einem Rudel Hunde in den Himmel
vertrieben wurde. Noch heute verfolgen die Hunde als
Plejaden den Bären über den Himmel.
Es ist klar ersichtlich, dass der Stoff der kosmischen
Jagd sich inhaltlich durch verschiedene Zeiten und Orte
unterscheidet und Jäger und Gejagte bisweilen die Rollen
tauschen, andererseits aber auch ihre ursprüngliche
Identität beibehalten, wie diese Erzählun朠über die
Sint9ut zeigt:
„Nun wurde die Sint5ut verursacht von den männ
lichen Wassern aus dem Himmel, die sich mit den
weiblichen Wassern vermischten, die aus dem Erd
boden strömten. Die Löcher im Himmel, durch die
das Wasser sich von oben ergoss, wurden von Gott
geschaffen, indem er Sterne aus dem Sternbild
der Plejaden entfernte; und um diese Regen5ut zu
stoppen, musste Gott die zwei Löcher wieder mit
zwei Sternen stopfen, die er aus dem Sternbild des
Bären entfernte. Deshalb lft der Bär [Anm. d.
Übers.: eigentlic栠„die Bärin“, d愠„Ursa major錠ei
gentlich mi琠„größere Bärin錠z甠übersetzen ist] bis
heute den Plejaden hinterher; sie will ihre Kinder
zurückhaben, und sie wird sie bis zum Jüngsten
Tag nicht wiederbekommen.“
Wie bei den Sieben Schwestern können wir sicher sein,
dass diese Personi3zierung des Sternbilds Ursa Major als
Bär bzw. Bärin sehr alt ist. In der nördlichen Hemisphäre
nahm man die um den Po氠„herumstreichende錠Bewegung
des Sternbilds als Aktivierung des Firmaments, einen
Aufruhr im Himmel wahr. Als Vermittler aus dem Reich
der Ahnen war dieses Tier ein beeindruckendes Krafttier
auf der Erde, und die Verehrung von Bärenschädeln ist
seit uralten Zeiten bekundet. Erinnern wir uns daran,
dass die Denisova-Höhle bei den Einheimischen als₄䋤
renfels錠und die labyrinthartige Traumhöhle im Innern
des Mateo Tipi als „䋤renwigwam錠oder „䋤renturm錠be
kannt ist. Das Moti瘠3ndet sich außerdem in einer Höhle
in der Schweiz, dem
zwischen 17ᔠun搠7186
ausgegrabenen „Dra
chenloch“, in dem man
einen⁂ärenaltar der Ne
andertaler entdeckt hat.
In einem Behältnis aus
Kalkstein befanden sich
die Schädel von sieben
䋤ren, die eine astro
nomische Ausrichtung
bedeutet habenögen,
denn ihre Schnauzen
wiesen alle zum Höhlen
ausgang hin.
Diese ritu
ellen⃜berreste werden
auf ein Alter von etwa
�5.44ᬠJahren datiert.
De爠„Devil’s Tower錠in Wyoming wurd攠109ᔠzu洠„US National
Monument“ erklärt, einer of3ziell ausgewiesenen Gedenkstätte.

Wenn wir das alles berücksichtigen, welches Alter
wollen wir diesen nordamerikanischen Sternenmythen
der Sieben Schwestern und ihren Jägern zugestehen?
Sind es tatsächlich die Erzählungen unserer längst
verstorbenen Vorfahren? Aufgrund der kürzlich gefun
denen Hinweise, die die früheren Migrationstheorien
revidieren, kann man durchaus davon ausgehen, dass die
Persönlichkeiten der Erzählungen und Überlieferungen,
in die sie eingebettet sind, aus sehr archaischen Quellen
stammen.
Die Sieben Schwestern der Traumzeit
ie verschiedenen Stämme der australischen Abori
gines verwenden in ihren Plejaden-Darstellungen
unterschiedliche Namen und Beschreibungen. Die Details
der Mythen aber, in die sie verpackt sind, bleiben sich
trotzdem gleich, auch wenn die beobachtenden Menschen
unterschiedliche Umgebungen wie etwa Wüsten oder die
Uferregionen von Lagunen bewohnt haben.
Nach dem einheimischen Autor Munya Andrews
aus
der Region Kimberley kennen die im Süden Australiens
beheimateten Adnyamathanha die Sieben Schwestern
als die Magara. Beim Volk der Bundjalung, das im Nor
den von New Youth Wales lebt, heißen die Schwestern
Meamai oder Maimai. In Westaustralien nennt man sie
Gungaguranggara. Den Kulin in Victoria sind sie als
Karagurk bekannt, sieben Frauen, die₄das Feuer am
Ende ihrer Grabstöcke trugen“.
Als die Magara werden die Sieben Schwestern von
den Hundemännern, den Wanjin, vom Sternbild Orion
verfolgt. Es heißt, dass die Wanjin, als die Magara sich
vor ihnen versteckten, Feuer entzündeten, um die Flügel
der Magara zu verbrennen, damit sie leicht eingefangen
werden konnten. Die Verfolgung wurde an den Himmel
verlegt un搠3ndet dort draußen, wo die Plejaden vor dem
Orion die Sicherheit des westlichen Horizonts erreichen,
noch immer statt. In einer vergleichbaren Erzählung
verliebt sich Manbuk (Orion) in eine der sieben Frauen.
In einer Szene, die ein wenig an die melanesischen
Geschichten der Federgewänder erinnert, legt sie ihre
schimmernde Haut – das Erbe ihrer kosmischen Herkunft
–ab, als der Jäger versucht, sie zu fangen.
Verfolger können aber auch von der anderen Seite
des Himmels kommen. Laut einer Legende werden die
Sieben Schwestern von ihrem Vater Dunia verfolgt, einem
Vergewaltiger, der in ein Krokodilmonster verwandelt
wurde: Antares im Sternbild Skorpion. Eine andere
Version der Geschichte berichtet von einem Jäger namens
Karambil, der sich in eine der Schwestern verliebt hat.
Wegen eines Stammesgesetzes darf er keine sexuelle
Beziehung zu der Sternenfrau eingehen, deshalb entführt
er sie. Schließlich entkommt sie der Gefangenschaft, und
Karambil wird zum Stern Aldebaran im Sternbild Stier,
wo er die Schwester渠über den Himmel verfolgt.
In der Erzählung von Wati-Kutjara oder de渠„beiden
Brüdern錠aus den westlichen Gebieten schließt sich
der Mond der Jagd an. Kidilli, der Mond, lässt die Ster
nenfrauen bluten, bevor sie von den Wati-Kutjara, dem
Sternbild Zwillinge, ergriffen werden, die ihm auftragen,
die Frauen nicht zu jagen, sondern standesgemä�zu
heiraten. Abgesehen vom Element der Monatsblutung ist
die Bedeutung dieser Geschichte eher unklar.
In einer anderen Version der Erzählung werden zwei
der Sieben Schwestern bespitzelt und entführt, wobei ihre
Grabstöcke von Wurrunna, einem alten Mann, gestohlen
werden. Wurrunna ist auf der Pirsch nach Wild in einem
fremden Gebiet, wo er die Frauen aus der Anderswelt am
Lagerfeuer antrifft. Die beiden Schwestern entkommen
zwar mithilfe von sich emporstreckenden Bmen in
den Himmel, aber sie leuchten weniger hell als ihre Mit
schwestern, denn Wurrunnas Umarmung hat ihre eisige
himmlische Haut schmelzen lassen. Als herumstreifender
Jäger, der die Sternenfrauen verfolgt, passt Wurrunna
sehr gut auf den Orion in der griechischen Sage. So war
beispielsweise der verstorbene britische Psychologe und
Autor Stan Gooch, dem diese bemerkenswert攠Überein
stimmung zwischen den australischen Aborigines und
dem klassischen Griechenland aufgefallen war, davon
Die indigenen Völker am Amur, in einem Gebiet östlich des Baikalsees im Süden Sibiriens, sprechen in einer ihrer Legen
den⃼ber die Plejaden von den Sieben Schwestern, ganz⃤hnlich wie die australischen Aborigines und die alten Griechen.

überzeugt, dass Wurrunna bei den Neandertalern ein
Vorgänger des Orion und sein Name eigentlich ein Wort
der Neandertaler war.
Abgesehen von den genetischen Markern, die einen
Startpunkt auf der Zeitlinie in Sibirien und kulturelle
Verknüpfungen zwischen Nordamerika und Australien
nahelegen, gibt es derzeit noch Hindernisse in Form nicht
vorhandener Schriftsysteme oder sonstiger Artefakte, die
sich in die Nähe dieser Zeitabschnitte datieren lassen.
Dennoch gibt es kulturelle Erinnerungen anderer Art:
Interessant ist etwa die Behauptung einiger moderner
sibirischer Schamanen, das猠Älteste unter den austra
lischen Aborigines den Baikalsee kennen und zu ihm
beten.
Bedauerlicherweise wurde aber das Wissen⃼ber
die heilige Geogra3e des Baikalsees offenbar nicht an
die australischen Ureinwohnern weitergegeben.
Ein gemeinsames Erbe?
as diesen Bevkerungsgruppen gemeinsame Wissen
über die sieben Sternenfrauen von den Plejaden stellt
allerdings eine nicht zu leugnende Anomalie dar. Deut
lich zu erkennen ist, dass hier eher ein ursprünglicher
Mythos verwaschen wurde, als dass die verschiedenen
Mythen getrennte Ursprünge haben; zudem spiegelt die
Verbreitung des Mythos recht genau die genetischen
Migrationswege wider.
Die Bewegungen am Himmel, dargestellt durch Stern
bilder, die einande爠„jagen“, ist das eine; warum aber
sollte man das ganz spezielle Bild von sieben Frauen
mit einem nur verschwommen wahrnehmbaren Haufen
von Sternen der Magnitude  verbinden, wo doch buch
stäblich unzählige andere Möglichkeiten zur Verfügung
stehen? Abgesehen von ein paar Stammesüberlieferun
gen, in denen vom Kontakt mit himmlischen Vorfahren
von diesem Sternhaufen berichtet wird, gibt es keinen
Grunde, diese Sterne mit Frauen gleichzusetzen, zumal
alle sieben Sterne mit bloßem Auge kaum zu erkennen
sind.
Ein Zeitraum vo渠54.44ᬠJahren mag für ein攠überlie
ferte Sternensaga erstaunlich lang erscheinen und für
uns moderne Menschen eine kaum erfassbare Größen
ordnung darstellen, doch wenn man die immer größer
werdenden Löcher in den Karten der allgemein akzeptier
ten Vorgeschichte in diesen Regionen berﱣksichtigt, ist
diese These möglicherweise gar nicht so weit hergeholt.
Endnoten
Anm. d. Red.: Im Deutschen auc栠„Denissowa-Höhle“,
siehe Wikipedia.
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, 76.0�.1074; http://tinyurl.
com/gw�1wg9
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bourne: Spinifex PressⰠ100�), Kap⸠�
7�
Op
penheimer, a.a.O., S⸠��9–��8
73
Gooch, a.a.O., Kap.—. Hätte Gooch von den Funden
de猠„Denisova-Menschen錠gewusst, hätte er statt der
Bezeichnung₄Neandertaler“ die Bezeichnung₄Denisova“
verwendet.
74
Ermakov, Dmitry㨠„B
& Bön: Ancient Shamanic Traditions
of Siberia and Tibet in their Relation to the Teachings of
a Central Asian Buddha錠(Nepal: Vajra PublicationsⰠ1070
(Nachdruck)), S.„11
Alistair Coombs
studierte alte Religion und Archäologie an der University of London und promoviert derzeit an der
University of Kent in Großbritannien zum Thema Feuersymbolik im buddhistischen Bewusstsein. Außerdem arbeitet er
gerade an einem Buch⃼ber die Plejaden in globalen Mythen, Ritualen und Legenden⃼ber eine weltweite Katastrophe.
Sein Artike氠„Nan Madol: die Geisterstadt auf dem Himmelsriff錠wurde in
NEXUS
-Ausgab攠4ᔠveröffentlicht. Kontakt
zum Autor kan渠über seine Email-Adresse
[email protected]
aufgenommen werden.
Über den Autor

Einheitliche Physik und der Informationsnexus des Bewusstseins
Nassim Haramein und William David Brown
Anm. d. Red.:
Der vorliegende Artikel ist ei渠überarbeitetes Exzerpt aus einer Abhandlung, die demnächst auf der Website der Resonance Science
Foundation (www.resonance.is) unte爠„Research Publications錠erscheinen wird. Eine frühere Versio渠3ndet sich unter http://tinyurl.
com/mgy6gne.
Abstract
Analysiert wird die Korrelation
zwischen internen Abläufen des
neurobiologischen Systems, die
scheinbar die subjektiven Qualia
der erfahrungsbezogenen Wahrneh
mung erzeugen, und der externen
Umgebung, die aus objektiven Phä
nomenen besteht.
Wir beschreiben einen Mecha
nismus der Vakuumzustands
korrelation von Quanten im
neurobiologischen System mit räum
lich und/oder zeitlich getrennten
Systemen, die zu einer gegenseitigen
Abhängigkeit von Zuständen führt.
Dieser Mechanismus wird in dem
Kontext evaluiert, wie die starke
Korrelation der Dipolmomente (von
Ladung und Spin) von Ablagerungen
biologischer Polymere wie Desoxyri
bonukleinsre und Mikrotubuli an
der Informationsverarbeitung des
Bewusstseins – in erster Linie des
Gedächtnisses – beteiligt ist und wie
dies攠über rmliche und zeitliche
Bereiche (Raumzeit) hinweg mitei
nander versch狤nkt sind.
Kohärente elektromagnetische
Emissionen aus Wasser-Nanostruk
turen und den damit zusammen
hängenden Biomolekülen können
die elektronischen Eigenschaften
und damit das Verhalten supramo
lekularer Systeme verändern. Damit
stellen sie einen signi3kanten Sig
nal- und Regulationsmechanismus
dar, der mit der starken Korrelation
von Spin- und elektromagnetischen
Dipolen polarisierbarer Strukturen
in biologischen Makromolekülen in
Zusammenhang steht.
Die starke Kohärenz über mak
romolekulare Strukturen des bio
logischen Systems hinweg und die
sich durch Quantenverschränkung
ergebende Ausdehnung durch die
Raumzeit lösen da猠„Bindungspro
blem“, das mit der Erzeugung be
wusster Wahrnehmung im Gehirn
zu tun hat. Dabei handelt es sich
nämlich nicht nur um ein Ergeb
nis der angeblichen rechnerischen
Aktivität neuronaler Netzwerke,
sondern auch um die Einbeziehung
von Informationen aus zahlreichen
Bezugssystemen, die⃼ber das ge
samte Verschränkungsnetzwerk
der Raumzeit verteilt sind. Der Ver
schränkungsnexus der Raumzeit,
den wir in diesem Zusammenhang
als
einheitliches Raumgedächt
nisnetzwerk
zeichnen wollen,
tritt als Aspekt einiger der neuen
wissenschaftlichen Darstellungen
über die Quanten-Raumzeitarchi
tektur im hologra3schen Prinzip
in Erscheinung, das als Hypothese
für Quantengravitation und eine
vereinheitlichte Theorie der Wech
selwirkungen dient.
In Erwägung gezogen wird dies
in Verbindung mit der konformen
Feldtheorie nach Maldacena-Suss
kind und deren Vermutung einer
holografischen Korrespondenz,
die rechnerisch aufzeigt, wie Mik
ro-Wurm泶cher auf der Planck-Skala
mittels Quantenverschränkung mit
einander korrespondieren. Dadurch
wird das
Informationsverlust-Pa
radoxon
aufge泶st und zudem eine
physikalische und ontologische
Erklärung für die im Quantenver
halten beobachtete Nonlokalit
geliefert.
Zusammen beschreiben diese
Konzepte eine Raumzeitarchitektur
aus Information und Quantenver
schränkung durch ein Netzwerk aus
Mikro-Wurmlöchern. Gezeigt wird
auch, welche zentrale Rolle das ein
heitliche Raumgedächtnisnetzwerk
bei der Erzeugung fundamentaler
Merkmale des Bewusstseins spielt,
die in den makromolekularen Infor
mationssystemen des biologischen
Organismus aktiv genutzt werden.

Neue Wissenschaften
Einleitung
Bisher gibt es keinen Ansatz zur
systematischen Beschreibung des
Bewusstseins, der mit den bekann
ten Prozessen von Physik, Chemie,
Biologie, Neurologie, Informations
theorie und anderen wissenschaft
lichen Disziplinen⃼bereinstimmen
würde. Dies zeigt sich an offenen
Fragen, zu denen es in der Forscher
gemeinde keine Konsenserklärung
gibt – wie etwa de洠„schwierigen
Problem“, de洠„Bindungsproblem“
und der₄Subjektiv-objektiv-Dicho
tomie“ der Bewusstseinsforschung.
Das vorherrschende Paradigma
zur Erklärung jener Phänomene,
die Bewusstsein hervorrufen, ist
das Neurocomputer-Modell, in dem
das Gehirn mit einem komplexen
Computer gleichgesetzt wird. Dieses
Modell geht von der Annahme aus,
dass bei einem ausreichenden Kom
plexitätsgrad der Rechnernetzwerke
(die aus unzähligen synaptischen
Verbindungen zwischen den Neuro
nen bestehen) eine subjektive innere
Erfahrung als Simulakrum der ob
jektiven Außenwelt auftritt, die auf
Sinneseindrücken des Organismus
beruht. Tatsächlich ist im Zentral
nervensystem höher entwickelter
Tiere ein Verhalten festzustellen,
das Computerberechnungen⃤hnelt
–doch dieses hängt meist mit auto
nomen Reaktionen zusammen und
liefert noch lange keine Erklärung
dafür, wie daraus eine innere Er
fahrung und das emp3ndungsfähige
Bewusstsein des Organismus entste
hen können.
Das Neurocomputer-Modell als
solches ist nicht imstande, einige
der grundlegenden Prozesse und
Phänomene des Bewusstseins zu
erklären. Eines der Hauptprobleme
des Neurocomputer-Paradigmas
liegt darin, dass es zu simpli3zie
rend ist. Bisherige Versuche, die
Synapse auf ein Bit zu reduzieren,
das nach der booleschen Algebra
nur wahr oder falsch sein kann,
sind zwar in mancher Hinsicht hilf
reich, lassen aber die Komplexit
des biologischen Systems und diese
spezielle multidimensionale Struk
tur außer Acht.
So ist es zum Beispiel keineswegs
nebensächlich, dass das dendritische
Netzwerk von der makrozellularen
Ebene bis zur molekularen Ebene
der präsynaptischen aktiven Zone
und der postsynaptischen Dichte in
seiner zytologischen Architektonik
ßerst fraktal ist. Hier kann man
h3g die Bildung subsynaptischer
Dornen beobachten, die im Zuge von
Lernvorgängen absorbiert werden
und sich dann neu bilden.
Erreicht
wird dies durch die Polymerisation
von Aktin, einem Makromolekül mit
stark fraktaler Architektur, was
bereits auf die skalenunabhängige
Eigenschaft der Komplexität des
Neurons und insbesondere der
neuronalen Synapse hindeutet,
wo die durchgängige dendritische
Arborisation und das gewundene
Muster des synaptischen Netzes im
subzellulären und dann wieder im
makromolekularen Maßstab wie
derholt werden.
Die Aktinpolymere, aus denen
sich die synaptischen Strukturen
bilden, sin搠über das stark gewun
dene Mikrotubuli-System mit dem
Zellinneren verbunden. Mikrotubuli
3ndet man im gesamten zellulären
Zytoplasma, wo sie Organellen und
Membranstrukturen miteinander
verbinden. Dieses supramoleku
lare System, das häu3g auch als
„Zytoskelett“ bezeichnet wird, ist
ein weiteres Beispiel dafür, wie im
Mikrobereich generell Form und
Muster wiederholt werden, die schon
im größeren Zell- und Gewebemaß
stab auftauchen. Das deutet darauf
hin, dass die Funktionalit, die
normalerweise Systemen auf Ge
websebene zugeschrieben wird, in
allen Größenordnungen bis hinunter
zur Molekularebene der Zelle gege
ben ist.
Hier ist zu beachten, dass diese
strukturelle Komplexität nicht un
mittelbar als der sprichwörtliche
„Bauplan錠im genetischen System
codiert ist, sondern durch Epigenese
entsteht. Fraktale Morphologien sind
h3g das natürliche Ergebnis einer
solchen nichtdeterministischen Epi
genese, weil eine Struktur aufgrund
unvorhersehbaren Verhaltens und
einer emergenten, selbstorgani
sierenden Dynamik herangebildet
wird. Die Autoren vermuten, dass
eine solch攠„Chaos-Dynamik錠einen
wesentlichen Bereich darstellt, in
dem nichtzufällige Ereignisse sig
ni3kant große Auswirkungen haben
können und das Resultat eines an
sonsten großteils unvorhersagbaren
Prozesses beein9ussen.
Die skalenunabhängige Komple
xit, die generell mit dem biologi
schen System und speziell mit dem
Neuron in Zusammenhang gebracht
wird, bedeutet, dass es in jeder Zelle
ein veritables makromolekulares
Gehirn gibt – zumindest, was die
strukturelle und vielleicht bis zu
einem gewissen Grad auch die funk
tionelle Komplexität angeht; sozusa
gen eine fraktale Hierarchie. Und
das bedeutet wiederum, dass die

ßerst vereinfachende Betrachtung
der Synapse als einzelnes Logikgat
ter oder digitales Bit die Realit
falsch darstellt. Wollten wir uns der
Ausdrucksweise des Neurocompu
ter-Modells bedienen, dann enthielte
jede₄Recheneinheit“ ein veritab
les makromolekulares Gehirn. Bis
heute gibt es keinen Computer und
keine von Menschen geschaffene
Technologie, die damit vergleichbar
wäre. Man bedenke auch, dass keine
mechanistische Erklärung dafür
existiert, wie aus der Interaktion
von Millionen bis Milliarden Syn
apsen ei渠„bewusster Augenblick“,
Wahrnehmung, Bewusstsein oder
Erinnerung entstehen könnten.
Die Aktivität von Synapsen und
Aktionspotenzialen steht im engen
Zusammenhang mit Vorgängen im
Gehirn und hat daher auch eindeutig
mit Wahrnehmungsphänomenen
zu tun; nur da猠„Wie錠wurde bisher
nicht hinreichend erklärt. Die Prob
leme in diesem Bereich wurden mit
Namen wie₄schwieriges Problem“,
葂indungsproblem“, interaktionis
tischer Dualismus nach Descartes
oder – wie ebenfalls bereits erwähnt
Subjektiv-objektiv-Dichotomie“
der Bewusstseinsforschung belegt.
Diese fraktale Organisations
hierarchie mit ihren fraktalen
Resonanzen von der molekularen
bis hinauf zur Gewebsebene
weist
in ihren Funktionaliten einen
massiven Parallelismus auf. Durch
die enorme Parallelverarbeitung
entspricht das Gehirn im Wesentli
chen einem Quantencomputer; dies
könnte auch im wahrsten Sinne des
Wortes zutreffen, wenn man das
Quantenverhalten der supramo
lekularen Strukturen der Zelle in
Betracht zieht.
Im Hinblick darauf darf man
den makromolekularen Struk
turen innerhalb der Zelle – und
vor allem dem Neuron – nicht
absprechen, dass sie mit Wahr
nehmungsprozessen korreliert, die
wiederum zu geistiger Aktivit
führen. Tatsächlich sind diese ma
kromolekularen Strukturen von
einer Größenordnung, in der die
Quantenmechanik als nichttrivial
gilt. Das heißt aber, dass mit der
Quantenmechanik assoziierte P棤
nomene wie Quantenverschränkung
und nichtlokale Phänomene
mit
de洠„Bindungs“-Prozess zu tun
haben könnten – und somit zu einer
ganzheitlichen Gehirnfunktion⃼ber
eine Unzahl komplexer informati
onsverarbeitender Netze hinweg
und der Verschränkung dieser
Netze mit der Umgebung führen.
Letztgenanntes löst dann auch die
Probleme im Zusammenhang mit
der₄Subjektiv-objektiv-Dichotomie“
der Bewusstseinsforschung.
Wenn wir da猠„Bindungspro
blem錠und die kartesianische
ubjektiv-objektiv-Dichotomie“
der Bewusstseinsforschung mit dem
Hauptexplanans der einheitlichen
Physik betrachten, sodass quanten
mechanische Phänomene sowie die
Raumzeitgeometrie 阠vor allem von
Quantenzuständen – in Betracht ge
zogen werden, dann sind Lösungen
für diese Probleme leicht zugäng
lich. Ausgehend davon wollen wir
eine sch泼ssige, logische, einheitli
che und naturalistische Erklärung
des Bewusstseins und der mit ihm
zusammenhängenden Phänome
ne sowie der Beziehung zwischen
Wahrnehmung und der natürlichen
Evolution und Entwicklung physika
lischer Systeme erarbeiten.
Dabei handelt es sich zwar um
einen heuristischen Ansatz, doch
sämtliche theoretischen Grundlagen
innerhalb des einheitlichen Modells
lassen sich problemlo猠überprüfen
(und sind auch falsi3zierbar); ent
sprechende Experimente wurden
bereits skizziert und sollen zur
Durchfﱨrung gelangen. Im Grunde
genommen soll die in dieser Ar
beit aufgestellte Hypothese einer
experimentellen Überprüfung und
淶glichen Falsi3kation unterzogen
werden, indem wir testen, inwieweit
eine feldabhängige künstliche Kon
struktion die Fähigkeit zum Emp3n
dungsvermögen besitzt und ob es
eine starke Korrelation durch Sig
nalnichtlokalit
gibt. Die daraus
gewonnenen Erkenntnisse werden
bei Geren und Methodologien mit
hoch entwickelter KI (künstlicher
Intelligenz) sowie bei technischen
Mensch-Maschinen-Schnittstellen
direkt anwendbar sein.
Dieses nichtinvasive Gehirn-Computer-Interface auf Basis der Elektroenzephalo
gra3e ermöglicht die direkte Kommunikation zwischen Gehirn und Computer und
wird bei Trainingsprogrammen genutzt.

Neue Wissenschaften
Das einheitliche Raum-
gedächtnisnetzwerk
„Es ist offensichtlich, dass die
Kopenhagener Deutung noch
nicht das letzte Wort sein kann.
Das Universum ist voller Sub
systeme, von denen jedes die
Rolle des Beobachters spie
len kann. In den Gesetzen der
Quantenmechanik ist kein Platz
für einen Kollaps der Wellen
funktion; in Wahrheit verändert
sich die gesamte Wellenfunk
tion einheitlich und wird zu
nehmend verschränkter. Das
Universum ist ein ungeheuer
kompliziertes Netzwerk mit
einander verschränkter Sub
systeme, und wir 毶nnen ein
bestimmtes Subsystem nur
mit einer gewissen Approxi
mation als DEN BEOBACHTER
herausgreifen.“
–P
rofessor Leonard Susskind
In einer früheren Arbeit
haben
wir uns mit der Quantengeometrie
der Raumzeit befasst, die aus dis
kreten Quanten auf der Planck-Skala
besteht. Der extrem große Span
nungs-Energie-Tensor von Vakuum
quanten in dieser Größenordnung
erzeugt ausreichend hohe Gravi
tationskräfte, um die Raumzeit in
einer mehrfach zusammenhängen
den Geometrie auf der Planck-Skala
stark zu krümmen. Diese Quan
ten-Wurmloch-Architektur, auch
als Quanten- oder Raumzeitschaum
bezeichnet, die wir
Raumgedächt
nisnetzwerk
nennen, steht unmit
telbar im Zusammenhang mit der
Struktur und dem Verhalten der
Elementarteilchen.
In Anlehnung an ein攠ähnliche
Idee, die zuerst von John Archiba
ld Wheeler in seiner Theorie der
Quantengeometrodynamik geäu
ßert wurde, vor allem im Slogan
„Masse ohne Masse“, sind wir der
Meinung, dass es die extrem hohe
Energie von Quantenvakuum-Os
zillatoren ist, die auf Mikroebene
die Raumzeit zu einer Singularit
krümmt – und dass es diese Krüm
mung ist, die sich in Form physischer
Teilchen manifestiert. In meinem
Aufsat稠„Quantengravitation und die
hologra3sche Masse“
zeige ich auf,
wie Masse und Radius des Protons
ein direktes Resultat dieser grundle
genden Raumzeitarchitektur sind; in
„Das Elektron und die hologra3sche
Masse-Lösung“
wenden ein Kollege
und ich dieselbe Beweisführung auf
das Elektron an.
Darüber hinaus erzeugt die mehr
fach zusammenhängende Geomet
rie, die von dieser extrem starken
Krümmung sowie Fluktuationen
auf der Planck-Skala herrührt,
Mikro-Wurmloch-Verbindungen
zwischen Elementarteilchen. Juan
Maldacena und Leonard Susskind
legten mit ER = EPR – ihrer Hypothe
s攠über die hologra3sche Korrespon
denz für miteinander verschränkte
Schwarze Löcher
– dar, dass die
Mikro-Wurmloch-Verbindungen
zwischen Teilchen für Quanten
verschränkung, Quantenkohärenz
und andere nichtlokale Phänomene
verantwortlich sein könnten. Da
dieselbe Raumzeitgeometrie aus
maximal verschränkten Zuständen
sich auch bei Lösungen der allgemei
nen Relativitstheorie für Schwarze
Löcher ergibt, können wir davon
ausgehen, dass für Schwarze Lö
cher in der maximal ausgedehnten
Raumzeit ebenfalls die Hypothese
„Einstein-Rosen-Brücke ist gleich
Einstein-Podolsky-Rosen錠(ER =
EPR⤠über die hologra3sche Korres
pondenz gilt – ein Ergebnis, das laut
Maldacena und Susskind auch die
AMPS
-„Firewall錠des Informations
paradoxons Schwarzer Löcher löst.
Außerdem weist diese Korres
pondenz deutlich darauf hin, dass
Elementarteilchen tatsächlich
Gravitationssingulariten oder
Schwarze Mikro-Löcher sind und
somit eine Art der Vereinheitlichung
zwischen relativistischen und Quan
tenphänomenen darstellen.
Da wir die mehrfach zusam
menhängende Geometrie von
Raum und Zeit auf fundamentaler
Ebene betrachten und weiterhin
davon ausgehen, dass Gedächtnis
und Hysterese sich möglicherweise
aus raumzeitlichen Eigenschaften
ergeben, die denen entsprechen,
die man in Analogsystemen der
Quantenhydrodynamik
sowie
der De-Broglie-Bohm-Theorie der
Fﱨrungswelle
‗ndet, bezeichnen
wir diese Raumzeitarchitektur als
Raumgedächtnis
Illustration des Schwarzen Lochs Cygnus X-ᴠ(Bildquelle: NASA/CXC/M. Weiss)

Endnoten
Chalmers, D.㨠„Facing up to the Pro
blem of Consciousness錠in
Journal
of Consciousness Studies
,„883,
ᴨ�):100–78
Nimchinsky, E. et al.㨠„Structure
and Function of Dendritic Spines“ in
Annual Review of Physiology
,”001,
4�:�ḕ–3�
Gh
osh, S. et al.㨠„Design and Cons
truction of a Brain-Like Computer“
in
Information
Ⱐ107�Ⱐ3(7):19–700
Hensen, B. et al.㨠„Loophole-free
Bell inequality violation using elec
tron spins separated b礠7.ᔠkilo
metres錠in
Nature
,”8.70.1073,
314(ᘗᘗ):491–494
Cramer, J. G. und Herbert, N.㨠„An
Inquiry into the Possibility of Non
local Quantum Communication“
in
Foundations of Physics
,”0ḗ,
arXiv:7�ᰘ.3089v1
Su
sskind, L.㨠„Copenhagen vs Ever
Haramein, N., Brown, W. D. und
Baker, A. V.: „The Uni2ed Spaceme
mory Network: from Cosmogenesis
to Consciousness錠in
NeuroQuanto-
logy
, Dezembe爠1074Ⱐ7�(�); http://
tinyurl.com/kgejh61
Haramein, N.㨠„Quantum Gravity
and the Holographic Mass錠in
Phy
sical Review & Research Internati
onal
,”07ᔬ―⠔):160–181
Haramein, N. und Baker, A. V.㨠„The
Electron and the Holographic Mass
Solution“, ATINE删�th Annual Inter
national Symposium on PhysicsⰠ79.–
17
.Ju
li 1074, Athen, S.„�; http://
tinyurl.com/kbngpkc
70
Maldacena, J. und Susskind, L.㨠„Cool
horizons for entangled black holes“,
10ḕ, arXiv:ḕ04.03��v1
77
AMPS ist nach Ahmed
mheiri,
Donald
arolf, Joseph
olchinski
und James Sully benannt, den Auto
ren einer Abhandlung⃼ber Feuer
wände aus dem Jah爠107ᔠ(siehe:
arXiv:ḝ06.�ḝ�).
71
Bush, J. W. M.㨠„The new wave of
pilot-wave theory“ in
Physics Today
Augus琠1073Ⱐ49(9):�6–3�
7�
Mahler, D. H. et al.㨠„Experimen
tal nonlocal and surreal Bohmian
trajectories“ in
Science Advances
78.ᰝ⸝074,”(1)
Nassim Haramein
hat mehr al猠�ᰠJahre damit zugebrachtⰠüber die Verbindungen zwischen verschiedenen Wissen
schaftszweigen zu forschen. Er ist Gründer der Resonance Science Foundation und geschäftsführender Direktor für
rschung und Entwicklung in seiner US-Firma Torus Tech, wo er seine revolutionären Technologien und Patente für
die Entwicklung von Resonanztechnologien einsetzt, die positive globale Auswirkungen haben könnten. Sein Artikel
„To In2nity and Beyond錠erschien in der australischen
NEXUS
-Ausgab攠76/0�. Wenn Sie mehr wissen und weitere
Artikel lesen wollen, suchen Sie seine Websites auf: www.resonance.is und www.torustech.com.
William D. Brown
ist Biophysiker, Theoretiker und Forscher, der für die Resonance Science Foundation tätig ist. Er
entwickelt Theorien und führt Experimente zur Physik komplexer, selbstorganisierender Systeme – vor allem des
biologischen Systems 阠durch und gewinnt wichtige Erkenntnisse, für die es Anwendungsmöglichkeiten in neuen
Technologien geben könnte. Sein Artike氠„Morphische Resonanz und Quantenbiologie錠erschien in
NEXUS
—0. Seine
Email-Adresse lautet
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Über die Autoren
HEILEN MIT BERÜHRUNG ist eine Sammlung erprobter Berﱨ
rungstherapielösungen, um jedes Familienmitglied zu beruhi
gen und zu heilen – angefangen von Baby猠über Großeltern
bis hin zu den Haus�eren.
19,80 €, 257 Seiten
ISBN 978-3944887241
Bestellnummer: 1024
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Zen-Meister begegnet
im Jahr 1884 UFOs
„Am Ende des großen Ge
betstreffens stieg ich auf den
Da-luo Peak, wo ich de渠‚Weis
heits-Lichtern‘, die sich dort zei
gen sollten, meine Ehrerbietung
darbrachte. In der ersten Nacht
sah ich nichts, aber in der zwei
ten erblickte ich einen großen
Ball aus Licht, der vom nördli
chen zum zentralen Gipfe氠5og,
r zu Boden sank und sich
kurz darauf in mehr als zehn
Kugeln unterschiedlicher Grö
ße aufteilte. In derselben Nacht
bemerkte ich auf dem zentra
len Gipfel drei Lichtkugeln, die
auf- und ab5ogen, und auf dem
nördlichen Gipfel sah ich vier
unterschiedlich große Bälle aus
Licht⺓
Die₄Weisheits-Lich
ter錠2nden auch in ei
ner anderen Schrift
Erwähnun朠阠„A Pic
torial Biography of
the Venerable Master
Hsu Yun“. Darin ist zu
lesen:
„Der Meister ver
beugte sich vor den
Weisheits-Lichtern
auf dem Gipfel des
Ta Lo.
Die Menschen kamen oft an die
sen Ort, um ihr Schicksal zu
befragen.
Zuerst geschah nichts Unge
wöhnliches, aber dann tauch
ten sie plötzlich auf: große,
kleine und irgendetwas da
zwischen – jeder Feuerball war
einzigartig.“
Quelle: OpenMind.tv,„0⸜ᬮ10Ḕ,
http://tinyurl.com/zxnvnfd. Die₄Pic
torial Biography of the Venerable
ster Hsu Yun錠2nden Sie online
unter http://tinyurl.com/h�t4h᭤;
das englische PDF von Hsu Yuns
Autobiogra2攠„Empty Cloud錠unter
http://tinyurl.com/hrx98cz.
Bericht⃼ber Entführung
durch Au�rirdische
in 500 Jahre altem
chinesischen Manuskript
In China ist ein Forschungsteam
auf ein chinesisches Manuskript
gestoßen, das die ausführliche Be
schreibung einer Entführung durch
Außerirdische enthält un搠1077 der
Öffentlichkeit zugänglich gemacht
wurde.
n seiner Autobiogra2e „Empty
Cloud錠beschreibt Hsu Yun (auch
Xu-Yun), ein bekannter Meister des
Chan-Buddhismus, eine UFO-Be
gegnung. Der Chan-Buddhismus
rd oft als chinesische Version
des Zen-Buddhismus bezeichnet
und Hsu Yun gilt als einer seiner
ein5ussreichsten Lehrer i洠78. und
10.Jahrhundert. Er wurd攠79�ᰠin
China geboren und star戠783ᠠim
Alter vo渠77ᠠJahren.
I渠„Empty Cloud錠schildert Meis
ter Hsu Yun seine UFO-Begegnungen
aus dem Jah爠799ᐠwie folgt:
Hsu Yun, Meister des Chan-Buddhismus (1679–1040)

Der Text aus dem Jahr 731ᤠbe
schreibt einen geheimnisvollen
„Stern“, der gen Westen⃼ber den
Himmel zog. In der Nähe eines
Bergdorfes sank diese爠„Stern錠zu
Boden.
Einer der Dorfbewohner machte
sich fasziniert auf die Suche nach
der Lichtquelle. Sper beschrieb
dieser Mann, ein Steinmetz, das
Licht als ein scheibenförmiges Ob
jekt, gro�wie ein Haus und von
solch funkelnder Farbpracht, wie
er es noch nie zuvor gesehen hatte.
Als er sich dem Objekt näherte,
verlor der Mann das Bewusstsein.
Er erwachte an einem kalten, eigen
tümlichen Ort, den ein ungewöhn
licher roter Schimmer erleuchtete.
Obwohl er die Sonne, den Mond und
die Sterne noch sehen konnte, nahm
er weder Gebde noch Menschen
um sich herum wahr, sondern selt
same Wesen mit runden Gesichtern
und drei Augen. Dem Entführungs
opfer zufolge trugen die Wesen son
derbar aussehende Kleidung und
kommunizierten in einer ihm un
verständlichen Sprache. Dan渠2el
er erneut in Ohnmacht.
Als er das Bewusstsein wieder
erlangte, befand sich der entführte
Steinmetz wieder in seinem Zuhau
se. Obwohl er den Eindruck hatte,
dass die Zeit schnell ver5ogen war,
fand er später heraus, dass er ein
ganzes Jahr verschwunden gewe
sen war.
Der Verfasser dieses unglaubli
chen Berichts hatte den Mann an
seinem Wohnort aufgesucht. Im Lau
fe ihres Treffens zeigte das Entfüh
rungsopfer seinem Besucher eine
rote Narbe auf seiner Brust. Der
Autor bestigte die Glaubwürdig
keit des Berichts.
Die Beschreibung der mysteriö
sen UFO-Entführung wurde in ei
ner Manuskriptsammlung entdeckt,
die dem Ministerium für Kultur der
Volksrepublik China gestiftet wor
den war. Nachdem Experten das
Manuskript veri2ziert hatten, ver
öffentlichte das Ministerium es als
Buch. Es enthält da猠30ᰠJahre alte
Tagebuch eines Ahnen der Ming-Dy
nastie. Der Text, der die Entfüh
rung beschreibt, nimmt nur eine
der knap瀠30ᰠSeiten ein, die sich
ferner mit Themen aus der Medi
zin, Musik, Kampfkunst sowie Schil
derungen historischer Ereignisse
beschäftigen.
Quelle: Ancient-Code.com, http://
tinyurl.com/plgw1va
Quantenkommunikation mit
au�rirdischer Intelligenz
Ovidiu Racorean
Die Menschheit sieht dem An
bruch eines neuen technologischen
Zeitalters entgegen, in dem Quan
tenmechanik in fast allen Bereichen
des Lebens eine Rolle spielen wird,
bei Berechnungen wie auch bei der
Kommunikation. Da erscheint es
nur selbstverständlich, die Suche
nach Quantennachrichten von ext
raterrestrischer Intelligenz (ETI) in
Erwägung zu ziehen.
Im August”074 brachte China
den ersten quantenbasierten Kom
munikationssatelliten in die Um
laufbahn und uns dadurch einem
gewaltigen Sprung in der Kommuni
kationstechnologie näher. Da davon
ausgegangen wird, dass Licht als
Träger von Quanteninformationen
fungiert, erforscht der chinesische
Satellit hauptsächlich die Robustheit
der Quantenverschränkung, einer
skurrilen Eigenschaft von Quanten
systemen, die eine tragende Rolle in
der Quantenberechnung und -kom
munikation spielt.
Dieser erste Quantensatellit er
forscht aber nicht nur verschlüsselte
Hochsicherheitsdaten. Er sucht auch
nach einer neuen Methode, Daten in
Form von Quanteninformationen zu
übermitteln, die in Lichtpartikeln
oder Photonen codiert werden.
Eine Revolution in der Quanten
kommunikation könnte sich als be
deutsam für die Datenübertragung
über große Entfernungen erweisen
und somit den Kontakt mit anderem
intelligenten Leben im Universum
er淶glichen.
Ist Quantenkommunikation durch
Licht also die Antwort auf unse
re lange Suche nach ETI-Signalen?
Quanteninformationsver
arbeitung im Universum
So bizarr es klingen mag, aber
in Anbetracht unserer derzeitigen
Technologien zur Erforschung der
physikalischen Realität könnte sich
einem unlängst veröffentlichten Ar
tikel
zufolge die Quantenkommuni
kation als wichtigste Methode zur
Informationsübermittlung ins Uni
versum erweisen. Licht, das sich in
der verzerrten Raumzeit in der Nähe
von rotierenden Schwarzen Löchern
ausbreitet, codiert und verarbeitet
gezwungenermaßen Quanteninfor
mationen. Dieser Vorgan朠ähnelt der
Manipulation von Informationen in
unseren Quantencomputern.
Die Photonen, die diesen ge
krümmten und gewundenen Bah
nen der verzerrten Raumzeit folgen,
codieren Informationen in Form von
Quantenbits. Deren de2nierte Ab
folgen erinnern an Codezeilen in
Computerprogrammen. Wenn die
Photonen im Lichtstrahl dem Ein
5uss des Schwarzen Lochs wieder
entkommen, sind sie mit einfachen
Quantencodes ausgestattet, deren
Informationen wir möglicherwei
se auswerten und deuten können.
Da es sich bei der Quantenberech
nung und -kommunikation offen
bar um natürliche Phänomene im
Universum handelt, kann Quanten
kommunikation durch Licht wohl
berechtigterweise als ein gebrch
liches Mittel angesehen werden, mit
dem fortschrittliche Zivilisationen
Informationen austauschen.
Auf der Suche nach extraterres-
trischen Quantennachrichten
Wir verfügen bereits⃼ber die
technologischen Möglichkeiten,
um in Licht verschlüsselte Quan
teninformationen aufzuspüren und
zu messen. Dementsprechend tes
ten viele Universiten und private

Unternehmen auf der ganzen Welt
bereits die verschiedenen Anwen
dungsbereiche der Quantentech
nologie, von der Verschlüsselung
von Quantenalgorithmen in Photo
nen bis hin zur⃜bertragung von
Quantenbits⃼ber weite Entfer
nungen und der Speicherung von
Quanteninformationen.
Die technologische Ausstattung,
die derzeit von Forschern in Labo
ren verwendet wird, kann durch
aus dazu verwendet werden, das
von Teleskopen eingefangene Licht
aus dem Weltall zu analysieren und
die Quanteninformationen in den
einzelnen Photonen zu messen. An
gesichts der Entdeckung erdähnli
cher Exoplaneten durch die NASA
erhöhen wir unsere Chancen auf
die Entdeckung von Quantensigna
len, wenn wir unsere Teleskope auf
die richtigen Punkte im Weltraum
ausrichten.
Zuerst werden wir imstande sein,
elementare Quantenzustände auf
zuspüren und zu messen, die ein
gewisses Ausmaß an Quantenver
schränkung oder sogar maximal
verschränkte Bell-Zustände aufwei
sen. Das wäre ein klares Zeichen
dafür, dass wir nicht allein im Welt
all sind.
Doch auch wenn wir irgendwann
die Möglichkeiten besitzen, Bruch
stücke von Quanteninformationen in
astronomischem Licht aufzuspüren
und zu entschlüsseln, so be滶tigen
wir dennoch besondere Hilfsmittel,
um die verschlüsselten Nachrichten
korrekt zu dechiffrieren.
Quantenberechnung
Die in Licht verschlüsselten Quan
teninformationen aufzuspüren mag
die Voraussetzung für Quantenkom
munikation mit ETI sein, aber das
ist noch keine Antwort auf die Frage,
wie wir den Inhalt der Botschaften
deuten. Das be滶tigte Instrument,
das die entdeckten Quantenzustände
theoretisch in die richtige Reihen
folge bringen könnte, um die Bot
schaften zu entschlüsseln, ist der
Quantencomputer. Wenn es gelingt,
die enormen rechnerischen Fähig
keiten des Quantencomputers nutz
bar zu machen, wird es vielleicht
möglich sein, die Quantenzustände
von Photonen in ihre korrekte Ord
nung zu bringen und verständliche
Ergebnisse zu produzieren.
Die Versuche, einen funktionsfä
higen Quantencomputer zu bauen,
be2nden sich zurzeit in der Endpha
se. Als Nächstes soll der Computer
außerhalb der Entwicklungslabo
re praktische Anwendun朠2nden.
In nicht allzu ferner Zukunft wird
Quantenberechnung ganz alltäg
lich sein.
Die Erkenntnis, dass es uns viel
leicht nicht möglich sein wird, Quan
tennachrichten von intelligentem
Leben aus dem Weltall richtig zu
deuten, sollte uns jedoch nicht da
von abhalten, im Quantenbereich
nach ETI zu suchen. Denn auch das
SETI-Programm würde, wenn es
eines Tages ein außerirdisches Si
gnal empfangen sollte, höchstwahr
scheinlich nicht imstande sein, den
Inhalt sofort zu entschlüsseln.
Ein Frühwarnsystem
Wenn man versuchen will, Quan
tenkommunikation mit anderen
intelligenten Lebensformen im
Universum zu betreiben, ist es von
essenzieller Wichtigkeit, Quanten
nachrichten dechiffrieren zu kön
nen. Wir brchten so etwas wie
einen Quantenschlüssel.
Ein Quantenschlüssel würde die
Sicherheit bei der Kommunikation
gewährleisten und den Empfänger
mit den 滶tigen Hilfsmitteln ausstat
ten, um den Inhalt der Nachrichten
korrekt zu dechiffrieren. Ohne ei
nen solchen Schlüssel werden wir
vielleicht nicht fähig sein, eine hy
pothetische Quantennachricht einer
ETI genau zu entziffern.
Obwohl dieser Quantenschlüssel
bisher fehlt, sollten wir eine bemer
kenswerte Eigenschaft der Quanten
verschränkung nicht vergessen: Die
Vermessung des Quantenzustands
eines Photons in einem verschränk
ten Paar verändert augenblicklich
den Zustand des anderen. Grob ge
sagt bedeutet dies, dass der Sender
der Nachricht sofort davon in Kennt
nis gesetzt wird, wenn wir das erste
Mal Quanteninformationen in Photo
nen entdecken und messen. Unsere
erste Quantenmessung funktioniert
somit wie ei渠„Alarmknopf“, der die
ETI wissen lässt, dass eine andere
technologisch fortschrittliche Zivi
lisation ihre Nachricht empfängt.
Daraus folgt, dass wir lediglich
die Quanteninformationen in ei
nem einzigen, winzigen Photon ver
messen müssen, um uns selbst in
da猠„universelle Quanteninternet“
einzuloggen.
Quelle: redaktionelle Bearbeitung
eines Beitrags auf EnergyFanatics.
com,”3.0�.1076, http://tinyurl.com/
lhj1ghj
Endnoten
Racorean, Ovidiu㨠„Quantum Gates
Implementation by X-Ray Sing
le-Photons Around Rotating Black
Holes“,„�.01.1076; https://arxiv.org/
abs/76ᰝ.0ᐛ�0
NASA: „NASA Telescope Reveals
Largest Batch of Earth-Size, Hab
itable-Zone Planets Around Single
Star“, 17.01.1076; http://tinyurl.com/
jyokhv6
Ovidiu Racorean
ht einen Mastertitel in quantitativer Finanzwirtschaft der Wirtschaftsakademie Bukarest, Ru
mänien. Sein Hauptinteresse gilt der Anwendung von Mathematik und quantenmechanischer Formalismen auf die
nanzmärkte. Im Jah爠107ᜠerschien sein Buc栠„The StockMarketHedron“. In
NEXUS
‛8 veröffentlichten wir seinen
Artike氠„Das Universum als Quantenalgorithmus – neue Belege von den Aktienmärkten“.
Ovidiu Racorean kann per Email unter
[email protected]
kontaktiert werden.
Über den Autor

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Bestellnummer:’ᴛ᤻ Autor: Jeff T. Bowles;  Seiten;₀”Ἤᤜ
68

BÜCHER-REVIEWS
Geheimakte NGOs
Wie die Tarnorganisationen
der CIA Revolutionen,
Umstürze und Kriege
anzetteln
F. William Engdahl
Kopp Verlag
268 Seiten
ISBN 978-3864454783
€ 22,95
NGO heißt „Non-Govern-
mental Organisation“
allein auf ihre militärische
Stärke, sondern brachten
als neue Waffe die NGOs
zum Einsatz: Es sollten
scheindemokratische NGOs
genutzt werden, um nach
dem Zusammenbruch der
Sowjetunion auf verdeckte
Weise US-gefügige Regie
rungen an die Macht zu
bringen, und zwar in al
len strategisch wichtigen
Regionen der Welt. Unter
der Parole₄demokratische
Freiheit“ sollte eine neue
Gewaltherrschaft einge
führt werden, die durch
reie Marktwirtschaft“
globalen Banken und
westlichen multinationa
len Konzernen Tür und
To爠öffnen würde. Das Ziel
bestand darin, die anvi
sierten Staaten durch eine
Serie von Revolutionen zu
wirtschaftlichen Kolonien
der USA zu machen. Es
dauerte eine Weile, bis die
ahnungslosen Zielstaaten
erkannten, was ihnen und
ihrer Wirtschaft im Namen
der angeblichen Demokra
�1

Schlussfolgerungen jedoch
sehr einfach umzusetzen.
Der Autor räumt mit di
versen bekannten Theorien
zum Alterungsprozess auf,
die sich als nicht haltbar
erwiesen haben, z.B. die
Alterung durch freie Ra
dikale oder das Anti-Aging
über Aktivierung der Te
lomerase. Damit fährt er
einem schnell wachsenden
Industriezweig an den Kar
ren: der Vitaminindustrie.
Denn die Gabe syntheti
scher Vitamine bewirkt in
groß angelegten Studien
keine eindeutige Verlänge
rung des Lebens, zum Teil
sogar das Gegenteil.
Das eigentliche Anliegen
des Autors, welches er mit
sehr ausführlichen und de
Staaten, was Entdemokra
tisierung und Entrechtli
chung bedeuten würde,
also das Ende der Freiheit
der Menschen.
Die One-World-Politik,
das eigentliche Konzept
der gegenwärtigen Fi
nanzmächte und ihren
t ahnungslosen Helfer
in Regierungen und Par
lamenten, ist mit dem de
mokratischen Prinzip und
damit mit der bürgerlichen
Freiheit unvereinbar, so
Schachtschneider. Setzen
Letztere doch kleine Ein
heiten voraus, in denen
jeder Bürger die Chance
hat, unter dem eigenen
Gesetz zu leben. Die Glo
balisierung zerstöre die
Bürgerlichkeit der Lebens
verhältnisse, die sich nur
in den Einzelstaaten ver
wirklichen lasse. Auch die
große Macht der Europäi
schen Union sei freiheits
feindlich und gehe zulasten
der⁂ürger.
Der Autor skizziert sehr
eindrücklich die Werte,
die unsere Demokratie
ausmachen. Dazu gehört
die Freiheit des Bürgers
durch Gesetzlichkeit, inne
re und⃤ußere Sicherheit,
freie Meinungsäußerung,
Bildung, Besitz, Familie,
Privatheit, Homogenität
und Souveränität. Be
züglich des EU-Beitritts
utschlands, der Ein
wanderungspolitik oder
der derzeitigen Zinspolitik
der Europäischen Zentral
bank habe die politische
Führung Rechtsbruch be
gangen. Volksentscheide
oder ein Mitspracherecht
der Bürger seien nicht er
wünscht, ja, sie werden
sogar mit allen denkba
ren Mitteln verhindert.
anders dagegen die
Schweiz, die bei Verfas
sungsänderungen die dop
pelte Mehrheit, sowohl die
der Schweizer als auch die
der Kantone, haben muss.
Das ist der beste Schutz vor
korrupten Politikern und
Irrtümern. Der Vorwurf
Schachtschneiders richtet
sich sehr deutlich gegen
die politische Fﱨrung
unseres Landes.
Das fas琠�4ᰠSeiten di
cke, sehr umfassende und
teilweise etwas trocken
zu lesende Buch ist eine
besorgniserregende Ana
lyse unserer derzeitigen
Zustände und Lebenswirk
lichkeiten und ein dringen
der Appell an alle Politiker,
sich für die Interessen und
Rechte ihrer Bürger einzu
setzen, die nur in einem
Fortbestand der National
staaten umgesetzt werden
nnen.
Prof. Dr. jur. Karl Alb
recht Schachtschneider
ist kein Unbekannter. Ne
ben der Veröffentlichung

Heft 45
Die wunderbare Welt von Bicarbonat und Kohlendioxid • Das Fracking-Fiasko bahnt sich an • Kreavolution: Biblische
Schöpfungslehre und moderne Evolutionstheorie • Mehr Energie durch Sauerstoff • UFOs über der russischen Arktis
•Das Mysterium des
Wassers • Nachforschungen über den Atacama-Humanoiden • Twilight Zone: Eisenhowers Area
Kalt erwischt. Wie die US-„Regierung“ die amerikanische Atomindustrie in eine tickende Zeitbombe verwandelte •
Das Scheitern des Wissenschaftsjournalismus • Dossier: Niedrig dosiertes Naltrexon (LDN) • Niedrig dosiertes Naltrexon
(LDN) bei Fibromyalgie und chronischem Erschöpfungssyndrom • LDN wird „Mittel der Wahl“ bei Fibromyalgie und
chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS) • Cannabis – die verbotene Medizin: Interview mit einem Beschaffer • Die
gemeinsame Evolution von Mensch und Delphin • Globaler Währungsneustart • Das Rätsel um das Regenwurmlager •
Twilight Zone: Beziehungen zu Bewohnern von anderen Himmelskörpern
Heft 57
Die Dynamik alternativer Schlafrhythmen • Bosnische Pyramiden – Signale aus der Steinzeit (Teil ) • Black Goo: Im
Labyrinth der Wirklichkeit • Pyrrolurie & Kandidose: die doppelte Ursache moderner Krankheiten • Geheimnisse und
Schätze des Mongolischen Reichs • Boyd Bushmans Vermächtnis: die Alien-Agenda der Area  • Twilight Zone: Jenseits
von Angkor: Laser spüren vergessene Stadt im Dschungel auf
Heft 58
Im Schatten der Blutslinie • Autismus und Impfstoffe: Die Tuberkulose-Verbindung • Der Kopf auf dem Mars: Relikt
Das skrupellose Geschäft mit „psychischen Störungen“ • Als alternative Medizin noch „Mainstream“ war (Teil ) •
NASA-Amnesie: Aus Apollo nichts gelernt? • Unter Hochspannung: Die unerklärlichen Kräfte elektrischer Menschen •
Geheimnisse der irischen Rundtürme (Teil ) • Gereifter Knoblauchextrakt: Hoffnung für Demenzkranke • Einstein lag
falsch: Die verborgene Seite der Physik • Zaubertricks aus dem Jenseits: Mein Besuch einer Séance mit dem Medium
Kai Mügge • Twilight Zone: Flugscheiben und Alienbasis in der Antarktis
Heft 62
Weltkrieg oder weltweites Erwachen? • Nizza: Anatomie eines Anschlags (Teil ) • Das Vermächtnis der Sintut • Zeugen
aus Stein: Rekonstruktion einer kosmischen Katastrophe • Ändern Sie Ihr Denken und Sie ändern Ihren Körper • Die
Göttersöhne unter uns • Twilight Zone: Globale Katastrophen und die Kachinas der Hopi
Heft 68
Primärwahrnehmung und Biokommunikation •  Hertz: ein neuer Standardkammerton • Schwarze Schwäne über
Europas Banken • Die bakterielle Ursache der Alzheimerkrankheit • Nizza: Anatomie eines Anschlags (Teil ) • Saison
Die EMF-Seuche • Epstein-Barr-Virus, CFS und Fibromyalgie • Der Westen vs. Putin • Die vergessenen Bewohner Ame
Die EMF-Seuche (Teil ) • Impfungen, biologische Kriegsführung und Vertrauensbruch • Angststörungen: Suchen wir
die Ursache an den richtigen Stellen – oder behandeln wir nur Symptome? • Phönizisches Stonehenge in Amerika? •
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NEXUS Magazin Nr. 72
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